geschrieben von Markus Landmann am 11. Oktober 2019  - gepostet in: Im Glas, Unterwegs in Italien, Weinproben
Ort:Kellerei Batasiolo, La Morra (Piemont)
Datum:Donnerstag, 03.10.2019
Teilnehmer:circa 40 Kunden der Fa. Televino
Motto:Batasiolo und die Welt des Barolo

Weinprobe bei Beni di Batasiolo – ein Highlight unter den televino -Events. Dieses Jahr sollte es ein Termin im Herbst sein: das besondere Licht dieser Jahreszeit, die Sonnenuntergänge, die Stimmung, gemütliche Herbstabende und vor allem die Zeit der Weinlese!

Bereits am Mittwochnachmittag reisten die meisten Kunden an, um am Donnerstag alles ausgeruht genießen zu können. Wir trafen uns auf einen entspannten Aperitivo direkt in der Kellerei. „Methodo Classico“ begleitete hier lokale Spezialitäten. Danach bezogen wir das Gästehaus Bofani – eine einmalige Location mitten im Weinberg.


Donnerstagvormittags hatten wir zunächst Gelegenheit, die zahlreichen Weinberge in mehreren Gemeinden mit unterschiedlichen Lagen zu besichtigen. Kellermeister Oreste Dogliani führte uns ein in die Welt von Batasiolo und Barolo. Wo wächst Nebbiolo, wo dagegen Barbera? Welche Lagen sind für Chardonnay und Dolcetto optimal? Welches Alter haben die Weinberge? Wie und wann werden Weinberge gepflegt und neu angelegt? Welche Rolle spielt die Anerkennung als UNESCO-Weltkulturerbe? Fragen über Fragen, doch mitten im Weinberg vor Ort erklärt, macht alles einen Sinn; der Grund liegt auf der Hand bzw. direkt vor den Augen.


Nachmittags dann die Kellereibesichtigung. Klassisch: Die Anlieferung der Trauben, deren Pressung und die speziellen Selektionsverfahren in den vielen Edelstahltanks. Daraufhin das erste Highlight, der Batasiolo- Barriquekeller. Ein Vorzeigeobjekt, das seinesgleichen sucht! Es folgten große Holzfässer, Edelstahltanks, Abfüllanlagen, Flaschenlager mit einer 7-stelligen Anzahl von (Barolo-) Flaschen und das Palettenlager. Oreste Dogliani erläuterte alles sehr detailliert, von den einzelnen Jahrgängen über Gärungs- und Reifezeiten bis hin zur Barrique-Strategie. Und über allem die Philosophie von Batasiolo: Die Herkunft und die Qualität der Trauben in der Kellerei optimal auszubauen und auf die Flasche zu bringen.


Aber genug der vielen Worte und Eindrücke. Jetzt waren wir zur Verkostung eingeladen im großen Empfangssaal. Batasiolo stellte die Weißweine vor: Roero Arneis, Sunsi und Chardonnay Morino. Hier punktete erwartungsgemäß der Arneis – elegant mit schöner Mineralik und zugleich nicht zu kompliziert. Es folgten die Rotweine Barbera Sovrana und Barolo „Basis“ – letzterer aus dem Spitzenjahrgang 2015.

Soweit die Klassiker. Doch damit nicht genug. Nein, die Einzellagen machen den Unterschied und hier ist Batasiolo ja bekanntlich Spezialist mit 5 verschiedenen Einzellagen im Barolo. Wir wählten Bofani, Boscareto und Briccolina – hatten wir doch erst am Morgen die jeweiligen Weinberge besucht! Was hier noch als Theorie vor Ort besprochen und erklärt wurde, war jetzt im Glas nachvollziehbar. Kleine Änderungen in Terroir und/oder Mikroklima ergeben große Änderungen beim jeweiligen Wein: von feminin bis hin zu wuchtig und kräftig, von elegant bis hin zu tanninbetont, von früh trinkreif bis hin zu großem Alterungspotential. Fazit: Barolo ist nicht gleich Barolo. Auf engstem Raum kann eine Vielzahl von Barolo-Etiketten entstehen, bei der Familie Dogliani aber alle eindrucksvolle Protagonisten.


Nach dieser mehr als außergewöhnlichen Verkostung ging es zurück ins Gästehaus nach Bofani – unserem Protagonisten für den bevorstehenden Abend. Ein Aperitifo zum Sonnenuntergang läutete ein 4-Gänge-Menue ein. Wir genossen piemonteser Spezialitäten, perfekt begleitet vom jeweils passenden Wein. Der Höhepunkt: Eine kleine Blindverkostung mit großen Preisen (Barolo-Magnum). Hier wurde allen klar: Erleben, genießen und dabei noch etwas lernen macht richtig Spass!


