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Surani


Weine (3)         die Kellerei         Auszeichnungen
 
Familie Pasqua, die ursprünglich in Apulien heimisch war, verknüpfte Herkunft mit Weinbautradition und kaufte 2001 die Masseria Surani im Salento, dem Absatz des italienischen Stiefels. Das befestigte alte Gutshaus zeugt vom Zusammentreffen zwischen Okzident und Orient und ist typisch für diesen Landstrich. Ca. 80ha Weinberge in den besten Lagen der DOC Manduria mit ihrer kalk- und eisenhaltigen roten Erde bilden hier die ideale Grundlage vor allem für den Primitivo, die dominierende Rebsorte der Region. Der lockere und karge Boden und die klimatischen Verhältnisse mit heißen Sommern, gemäßigten Temperaturen im Winter und guter Luftzirkulation begünstigen aber auch den Anbau von Fiano und Chardonnay, aus denen exzellente und körperreiche Weißweine entstehen.

Unter dem Motto „Klasse statt Masse“ hat sich Surani stringente Regeln auferlegt: 6200 Weinstöcke pro ha in Guyot-Erziehung, mit nicht mehr als 1,2 kg Traubenertrag pro Weinstock, das vorhandene Bewässerungssystem wird nur bei großer Trockenheit eingesetzt und die Weinlese erfolgt ausschließlich per Hand. Nach der Gärung im Stahltank wandert der Wein für 6 bis 12 Monate in Barriques und kommt so vollmundig und abgerundet auf die Flasche.

Die Familie Pasqua hat erkannt, welches Potential in den alten, autochtonen Rebsorten Apuliens, allen voran im Primitivo di Manduria steckt, hat richtig Geld in die Hand genommen und eindrucksvoll bewiesen, welche Qualitätsverbesserungen möglich sind. Darüber hinaus kann Masseria Surani im Bereich Logistik und Marketing auf das Mutterhaus in Verona zurückgreifen, Synergieeffekte nutzen und so große und vollmundige Weine in einem außerordentlichen Preis-Leistungsverhältnis anbieten.
Zurück zu den Wurzeln – so könnte man die Geschichte der Familie Pasqua und ihre Beziehung zum Weingut Masseria Surani beschreiben.

Vor mehr als 80 Jahren beschloss Nicola Pasqua, der älteste der vier Pasqua-Brüder, süditalienischen Wein in Norditalien zu verkaufen; er „wanderte aus“, von Trani (Apulien) nach Verona. Hier, im Herzen von Valpolicella und Soave, produzierte die Familie Pasqua mit großem Erfolg vor allem Alltagsweine und gehört heute zu den großen Kellereien der Region Veneto. Dies aber war den Pasqua-Brüdern nicht genug, sie wollten mehr Qualität statt Quantität.

Mit der Fokussierung auf die Einzellagen des Weinguts Cecilia Beretta im Valpolicella-Tal konnte Pasqua zu Beginn der 80er-Jahre diesem Anspruch erstmalig gerecht werden und viele nationale und internationale Auszeichnungen einheimsen. 2001 kaufte die Firmengruppe 80ha wertvollster Weinberge in besten Lagen der DOC Manduria südlich von Taranto auf der Halbinsel Salento, dem „Stiefelabsatz Italiens“, dort, wo rund 80 Jahre zuvor die Familie Pasqua ihren Ursprung hatte. Mittelpunkt der neu erworbenen Kellerei ist ein arabisch anmutendes Anwesen aus dem 19. Jahrhundert, die „Masseria“ (dt. altes Gutshaus) Surani. Die Masseria wurde von Grund auf saniert und umfasst heute eine Kellerei von rund 700qm, die nach modernsten Gesichtpunkten aufgebaut ist.

Dass das Unternehmen „zurück zu den Wurzeln“ mit mehr Klasse statt Masse geglückt ist, zeigten die ersten Weine, die 2003 die Kellerei verließen; es ist Pasqua gelungen, Herkunft und Weinbautradition zu verknüpfen.
Gründung:
2003
Standort:
Taranto
Besitzer/Präsident:
Familie Pasqua
Önologe:
Giovanni Nordera
Weinberge:
80 ha