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Rapitala


Weine (16)         die Kellerei         Auszeichnungen
 
Als Graf Hugues de la Gatinais, ein französischer Adliger aus dem Loire-Tal, das erste Mal Sizilien bereiste, war er fest davon überzeugt, hier ein optimales Terroir für die Weinbereitung vorzufinden. Er verliebte sich nicht nur in das Land, sondern auch in die Gräfin Guarrasi, deren elterliches Weingut bei einem Erdbeben 1968 fast völlig zerstört wurde. Gemeinsam mit seiner Frau baut er die Kellerei wieder auf und gründet die Tenuta Rapitala.

Die Tenuta Rapitala umfasst heute 175 ha Weinberge, die sich rund um die Kellerei auf 300-600m ü.d.M. auf lehmig-sandigen Böden in optimaler Ausrichtung zur Sonne befinden und damit ideale Voraussetzungen für den Weinbau schaffen. Auch heute noch wird die Philosophie des Gründers konsequent umgesetzt: Auch Sohn Laurent vinifiziert ausschließlich Reben aus eigenem Anbau, setzt auf perfekte Winzerarbeit in den weitläufigen Weinbergen, reduziert den Ertrag der Rebstöcke und überwacht sorgfältigst den Reifezeitpunkt seiner Reben. So entstehen einzigartige Weine wie die Top-Gewächse Hugonis und Solinero als Blends von einheimischen Rebsorten mit internationalen Gewächsen, aber auch eindrucksvolle Basisweine wie der Piano Maltese und der Campo Reale.

Der Einstieg der Gruppo Italiano Vini unterstützte die Begeisterung und Entschlossenheit von Laurent de la Gatinais. Tenuta Rapitala gilt als ein Juwel des Konzerns und ist ein weit über die Grenzen hinaus angesehenes Weingut, das die Weine Siziliens unverwechselbar und facettenreich zum Ausdruck bringt und "Siziliens internationalem Prestige Glanz verleiht" (Gambero Rosso).
Der Gründer der Kellerei, der Franzose Graf Hugues de la Gatinais, stammt aus einer angesehenen Wein-Adelsfamilie an der Loire, die auf eine lange Weinbautradition zurückblicken kann. Aber nicht der Weinbau, sondern die Liebe führte den Grafen nach Italien: Er heiratet als 28-jähriger die in Sizilien ansässige Gräfin Gigi Guarrasi. Das verheerende Erdbeben von Valle del Belice im Jahre 1968 zerstörte nicht nur das elterliche Weingut der Gräfin, sondern hinterließ ein ganzes Tal in Schutt und Asche. Voller Leidenschaft für das Land und voller Begeisterung für die Landschaft baute der Graf gemeinsam mit seiner Frau das Weingut wieder auf, schöner und effizienter als zuvor und gründete 1977 die Tenuta Rapitala. Schon der Name des Weinguts zeigt die Beziehung der gräflichen Familie zur Natur und zu Sizilien. Rapitala wurde aus dem arabischen "Rabidh-Allah" abgeleitet- der Fluss Allahs, der das gesamte Anbaugebiet mit ausreichend Wasser versorgt.

Von Anfang an setzte der Graf auf "Qualität vor Quantität" und führte sowohl die temperaturkontrollierte Gärung als auch die Ertragsreduzierung in seinen Weinbergen ein. Mit der Überzeugung, dass auf Sizilien viele Weinreben optimal reifen, wurden alle Weinberge neu angelegt und streng nach dem für die damalige Zeit ungewöhnlichen Motto "Klasse statt Masse" gehegt und gepflegt.

Seit dem plötzlichen Tod des Gründers führen seine Frau und sein Sohn Laurent das Weingut weiter.
streng nach der Philosophie des Gründers mit aller Konsequenz. Marketing und Vertrieb übernahm 1999 die Gruppo Italiano Vini, die neben der finanziellen Beteiligung entsprechendes Know-How mitbringt. Rapitala hat sich zu einem Vorzeigebetrieb entwickelt und gehört inzwischen zu den berühmtesten Weingütern Siziliens.




Gründung:
1977
Standort:
Camporeale (PA)
Besitzer/Präsident:
Tenuta Rapitala und Gruppo Italiano Vini
Önologe:
Silvio Centonze
Weinberge:
175 ha
Produzierte Flaschen:
2.800.000