Mille mille grazie und herzlichen Dank an Oreste und Fiorenzo Dogliani, für dieses einzigartige und aussergewöhnliche Genuss-Erlebnis-Event in ihrer Kellerei. Es hat bei allen einen tiefen Eindruck hinterlassen.Viva la Cantina Batasiolo! Viva la famiglia Dogliani!


 
geschrieben von Markus Landmann am 8. Oktober 2019  - gepostet in: Allgemein, Im Glas, Unterwegs in Italien, Weinproben
Ort: Cantina Lenotti, Bardolino
Datum: 05. Oktober 2019
Teilnehmer: ca. 300 Kunden der Fa. Televino und Lenotti
Thema: Ein Blick hinter die Kulissen – erleben und erfahren Sie (fast) alles über unser Lieblingsgetränk
Veranstalter: Kellerei Lenotti

“Benvenuti und herzlich Willkommen zum Lenotti Open Day 2019”. Pünktlich um 12.00 Uhr eröffnete Claudio den diesjährigen Lenotti Open Day gleich mit einer Neuheit: Prosecco Spumante Brut (Neu im Portfolio von Lenotti).


Perfektes Wetter versprach informative und genussvolle Stunden für die Besucher auf ihrer Route im Außenbereich und innerhalb der Kellerei. An 8 Stationen konnten die Teilnehmer einen Blick hinter die Kulissen werfen und die Vorgänge und Abläufe im Weinberg und in der Kellerei Lenotti genau verfolgen, immer unterstützt durch fachkundige Informationen.


Nach dem Willkommens-Aperitif mit dem neuen Prosecco ging es in den Weinberg. Hier, zwischen Olivenbäumen und Weinbergen, präsentierte Lenotti den Lugana Decus 2018 zur Verkostung. Kurze Infos über den bisherigen Verlauf des Weinjahrs 2019, und dann der erste Höhepunkt: unser diesjähriges Quiz. Eine Kiste mit Trauben stand bereit, geerntet am 24.09.2019, vorgesehen für die Trocknung und die anschließende Verarbeitung zu Amarone Jahrgang 2019. Um welche Rebsorte handelt es sich hierbei? Wie schwer sind die Trauben (incl. Kiste) in Gramm? Während die Rebsorte Corvina für den Amarone meist kein Problem darstellte, löste die Gewichtsschätzung lebhafte Diskussionen aus (tatsächliches Gewicht 6450 Gramm).


Weiter ging es zur Kelterung. Rotweine verbleiben 7-10 Tage auf der Schale, um die optimale Farb- und Tanninextraktion zu erhalten. Roseweine im Gegensatz dazu nur circa 12-24 Stunden, daher die helle Farbe. Hier konnten die Besucher einen unserer beliebtesten Roseweine verkosten: Vigna Le Giare Bardolino Chiaretto 2018 – ein perfekter Sommerrose! Im Innenbereich zwischen Wolkenkratzern und Edelstahltürmen gab es Infos zur Fermentation und zu unterschiedlich lange vergorenem Rosemost des Jahrgangs 2019. Moste mit einer Gärungsdauer von 1, dann 3 und dann 5 Tagen machten den Gärprozess am Gaumen erlebbar.


Im kühlen Barriquekeller mit vielen kleinen und großen Fässern kredenzte Lenotti den leicht gekühlt zu servierenden Vigna Le Giare Bardolino Classico 2018. Ein relativ junges Mitglied der Lenotti-Familie, der Rosso Passo Collezione in Botte 2016, begleitete die Station Nr. 7: die Abfüllung mit modernster Technologie. Zum Schluss der Abschiedsgruß und das große Finale mit dem Massimo 2015. Ein großartiger Wein aus einem Spitzenjahrgang. Und dann, am „Lenotti-Rock“, verweilten noch viele Lenotti-Fans in gemütlicher Runde und zum traditionellen Erinnerungsfoto.


Wir freuen uns schon heute aufs nächste Jahr zum Lenotti Open Day 2020 (bitte den 03. Oktober 2020 schon mal vormerken).


Ein herzliches Dankeschön an die Familie Lenotti und an alle Mitarbeiter – mille grazie!


 
geschrieben von Markus Landmann am 26. August 2018  - gepostet in: Allgemein, Unterwegs in Italien, Weinproben

Avanzi, Avanzi: Der Gardasee rief … und wir kamen. Auf dem Programm am 3. August 2018 stand eine Verkostung mit Kellereibesichtigung beim renommierten Weingut Avanzi, zu dem wir seit vielen Jahren eine gute Partnerschaft pflegen.

