Castello di Spessa
Castello di Spessa vereint jahrhundertealte Geschichte mit einem modernen Verständnis von Weinbau. In den Weinbergen des Collio und Friuli Isonzo entstehen charaktervolle Weine, die ihre Herkunft klar widerspiegeln. Sorgfalt, Präzision und das Gespür für unterschiedliche Böden prägen den eleganten, frischen und mineralischen Stil des Weinguts.
Castello di Spessa
Pinot Grigio Friuli Isonzo DOC 2025
Der Pinot Grigio Friuli Isonzo DOC von Castello di Spessa zeigt, wie spannend Pinot Grigio aus dem Friaul sein kann. Reife Frucht, zarte Akazienblüten, feine Mineralität und dazu diese typische, glasklare Frische. Am Gaumen saftig, trocken und wunderbar ausgewogen, mit viel Finesse und elegantem Trinkfluss. Kein belangloser Pinot Grigio, sondern ein charaktervoller Weißwein mit Herkunft und Klasse. Lang, frisch und angenehm mineralisch im Finale. Perfekt zu Fisch, hellem Fleisch und mediterranen Gerichten.
Inhalt: 0.75 l (15.87 € / l)
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Wissenswertes über den Pinot Grigio
Im Friaul hat der Pinot Grigio eine besonders geeignete Heimat gefunden und zählt heute zu den bedeutendsten Weißweinsorten der Region. Vor allem im Gebiet Friuli Isonzo sorgen kühle klimatische Einflüsse und kiesreiche Böden für Weine mit ausgeprägter Frische, klarer Frucht und feiner Mineralität. Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat sich der italienische Pinot Grigio auch international etabliert und gehört heute zu den bekanntesten Weißweinen Italiens.
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Ideal bei 8-10°C genießen.
Lagerung: Der Pinot Grigio Friuli Isonzo DOC kann noch 1-2 Jahre nach der Weinlese reifen.
Serviervorschlag
Der Pinot Grigio Friuli Isonzo DOC eignet sich hervorragend zu frittiertem oder gebratenem Fisch, Meeresfrüchten und leichten Fischgerichten. Auch ein Bianco zu delikaten Vorspeisen und Pastagerichten, zu weißem Fleisch sowie Gemüsegerichten. Dank seiner frischen und trockenen Art ein vielseitiger Speisebegleiter, aber auch ein unkomplizierter Aperitif.
So entsteht der Pinot Grigio
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Friaul
Anbau: Eigene Weinberge im Gebiet von Cormòns im Friaul. Durchschnittsalter der Rebstöcke: ca. 20 Jahre; Erziehungsform: Guyot-System.
Boden: Lehmig-sandige Böden mit Kies.
Herstellungsverfahren
Traubensorte
Pinot Grigio 100%.
So schmeckt der Pinot Grigio
Farbe
Helles bis intensives Strohgelb mit dezenten goldenen Reflexen. Klar und brillant im Glas.
Bukett
Frisch und elegant mit Aromen von reifen hellen Früchten. Feine florale Noten von Akazienblüten, Anklänge von Apfel, Birne und gelbfleischiger Frucht sowie dezente Zitrusnoten.
Geschmack
Trocken, frisch und harmonisch mit einer lebendigen, gut eingebundenen Säure. Dezente mineralischen Note, ausgewogen und geradlinig mit angenehmem und frischem Finale.
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Das Weingut: Castello di Spessa
Castello di Spessa liegt in Capriva del Friuli im Herzen einer der traditionsreichsten Weinlandschaften Friaul-Julisch Venetiens. Das Weingut verbindet die historische Kulisse des Castello mit einem modernen und präzisen Weinbaustil.
Die Weinberge verteilen sich auf zwei bedeutende Anbaugebiete: den hügeligen Collio und die vom Fluss Isonzo geprägten Ebenen. Beide Gebiete besitzen einen eigenen Charakter. Während im Collio die als „Ponca“ bezeichneten Mergel- und Sandsteinböden vorherrschen, prägen im Isonzo mineralreiche, kiesige und lehmige Böden die Weine.
