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Castello di Spessa

Castello di Spessa

Castello di Spessa vereint jahrhundertealte Geschichte mit einem modernen Verständnis von Weinbau. In den Weinbergen des Collio und Friuli Isonzo entstehen charaktervolle Weine, die ihre Herkunft klar widerspiegeln. Sorgfalt, Präzision und das Gespür für unterschiedliche Böden prägen den eleganten, frischen und mineralischen Stil des Weinguts.

Castello di Spessa

Castello di Spessa

Cabernet Sauvignon Friuli DOC 2023

Artikel-Nr.: 5061

Der Cabernet Sauvignon Friuli DOC von Castello di Spessa bringt Kraft und Eleganz in eine schöne Balance. Reife Pflaume, Waldbeeren und kleine rote Früchte in Alkohol treffen auf feine Noten von Vanille, Zimt und Kräutern. Am Gaumen zeigt er sich warm, weich und rund, mit angenehmer Fülle und würziger Tiefe. Ein langes, harmonischem Finale rundet den Genuss ab. Ein charaktervoller Rotwein, der seine Herkunft aus dem Friaul nicht verleugnet.

12.50 €

Wissenswertes über den Cabernet Sauvignon

Auch wenn das Friaul vor allem für seine Weißweine bekannt ist, entstehen hier ebenso ausdrucksstarke Rotweine mit klarer Herkunft. Dazu gehört auch der Cabernet Sauvignon aus dem Hause Castello di Spessa. Die Rebsorte Cabernet Sauvignon hat ihren Ursprung in Bordeaux und wird dort hauptsächlich im Médoc-Gebiet kultiviert. Sie ist ohne Zweifel für die Erzeugung von langlebigen, großartigen Weinen eine der berühmtesten Rebsorten der Welt. In Italien wird sie sowohl reinsortig als auch als Cuvée in vielen Versionen ausgebaut.

Besonders im Gebiet rund um Cormòns treffen warme Reifebedingungen, gut drainierte Böden und frische klimatische Einflüsse aufeinander. Diese Kombination verleiht dem reinsortigen Cabernet seine reife Frucht, eine ausbalancierte Struktur und eine zugleich elegante Stilistik. Dazu sorgt der 12-monatige Ausbau in Eichenfässern für zusätzliche Komplexität und Tiefe, ohne aber die Fruchtaromen zu überdecken. Dieser Cabernet Sauvignon überzeugt sowohl in seiner Jugend als auch nach einiger Zeit der Lagerung.

Wir empfehlen

Serviertemperatur: Ideal bei 16–18 °C genießen.

Lagerung: Der Cabernet Sauvignon Friuli DOC besitzt durch seine Struktur und die 12-monatige Reife im Eichenfass eine gute Grundlage für weitere Flaschenreife. Kühl, dunkel und liegend lagern.

Serviervorschlag

Der Cabernet Sauvignon Friuli DOC ist ein kräftiger Speisenbegleiter und passt hervorragend zu ersten Gängen mit Wildsaucen, geschmortem Fleisch und fettreicheren Fleischgerichten. Auch zu rotem Fleisch, Wild, Risotto mit kräftigen Saucen und gereiftem Käse ist er eine ausgezeichnete Wahl.

So entsteht der Cabernet Sauvignon

Anbau & Boden

Anbaugebiet: Friaul

Anbau: Eigene Weinberge im Gebiet von Cormòns im Friaul. Alter der Reben: 25 Jahre. Erziehungsform: Guyot.
Weinbergsmanagement: kontrollierte Begrünung mit Bearbeitung der Rebzeilen.

Boden: Lehmig-sandige Böden mit Kies.

Herstellungsverfahren

Nach der Lese Anfang Oktober werden die Cabernet-Sauvignon-Trauben verarbeitet und in Edelstahltanks vergoren. Die alkoholische Gärung erfolgt bei kontrollierter Temperatur von 28–30 °C mit Schalenkontakt. Hier werden Farbe, Frucht, Struktur und Tannine aus den Beerenhäuten gelöst.

Zur malolaktischen Gärung verbleibt der Wein zunächst im Edelstahltank. Anschließend reift der Cabernet Sauvignon Friuli DOC 12 Monate in Eichenfässern. Der Ausbau im Holz rundet die Struktur ab und unterstützt die Entwicklung von würzigen Noten, weicher Fülle und einem langen Finale.

Traubensorte

Cabernet Sauvignon 100%.

So schmeckt der Cabernet Sauvignon

Farbe

Intensives Rubinrot. Dicht, klar und leuchtend im Glas.

Bukett

Intensiv und vielschichtig mit Noten von reifer roter Frucht, Waldbeeren und feinen Kräuternoten. Dazu kommen würzige Nuancen von Vanille, Zimt und süßen Gewürzen.

Geschmack

Warm, weich und harmonisch mit fruchtigen Noten von Pflaume und kleinen roten Früchten in Alkohol. Am Gaumen weit, rund und geschmeidig mit würziger Tiefe, angenehmer Fülle und langem, weichem Finale.

