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Muri-Gries


Weine (12)         die Kellerei         Auszeichnungen
 
Muri-Gries ist heute ein klassischer Rotwein-Betrieb mit 85% Rotweinen und 15% Weißweinen. Bei den Roten dominiert mit 80% ganz eindeutig der Lagrein; der Rest verteilt sich auf Vernatsch mit St. Magdalener und Grauvernatsch, auf Blauburgunder und auf Rosenmuskateller. Bei den Weißweinen stehen Weißburgunder, Ruländer, Chardonnay und Gwürztraminer im Mittelpunkt. Weit über 90% der Produktion werden heute als Qualitätsweine in der 0,75-Flasche verkauft.

Walter Bernard ist seit 1990 verantwortlich für den Weinbau im Kloster. Jede einzelne Wachstumsphase in der Natur vom ersten Austrieb bis zur Reife wird von ihm aufmerksam beobachtet und mitverfolgt. Täglich versucht er aufs Neue, ideale Voraussetzungen für die Rebe und ihre Umgebung zu schaffen, um so beste Traubenqualitäten bei der Erntegarantieren zu können.

Christian Werth, Jahrgang 1961, ist seit 1988 mit Leib und Seele Önologe und Betriebsleiter in der Klosterkellerei. Für ihn ist seine Arbeit gleichzeitig Hobby und Passion, also Beruf im Sinne von wahrer Berufung; jeder neue Jahrgang ist für ihn eine echte Herausforderung. Die Klostergemeinschaft und Abt Benno Malfèr stehen aufgeschlossen hinter dem Önologen mit seinem engagierten Weg zwischen Tradition und Innovation und ermöglichen so die Erfolgsgeschichte der Kellerei!
Die Grafen von Bozen sind es, die gegen Ende des 11. Jahrhunderts im Zentrum des einstigen "Cheller", des heutigen "Gries", einen befestigten Stützpunkt errichten - als Gegenpol zur damals von den Trentiner Bischöfen beherrschten Stadt Bozen. Der Name Gries taucht um 1185 erstmals auf.

1845 schlägt die Geburtsstunde von Muri-Gries: Die aus ihrem 1027 gestifteten Kloster Muri im Schweizer Kanton Aargau vertriebenen Benediktiner ziehen in das inzwischen aufgehobene Augustinerchorherrenstift Gries ein. Mit der Ankunft der Benediktinerpatres aus Muri beginnt ein neuer Abschnitt in der Weinbaugeschichte des Klosters zu Gries. Die Mönche nehmen ihre Ordensregel "ora et labora" auch in den klösterlichen Weinbergen ernst, so dass zu Beginn des 20. Jahrhunderts die ersten größeren Weinverkäufe über den Brenner getätigt werden können. St. Magdalener und Malvasier, Lagrein Kretzer (Rosè) und Ruländer sind es vor allem, die in den alten Kellern heranreifen und als offene Weine auch in den nördlichen deutschsprachigen Ländern großen Anklang finden

Im Jahre 1968 kommt es in der Klosterkellerei zu einer einschneidenden Wende: Zum ersten Mal werden die eigenen Weine in größerem Stil in der Kellerei selbst in Flaschen abgefüllt. Das klassische Offenweingeschäft behauptet sich vor allem auf dem lokalen Südtiroler Markt noch einige Jahre. Immer mehr setzt sich aber ein konsequentes Qualitätsdenken durch. Muri Gries erkennt die Werte der alten einheimischen und oft vernachlässigten Rebsorten. Der Lagrein beginnt, sein wahres Profil zu zeigen und kann sich so seit 1985 endgültig als die Nr. 1 in der Weinhierarchie der Klosterkellerei positionieren. Die Focussierung auf heimische Rebsorten, der Einsatz eigener Ressourcen und deren Ausbau und die Rückbesinnung auf die eigene Tradition werden zum Erfolgsgeheimnis der Kellerei Muri Gries; viele nationale und internationale Auszeichnungen belegen dies eindrucksvoll.
Gründung:
1845
Standort:
Bozen
Besitzer/Präsident:
Convento Benedettini Muri-Gries
Önologe:
Christian Werth
Weinberge:
33 ha (Eppaner Lagen und Bozner Lagen)
Produzierte Flaschen:
650.000