| | | | Historie | | |  | Im Jahre 1906 gründeten zielstrebige und motivierte Weinbauern, einen Produktions-, Vertriebs- und Vermarktungsbund, der das Gedankengut von Friedrich Wilhelm Raiffeisen verkörpert. Dadurch waren sowohl der Grundstein für ein Betriebskonzept als auch weitere Schritte hin zu einer noch besseren Weinqualität gesichert. Um die Jahrhundertwende war Südtirol die Weinschatzkammer der österreichischen Monarchie und die Kellerei Kaltern Haus- und Hoflieferant des kaiserlichen Geschlechtes der Habsburger. Die Situation änderte sich schlagartig mit dem Ausbruch des ersten Weltkriegs. Wie die Südtiroler Weinproduzenten insgesamt, verlor auch Kaltern seine traditionellen Abnehmer in der österreich-ungarischen Monarchie. In Südtirol reduzierte sich die Rebfläche von 11.000 auf 5.000 Hektar. Erst in den 50er Jahren war der Export in die traditionellen Märkte Südtirols wieder möglich.
In den achtziger Jahren erlebte der Weinbau in Kaltern neuerlich eine geradezu revolutionäre Veränderung. Als eine der ersten Regionen in Italien erkannte man, dass sich die Konsumgewohnheiten verändert haben und eine Hinwendung zur Qualität das Gebot der Stunde war. In der Folge reduzierte sich die jährliche Produktionsmenge von weit über 200hl/ha im Jahr 1970, 100hl/ha im Jahr 1990 auf 75hl/ha im Jahr 2003. Unter der Führung des Önologen Helmuth Zozin wurde die "Qualitätsgruppe" gegründet; Selektionen von Kleinlagen und gesonderte Abfüllungen führten zur Geburtsstunde für Top Weine.
| | |
|
| |
| |
|
|