Insgesamt 25 Personen, allesamt Kunden und Freunde von Televino, fanden sich bei wunderschönem Wetter in Manerba del Garda am Südwestufer des Gardasees ein, dem Sitz des Weinguts. Hier besitzt Avanzi 70 Hektar Weinberge in den besten Lagen. Das kompromisslose Qualitätsstreben, welches sich u.a. in strenger Selektion, ausschließlicher Handlese und der Verwendung modernster Vinifizierungsmethoden ausdrückt, haben das Weingut zu einer der besten Kellereien im Garda Classico- und Lugana-Gebiet aufsteigen lassen.

Nach der Begrüßung durch Nicola Avanzi konnten wir das prächtige Landgut besichtigen. Das einzigartige historische Ambiente – die Ursprünge des Anwesens gehen auf das 17. Jahrhundert zurück – korrespondiert bei Avanzi eindrücklich mit der gepflegten Weinbautradition. So ist es kein Zufall, dass seit 1998 ausschließlich die Kellerei Avanzi ihren Lugana aufgrund der besonderen geografisch-historischen Lage als „Lugana di Sirmione“ bezeichnen darf.

Neben Wein hat sich Avanzi auch als Hersteller erstklassigen Olivenöls einen Namen gemacht. Das Anwesen beherbergt eine moderne Ölmühle und produziert hier ein hocharomatische Olivenöle, von deren Qualität sich die Teilnehmer persönlich überzeugen durften. Für kurze Zeit rückte der Wein in den Hintergrund. Das Besondere an der Ölmühle Avanzis: Hier kann jeder eigene Oliven mitbringen und diese professionell verarbeiten lassen. Ein toller Service, den viele Kleinbauern der Gegend annehmen.

Mit zahlreichen neuen Eindrücken im Gepäck ging es zur nächsten Station. Ab jetzt spielte der Wein wieder die Hauptrolle. Große Hallen mit eindrucksvollen Stahltanks wechselten mit alten Kellern, wo in Barriques die hochgelobten Rotweine des Weinguts reifen. Der hohe Qualitätsanspruch von Avanzi offenbarte sich den Teilnehmenden auch beim Anblick des unterirdischen Flaschenlagers, welches ein konstantes Raumklima und ideale Wein-Lagerbedingungen bietet. Ein Highlight war auch die Schatzkammer des Weinguts: im Gewölbekeller, hinter einer massiven Gittertür, lagern Kostbarkeiten aus vergangenen Jahrzehnten, die angesichts dieser Atmosphäre nur mit ehrfurchtsvoller Hingabe geöffnet werden dürften.

Zum Schluss und als Höhepunkt die von einigen bereits herbeigesehnte Verkostung ausgewählter Avanzi-Weine. Im gemütlichen Verkostungsraum des Weinguts wurden Chiaretto, Rosso Superiore, Cabernet, Rebo und natürlich Lugana gereicht. Der Schwerpunkt lag aber auf der sehr reizvollen Gegenüberstellung von Lugana und Lugana Riserva sowie Rosso Superiore und Cabernet. Fachkundig und unterhaltsam brachte uns Nicola Avanzi die Weine des Hauses näher. So wussten vor allem die von einer feinen Mandelnote begleitete Frische des Lugana di Sirmione und die souveräne Finesse des vielfach prämierten Lugana Riserva die Anwesenden zu begeistern. Aber auch die anderen Weine fanden Anhänger, die sich gleich vor Ort mit ihren Favoriten eindeckten.

Es war ein gelungener Tag. Mille grazie und herzlichen Dank an die Familie Avanzi für die spannende Besichtigungstour und die anregende Verkostung.


 
geschrieben von Markus Landmann am 13. Juni 2018  - gepostet in: Allgemein, Unterwegs in Italien, Weinproben
Ort: Kellerei Batasiolo, La Morra (Piemont)
Datum: Samstag, 02.06.2018
Teilnehmer: circa 30 Kunden der Fa. Televino
Motto: Barolo & Bofani – beste Lagen an den besten Plätzen

Beni di Batasiolo – allein schon der Name ist Programm! Und damit waren auch unsere Erwartungen an diese Vorzeige-Kellerei im Barolo-Gebiet entsprechend hoch. Diese wurden aber nicht nur erfüllt, sondern deutlich übertroffen! Doch der Reihe nach…

Um den Event am Samstag ausgeruht genießen zu können,  reisten die meisten Kunden schon am Freitagnachmittag an. Zur Einstimmung trafen wir uns auf einen kleinen, aber feinen Aperitif mit Metodo Classico direkt in der Kellerei. Anschließend bezogen wir unser Quartier Bofani – mitten in den Weinbergen;  ein einmaliges Ambiente für ein Gästehaus!