Die klassische Linie des Weinguts stammt aus dem DOC-Gebiet Friuli Isonzo. Die Weine dieser Linie sind auf Frische, Mineralität, klare Frucht und eine unkomplizierte Trinkbarkeit ausgerichtet. Angebaut werden die klassischen Weißen des Friaul, Pinot Grigio, Ribolla Gialla und die ureigene Friuliano-Traube. Internationale Reben wie Sauvignon Blanc und Chardonnay bekommen als Friuli Isonzo DOC eine ganz eigene Ausprägung.
Auch wenn das Friaul vor allem für seine Weißweine bekannt ist, entstehen hier mit Merlot und Cabernet Sauvignon auch ausdrucksstarke Rotweine.Die einzelnen Weinberge werden differenziert betrachtet und die Trauben sorgfältig verarbeitet, um die Eigenschaften von Rebsorte und Herkunft möglichst klar herauszuarbeiten.
Seit 2014 verfolgt Castello di Spessa unter der Leitung von Loretto Pali gemeinsam mit dem Önologen Enrico Paternoster einen Stil, bei dem Eleganz, Frische und Mineralität mit Struktur und Lagerfähigkeit verbunden werden. Dies zeigt sich vor allem in den Weinen der Collio-Linie. Diese Lagenweine profitieren besonders von den Mergelböden und entwickeln dabei ihre eigene Mineralität. Die Kellerei Castello di Spessa widmet diese Weine historischen Familien und Persönlichkeiten, die das Schloss und seine Ländereien im Laufe der Jahrhunderte prägten: Rassauer, Santarosa, Segré, Casanova, Torriani. Eine hommage an die jahrhundertalte Geschichte, die auf eindrucksvolle Weise mit dem modernen friulischen Weinbau verbunden wird.
Die Geschichte des Castello di Spessa reicht weit über die Geschichte des heutigen Weinguts hinaus. Bereits in römischer Zeit befanden sich an diesem Ort eine Beobachtungsanlage und weitere Siedlungsspuren. Das heutige Schloss geht in seinen Ursprüngen auf das 13. Jahrhundert zurück.
Über Jahrhunderte wechselte das Anwesen zwischen verschiedenen bedeutenden Familien des Friauls. Besonders eng ist die Geschichte des Schlosses mit der Familie della Torre verbunden, die sich rühmte, von Karl dem Großen abzustammen. Diese Familie, von den Einheimischen auch Torriani genannt, prägt das Anwesen ab dem 16. Jahrhundert über mehrere Jahrhunderte. Zu den berühmtesten Gästen des Castello di Spessa gehörte Giacomo Casanova. Er hielt sich 1773 auf dem Schloss auf. Wenige Jahre später, 1779 und 1780, war auch Lorenzo Da Ponte, der später als Librettist von Wolfgang Amadeus Mozart berühmt wurde, zu Gast.
Anfang des 19. Jahrhunderts muss die Familie della Torre das Schloss verkaufen. Es folgen mehrere Eigentümerwechsel. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ging der Besitz an die Familie Segré über. Sie stellte auch während des 1. Weltkriegs den unterirdischen Teil des Schlosses italienischen Soldaten als Unterschlupf zur Verfügung.
Von 1925 bis 1949 dann der große Umbruch. Die Familie Segré adoptiert Giogio Stavro di Santarosa, der auf dem Anwesen bedeutende Weinbauaktivitäten entwickelt und 1939 das Weingut Castello di Spessa gründet. Kurz vor Ausbruch des 2. Weltkriegs wird ein Bunker gebaut, der zunächst von deutschen und später von amerikanischen Soldaten benutzt wird. Bis heute dient er als Reifekeller für die herausragenden Etiketten des Weinguts.
Ende der 1980er-Jahre ging das Castello di Spessa in den Besitz der Familie Pali über, der es bis heute gehört. In den folgenden Jahrzehnten wurde das historische Anwesen weiterentwickelt und Weinbau, Gastronomie, Hotellerie und weitere Angebote miteinander verbunden.
Einen wichtigen Schritt für die heutige Weinstilistik setzte Loretto Pali im Jahr 2014 mit der Zusammenarbeit mit dem Önologen Enrico Paternoster. Ziel war es, die Weine stärker auf Eleganz, Frische, Mineralität und Trinkbarkeit auszurichten und gleichzeitig die unterschiedlichen Eigenschaften von Collio und Isonzo klar herauszuarbeiten.