| | | | Historie | | |  | Die Florentiner Familie Melini aus dem Val di Sieve gründete im Jahre 1705 das gleichnamige Weinhaus unter dem Zeichen der drei Welfensterne und der drei Granatäpfel. Der rote Tafelwein aus dem Gebiet hieß damals „Vermiglio“. 11 Jahre später unterzeichnete der Großherzog De Medici wenige Jahre vor dem Ende der Herrschaft seines Hauses ein Dokument, dass das Ursprungsgebiet des Chianti festlegte.
Erst 155 Jahre später erfand der geniale Laborel Melini zusammen mit seinem Freund dem Glastechniker Paolo Carral den Fiasco Melini, der dem Chianti zum Welterfolg verhalf. Zuvor wurde der Wein im Fass verkauft und hatte ständig Haltbarkeitsprobleme. Dank des aus temperiertem Glas gefertigten Fiasco, der dem Flaschendruck standhielt und mit einem Korken auch absolut luftdicht verschlossen werden konnte, war der Wein nun ohne Probleme über den Seeweg transportfähig. Die Handelskammer von Florenz verlieh Laborel Melini im Jahre 1877 für den umfangreichen Handel mit toskanischem Wein die Goldmedaille – die Grundlage für Melini’s Welterfolg war geschaffen.
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