Televino .. der Blog rund um italienische Weine  
 
 

geschrieben von Markus Landmann am 11. Mai 2015  -  gepostet in: Allgemein, Unterwegs in Italien, Weinwissen

Die Rebsorte Greco ist die edelste weiße Rebe Süditaliens. Laut Aristoteles brachten die Aminäer diesen Rebstock von Thessalien nach Kampanien und kultivierten ihn an den Hängen des Vesuvs.

Macchialupa

Unser Neuzugang Macchialupa gehört zu den absoluten Greco-Spezialisten! Der Agronom Giuseppe Ferrara mit der Leidenschaft für den Greco di Tufo und der Önologe Angelo Valentino mit der Liebe für den Fiano di Avellino und den Aglianico taten sich 2001 zusammen und gründeten diese kleine, aber feine Kellerei in San Pietro Irpino.

Unsere Weine von Macchialupa

Ferrocinto

Auch in Kalabrien beherrscht man die Rebsorte Greco auf eindrucksvolle Weise! Hier nutzt Ferrocinto das besondere Mikroklima mit den hohen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht; so gewinnen die Weissweine an Frische und Struktur.

Unsere Weine von Ferrocinto


geschrieben von Markus Landmann am 7. Januar 2015  -  gepostet in: Allgemein, Weinwissen

Die enge Verknüpfung mit dem Hause Savoyen adelt den Barolo schon im 19. Jahrhundert zum „Wein der Könige“. Als „König der Weine“ gärt dieser Wein, der zu 100% aus Nebbiolo-Trauben vinifiziert ist, 15 bis 25 Tage lang mit Schalenkontakt. Es folgt der Ausbau über mehrere Jahre in großen Eichenfässern oder Barriques.

Unsere Kellereien aus dem Barolo-Gebiet:
Massolino: Nur zwei Weine in ganz Italien erhielten die höchste Punktzahl mit 20/20 im Guide Espresso 2015. Einer davon in limitierter Stückzahl bei uns: Barolo Vigna Rionda Riserva 2008

Batasiolo – das Weingut Batasiolo gehört mit über 100 ha eigenen Weinbergen zu den größten Kellereien der Langhe. (weiterlesen)


geschrieben von Markus Landmann am 8. Mai 2013  -  gepostet in: Allgemein, Unterwegs in Italien, Weinwissen

Die Geschichte des Marsala, benannt nach der Stadt Mars Allah (Hafen Gottes), beginnt erst im 18. Jahrhundert. Englische Kaufleute übertrugen die Produktionstechniken von Sherry und Portwein auf den aus der Grillo-Rebe gewonnenen Weisswein durch Hinzufügen von Alkohol.

Die Chancen dieses neuen Produkts erkannte auch der Notar Paolo Pellegrino. Er gründete gemeinsam mit seinem Sohn Carlo 1880 eine eigene Kellerei und es gelang ihnen, in wenigen Jahren zu einer der bedeutendsten Marsala-Kellereien aufzusteigen.

Heute sind nur noch etwa 1/7 der abgefüllten Flaschen Marsala-Weine: „Der Marsala repräsentiert unsere Geschichte, aber die Firma lebt inzwischen von Rot- und Weissweinen, vom Passito di Pantelleria und anderen Süßweinen.“ (Exportmanager Massimo Bellina in Merum, 2/13)

Neugierig geworden? Zum Kennenlernen, Probieren und Vergleichen:
Weine Duca di Castelmonte
Marsala Carlo Pellegrino


geschrieben von Markus Landmann am 27. Februar 2013  -  gepostet in: Allgemein, Weinwissen

Der Legende nach verdankt der schwarze Hahn seine Entstehung der großen Rivalität zwischen den beiden Stadtstaaten Florenz und Siena. Um den endlosen territorialen Konflikt aus der Welt zu schaffen, entschieden die beiden Städte im 13. Jahrhundert, zwei edle Ritter beim ersten Hahnenschrei aufbrechen und auf die gegnerische Stadt zureiten zu lassen. Der Treffpunkt sollte die neue Grenze markieren.

Die Sieneser verwöhnten ihren weissen Hahn, so dass dieser fett und faul wurde. Im Gegensatz dazu wählten die Florentiner einen schwarzen Hahn, den sie so kurz hielten, dass er am entscheidenden Morgen lange vor Sonnenaufgang hungrig krähte. So konnte sich der Reiter aus Florenz sehr früh auf den Weg machen und es gelang ihm, bis kurz vor die Tore Sienas zu kommen…

Das Profil des schwarzen Hahns verkörperte über Jahrhunderte das Emblem der Chianti-Liga und es verwundert nicht, dass das 1924 gegründete Schutzkonsortium des Chianti Classico diese Figur als Symbol übernommen hat. Der schwarze Hahn gilt als Garant dafür, dass die strengen Auflagen bei Anbau, Lese und Vinifizierung des Chianti Classico eingehalten werden.

Zum aktuellen Angebot an Chianti Classico


geschrieben von Markus Landmann am 17. Dezember 2012  -  gepostet in: Allgemein, Unterwegs in Italien, Weinwissen

Das Weinanbaugebiet Valtellina nördlich des Comer Sees in der Provinz Sondrio wird durch die aufragenden Gipfel der rhätischen Alpen vor den kalten Nordwinden geschützt. Das sehr warme und sonnige Klima mit über 1900 Sonnenstunden pro Jahr und der steinige Lehmboden bieten ein einzigartiges Terroir.

Schon vor Jahrhunderten wurden zahllose Steine kunstvoll zu Trockenmauern aufgeschichtet. Erst durch diese terrassenförmigen Anlagen wurde der Weinanbau an den steilen Hängen ermöglicht. Der Einsatz von landwirtschaftlichen Geräten ist aufgrund des starken Gefälles fast unmöglich, so dass alle Arbeitsschritte mühsam per Hand verrichtet werden müssen. Doch das besondere Mikroklima entschädigt hierfür mit eleganten und einzigartigen Alpen-Nebbioli.

Die Kellerei Nino Negri verbindet auf überzeugende Art und Weise Tradition und innovative Technologie und ist heute der Vorzeigebetrieb des Valtellina. Überragende Erzeugnisse durch kontinuierliche Investitionen im Weinberg und Weinkeller sind das Ergebnis.

Die berufensten Valtellina Anbauzonen mit südlicher Ausrichtung und variablen Höhenlagen sind zugleich die Weinbezeichnungen:
Sassella – besonders steil, sonnig und vor allem steinig (it. sasso)
Inferno – Lage mit halsbrecherischem Gefälle und einer höllischen Hitze
Grumello – benannt nach der gleichnamigen Burg

Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Sfursat. Er ist die Antwort des Valtellina auf den Amarone im Valpolicella. Die Trauben trocknen ungefähr 120 Tage lang in Holzkassetten und verlieren dabei bis zu 35% der enthaltenen Flüssigkeit. Durch diese Flüssigkeitsreduzierung erhöht sich der Zucker- und Extraktanteil. Nach einer langsamen Gärung und einer mindestens 12-monatigen Ausbauzeit im Holzfass entstehen hier einmalige und extrem langlebige Weine.


 
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