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Historie

 
Historie falesco

Schon Mitte der 60er-Jahre erbauten Antonio und Domenico Cotarella die erste eigene Kellerei in der Gemeinde Montefiascone, in einem Gebiet, das früher einmal mit seinen Spitzenweinen die Höfe der Adeligen in Rom und im Vatikan versorgte. Die Massenproduktion in den 60er Jahren ruinierte nicht nur den guten Ruf des Weinbaugebietes, sondern ließ durch die großen Monokulturen von Massenträgern auch viele alte Rebsorten und Klone in Vergessenheit geraten.

Die Söhne Riccardo und Renzo Cotarella, die beide in diesem traditionellen Weinbaugebiet aufwuchsen, haben dann 1979 die Keller Falesco gegründet. Ihr Ziel: Die alten Rebsorten wieder aufwerten und Weine von hohem Niveau schaffen. Den Anfang machten sie mit der Lage "Poggio ai Gelsi", wo neben Trebbiano und Malvasia die traditionelle Rebsorte Roscetto ihren Platz fand. Anfang der 90er Jahre wurde das 200 ha große Weingut Marciliano bei Orvieto im südlichen Umbrien dazugekauft. Von hier kommen der äußerst beliebte Vitiano, ein Wein aus Merlot, Cabernet und Sangiovese sowie auch ein vielfach ausgezeichneter reinsortiger Merlot. Die 2004 eröffnete hochmoderne Nuova Cantina in Montecchio ermöglicht nicht nur die Vinifizierung mit neuester Technik, sondern auch Experimente mit ausgefallenen Rebsorten.

Die Brüder Cotarella zählen zu den renomiertesten Önologen Italiens und sind über die Grenzen hinaus bekannt. Im Laufe der Jahre bekleideten sie wichtige Ämter auf dem Gebiet des Weinbaus und wurden wiederholt ausgezeichnet. Es gelang ihnen, autochtone und internationale Protagonisten von herausragender Vielfalt und Komplexität zu schaffen; nicht umsonst beschreibt der Gambero Rosso die Kellerei als "Sinnbild des Erfolgs"!