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Das Weingut: Castello di Spessa

Castello di Spessa liegt in Capriva del Friuli im Herzen einer der traditionsreichsten Weinlandschaften Friaul-Julisch Venetiens. Das Weingut verbindet die historische Kulisse des Castello mit einem modernen und präzisen Weinbaustil.

Die Weinberge verteilen sich auf zwei bedeutende Anbaugebiete: den hügeligen Collio und die vom Fluss Isonzo geprägten Ebenen. Beide Gebiete besitzen einen eigenen Charakter. Während im Collio die als „Ponca“ bezeichneten Mergel- und Sandsteinböden vorherrschen, prägen im Isonzo mineralreiche, kiesige und lehmige Böden die Weine.

Die klassische Linie des Weinguts stammt aus dem DOC-Gebiet Friuli Isonzo. Die Weine dieser Linie sind auf Frische, Mineralität, klare Frucht und eine unkomplizierte Trinkbarkeit ausgerichtet. Angebaut werden die klassischen Weißen des Friaul, Pinot Grigio, Ribolla Gialla und die ureigene Friuliano-Traube. Internationale Reben wie Sauvignon Blanc und Chardonnay bekommen als Friuli Isonzo DOC eine ganz eigene Ausprägung.


Auch wenn das Friaul vor allem für seine Weißweine bekannt ist, entstehen hier mit Merlot und Cabernet Sauvignon auch ausdrucksstarke Rotweine.Die einzelnen Weinberge werden differenziert betrachtet und die Trauben sorgfältig verarbeitet, um die Eigenschaften von Rebsorte und Herkunft möglichst klar herauszuarbeiten.


Seit 2014 verfolgt Castello di Spessa unter der Leitung von Loretto Pali gemeinsam mit dem Önologen Enrico Paternoster einen Stil, bei dem Eleganz, Frische und Mineralität mit Struktur und Lagerfähigkeit verbunden werden. Dies zeigt sich vor allem in den Weinen der Collio-Linie. Diese Lagenweine profitieren besonders von den Mergelböden und entwickeln dabei ihre eigene Mineralität. Die Kellerei Castello di Spessa widmet  diese Weine historischen Familien und Persönlichkeiten, die das Schloss und seine Ländereien im Laufe der Jahrhunderte prägten: Rassauer, Santarosa, Segré, Casanova, Torriani. Eine hommage an die jahrhundertalte Geschichte, die auf eindrucksvolle Weise mit dem modernen friulischen Weinbau verbunden wird.

Die Geschichte des Castello di Spessa reicht weit über die Geschichte des heutigen Weinguts hinaus. Bereits in römischer Zeit befanden sich an diesem Ort eine Beobachtungsanlage und weitere Siedlungsspuren. Das heutige Schloss geht in seinen Ursprüngen auf das 13. Jahrhundert zurück.

Über Jahrhunderte wechselte das Anwesen zwischen verschiedenen bedeutenden Familien des Friauls. Besonders eng ist die Geschichte des Schlosses mit der Familie della Torre verbunden, die sich rühmte, von Karl dem Großen abzustammen. Diese Familie, von den Einheimischen auch Torriani genannt, prägt das Anwesen ab dem 16. Jahrhundert über mehrere Jahrhunderte. Zu den berühmtesten Gästen des Castello di Spessa gehörte Giacomo Casanova. Er hielt sich 1773 auf dem Schloss auf. Wenige Jahre später, 1779 und 1780, war auch Lorenzo Da Ponte, der später als Librettist von Wolfgang Amadeus Mozart berühmt wurde, zu Gast. 


Anfang des 19. Jahrhunderts muss die Familie della Torre das Schloss verkaufen. Es folgen mehrere Eigentümerwechsel. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ging der Besitz an die Familie Segré über. Sie stellte auch während des 1. Weltkriegs den unterirdischen Teil des Schlosses italienischen Soldaten als Unterschlupf zur Verfügung.


Von 1925 bis 1949 dann der große Umbruch. Die Familie Segré adoptiert Giogio Stavro di Santarosa, der auf dem Anwesen bedeutende Weinbauaktivitäten entwickelt und 1939 das Weingut Castello di Spessa gründet. Kurz vor Ausbruch des 2. Weltkriegs wird ein Bunker gebaut, der zunächst von deutschen und später von amerikanischen Soldaten benutzt wird. Bis heute dient er als Reifekeller für die herausragenden Etiketten des Weinguts. 


Ende der 1980er-Jahre ging das Castello di Spessa in den Besitz der Familie Pali über, der es bis heute gehört. In den folgenden Jahrzehnten wurde das historische Anwesen weiterentwickelt und Weinbau, Gastronomie, Hotellerie und weitere Angebote miteinander verbunden.
Einen wichtigen Schritt für die heutige Weinstilistik setzte Loretto Pali im Jahr 2014 mit der Zusammenarbeit mit dem Önologen Enrico Paternoster. Ziel war es, die Weine stärker auf Eleganz, Frische, Mineralität und Trinkbarkeit auszurichten und gleichzeitig die unterschiedlichen Eigenschaften von Collio und Isonzo klar herauszuarbeiten.