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Pojer e Sandri


Weine (14)         Grappe (5)         die Kellerei         Auszeichnungen
 
Zwei Freunde, die den Mut hatten, neue Ideen umzusetzen und diese mit alten Weinbautechniken zu vereinen. Das Weingut Pojer e Sandri blickt seit der Gründung im Jahr 1975 auf eine Erfolgsgeschichte, die stetig weitergeschrieben wird. Auf dem Faedo-Hügel gelegen, zwischen dem Etschtal und Cembratal, bewirtschaftet die Azienda Agricola Pojer e Sandri im Einklang mit der Natur insgesamt 26 Hektar Rebfläche, auf denen hochwertige Weine mit unverwechselbar authentischem Charakter gedeihen. Charakter haben auch die Etiketten, die Motive von Dürer zieren, der diese Gegend selbst bereiste – sie bilden das "passende Gewand für ein authentisches, innovatives und autochthones Produkt", so Fiorentino Sandri.

Die Weinberge liegen in Hügellagen zwischen 250 und 750 Meter Höhe und zeichnen durch lehm- und kalkhaltige Böden aus. Die älteren Rebanlagen weisen ein Alter zwischen 25 – 30 Jahren auf, der Fokus liegt konsequent auf der Qualität. Während in den tiefen Lagen die roten Rebsorten (Cabernet, Merlot und Lagrein) wachsen, sind die höheren Weinberge mit weißen Reben bepflanzt: Nosiola, Traminer, Chardonnay, Riesling und Müller Thurgau finden hier ideale Bedingungen vor. Auch der Pinot Nero wächst hier, aus dessen Trauben ein exzellenter Spumante Classico entsteht.

Seit Anfang an haben die Freunde zudem in der hauseigenen Destillerie auch feine Grappa aus einzelnen Rebsorten gebrannt – womit sie zu den ersten im Trentino zählten! Pojer e Sandri sind also bekannt dafür, unkonventionelle Wege zu gehen. Im Cembratal bspw. wenden die leidenschaftlichen Winzer ein neues Konzept an: dort wachsen jeweils 5 weiße und 5 rote Rebsorten für die Cuvée Besler Biank und Besler ross, ausgebaut im alten Holzfass. Das jüngste Projekt ist der Zero Infinito – die unendliche Null. Ein Wein, der ohne künstliche Eingriffe entsteht, weder im Weinberg noch im Weinkeller: null Schwefel, null gefriergetrocknete kommerzielle Hefen, null Klärmittel, null Filtrationen, null Antioxidantien, voller Geschmack!
Die beiden Jungwinzer Mario Pojer und Fiorentino Sandri gründeten 1975 das Weingut Pojer und Sandri. Sandri hatte gerade zwei Hektar Weinberge geerbt, während Pojer soeben sein Studium an der Weinbauschule in San Michele All’Adige abgeschlossen hatte. Also taten sich beide zusammen, um ihre Vision von naturnahem Qualitätsweinbau umzusetzen – damals lag der Fokus vieler Weingüter nicht unbedingt auf der Qualität und Authentizität. Der erste Wein wurde im Gründungsjahr 1975 präsentiert: ein außergewöhnlicher Müller-Thurgau mit duftigem Bouquet und finessenreicher Aromatik. Das ließ die Weinwelt aufhorchen. Darauf folgten ein Chardonnay und ein Nosiola, eine alteingesessene regionale Rebsorte, die beide ebenfalls begeistert von Weinfreunden und Weinkritikern aufgenommen wurden. Gleichzeitig bildeten sich die beiden, im positivsten Sinne, Weinverrückten kontinuierlich fort und blickten weit über ihren Tellerrand, besuchten andere Weingüter und Weinregionen, um neue Techniken und Denkweisen kennenzulernen, die dann an die Trentiner Verhältnisse angepasst wurden.

Dank dieser Erfolge konnte das Weingut kontinuierlich ausgebaut werden. Heute bewirtschaften Pojer e Sandri 26 Hektar Weinberge in verschiedenen Gemeinden in Faedo und im Cembratal. Obwohl sie mittlerweile eine Fangemeinde auf der ganzen Welt haben, kann das Weingut noch als Geheimtipp gelten. Neben der Weinbereitung verstehen sich Mario Pojer und Fiorentino Sandri auch ausgezeichnet auf die Herstellung raffinierter Grappa, die sie rebsortenrein destillieren. Die Brennerei wurde im Laufe der Jahrzehnte mehrfach erneuert und ausgebaut und ist heute ein wichtiges zweites Standbein der Azienda Agricola.
Gründung:
1975
Standort:
Faedo (TN)
Besitzer/Präsident:
Mario Pojer und Fiorentino Sandri
Önologe:
Mario Pojer und Fiorentino Sandri
Weinberge:
26 ha
Produzierte Flaschen:
250.000