Ein Garganega in seiner Reinkultur! Wer frische, gehaltvolle Weißweine mit Zitrusnote schätzt, sollte den Monte Ceriani Soave DOC probieren. In der Nase herb-kräuterig mit leicht mandeligen Noten. Am Gaumen wunderbar trocken und präsent, mit feiner Säure. Sehr guter Abgang, auch hier wieder das typische leichte Mandelaroma. Übrigens: Dieser vielseitige Bianco wird von allen Weinkritikern gleichermaßen empfohlen!
Anbaugebiet: Venetien
Boden: Kalkhaltiger Boden vulkanischen Ursprungs mit Spuren von Ton.
Die Lese der Garganega Trauben erfolgt Anfang September per Hand. Kleine Kisten dienen als Sammelbehälter, damit die Trauben unversehrt bleiben. Die Vinifizierung beginnt mit einem leichten Aufweichen der Haut. Der Weißwein gärt in Stahlbehältern bis zur Abfüllung im Frühjahr.
Die Lage gibt dem Wein den Namen. Monte Ceriani ist ein wunderschöner Hügel, aber auch eine Straße. Im Übrigen heißen viele Familien in dieser Gegend Ceriani. Der Soave Monte Ceriani gilt als würdiger Vertreter des Gebiets um den Monte Ceriani.Kaum ein anderer Weißwein aus Italien ist weltweit so bekannt wie der Soave. Möglicherweise verdankt er seinen Namen aus dem Norden eingewanderten Schwaben. Dabei ist nicht klar, ob die Stadt dem Wein den Namen gab oder umgekehrt. Vielleicht war es aber auch Dante Alighieri, der als Gast im Schloss Scaligero den ihm angebotenen Wein als Soave, als sanft und lieblich beschrieb. Noch heute wird dies als charakteristische Eigenschaft aufgeführt. Das Weinanbaugebiet Soave liegt östlich von Verona rund um den gleichnamigen Ort. Um dem Wildwuchs von riesigen Mengen charakterloser Soave Weine entgegenzusteuern, wurden DOC und DOCG Zonen eingeführt. Und Soave Classico müssen aus den Gemeindegebieten von Soave und Monteforte d'Alpone stammen und dürfen erst nach dem 1.Februar des Folgejahres in den Verkauf gelangen. Die Rebsorte Garganega spielt mit mindestens 70% die Hauptrolle. Meist mit Trebbiano di Soave als Rebpartner. Soave Etiketten gelten als unkompliziert und säurearm, die sich dem Essen unterordnen.