Gegen 14.30 am Samstag begrüßten uns dann Oreste Dogliani, Claudio Vivalda und Fiorenzo Dogliani  im Hause Beni di Batasiolo. Erster Programmpunkt: Kellereirundgang. Wir konnten die Vinifizierung verfolgen von der Anlieferung der Trauben über die Fermentation im Stahltanklager bis zum Ausbau im Barriquekeller. Tief beeindruckt ging es weiter zu großen Holzfässern, einem Stahltanklager für Moscato, zur Abfüllanlage und zum Flaschenlager. Schon die Größe der Kellerei, aber auch die Kombination aus moderner Architektur und den unterirdischen Weinkellern war beeindruckend und es war nicht immer leicht, die Orientierung zu behalten.  Oreste Dogliani, Kellermeister von Batasiolo, begleitete uns mit zahlreichen und  detaillierten Informationen, aber auch mit unterhaltsamen Stories aus vergangenen Tagen.

Probieren geht über Studieren! Die Verkostung im großen Verkostungssaal begann mit den Weissweinen Gavi und Arneis. Beide elegant mit angenehmer Mineralik,  wobei der Arneis bei vielen Gästen den Vorzug bekam.  Danach die Rotweine Dolcetto Bricco di Vergne und Barolo „Basis“. Zwei Klassiker von Batasiolo.

Die Spannung stieg, denn nach allen Infos bei der Führung war klar: Die Einzellagen Barolo werden das absolute Highlight! Hier ist Batasiolo bekanntlich Spezialist mit 5 verschiedenen Einzellagen: Cerequio und Brunate in La Morra, Bofani in Monforte d’Alba, Boscareto und Briccolina in Serralunga. Die Auswahl für die Verkostung fiel schwer; schließlich einigten wir uns auf die  Einzellagen  Cerequio, Bofani und Briccolina. Die beiden ersten Referenzen unterschieden sich einzig und allein durch das Terroir und das Mikroklima, wobei die Weinberge in unmittelbarer Nachbarschaft liegen. Zum Abschluss Briccolina – der Top-Barolo von Batasiolo. Hier macht sich nicht nur das andere Terroir bemerkbar, sondern  auch der Ausbau in Barriques. Fazit: Das Barolo-Gebiet ist einzigartig und bietet auf engstem Raum eine Vielzahl an Barolo-Etiketten, denen sich die Familie Dogliani voll und ganz verschrieben hat.

Nach der außergewöhnlich erlesenen Verkostung ging es zurück nach Bofani – unserer einmaligen Unterkunft für dieses Wochenende und auch Protagonist für den bevorstehenden Abend. Nach dem Aperitif genossen wir  ein piemonteser 4-Gänge Menü mit den jeweils passenden Weinbegleitungen aus dem Hause Beni di Batasiolo. Bei einem kleinen Quiz mit großen Preisen (Barolo-Magnum) und einer Runde Blindverkostung wurde allen klar: Lernen kann mit so viel Spass und Genuss verbunden sein!

Mille grazie und herzlichen Dank an Oreste Dogliani, Claudio Vivalda und natürlich Fiorenzo Dogliani für dieses einzigartige und aussergewöhnliche Genuss-Wochenende bei Batasiolo.


 
geschrieben von am 4. September 2017  - gepostet in: Allgemein

Cantine Pellegrino – mit mehr als 135 Jahren Erfahrung im Weinberg und in der Kellerei eine der bedeutendsten Kellereien Siziliens …

Mit dem Projekt „The New Vintage“ wird jetzt ein neues Kapitel dieser Erfolgsgeschichte geschrieben. Seien Sie dabei und entdecken Sie neue Weine, neue Einzellagen und den neuen Weinstil der Linie Tareni!

7 Generationen Erfahrung und die ungebrochene Leidenschaft für das Land und seine Erzeugnisse prägen die Weine von Carlo Pellegrino tagtäglich! Ob Marsala, Tareni, die Einzellagen Salinaro, Kelbi, Gazzerotta und Rinazzo oder der „3-Gläser-Wein“ Tripudium!

Probieren und geniessen Sie die neuen Weine von Carlo Pellegrino!