Zurück zu den Wurzeln. Hier in Santo Stefano begann das Engagement der Familie Mastroberardino für den Weinbau. Und hier gelang die perfekte Abstimmung von Rebsorte und Weinberg: Radici Fiano di Avellino DOCG. Authentisch und ursprünglich, voller Komplexität, und ungewöhnlich dicht. Säurebetont und trotzdem schmackhaft und weich. Ein trockener Cru Weißwein mit Top Appellation.
Anbaugebiet: Kampanien
Boden: Sandig-lehmig, tief, reich an mineralischen Elementen, gut entwässert.
Ernte der Fiano Trauben von Hand Mitte Oktober. Weiches Pressen und statische Mostklärung bei niedriger Temperatur. Gärung im Edelstahltank bei kontrollierter Temperatur. Schließlich reift der Weißwein 3-4 Monate in der Flasche.
Die etymologische Herkunft der Rebsorte Fiano ist umstritten. Es wird vermutet, dass sie identisch ist mit der "Vitis apiana", deren Namen wiederum auf die Bienen (lat.apis) zurückzuführen ist, auf die der Fiano angeblich eine magische Anziehungskraft ausübt. Andere Hypothesen leiten den Namen aus einer Vielzahl von Äpfeln (Appiana) oder einem alten Namen des Peloponnes ab. Wahrscheinlich wurde die Rebsorte Fiano in Italien schon in der Antike angebaut. Sie geriet lange in Vergessenheit und erlebte erst in den 1990er Jahren eine Renaissance. Seither erfreut sich der Fiano wachsender Beliebtheit. 1978 erhielt der Fiano di Avellino den DOC Status, wurde dann 2003 auf DOCG hochgestuft. Mit dem Radici Fiano suchte Mastroberardino die perfekte, authentische Kombination von Rebsorte und Weinberg. Zurück zu den Wurzeln ( ital. Radici), was Komplexität und Charakter des Fiano di Avellino ausmacht. Das Etikett zeigt einen Teil eines Gemäldes von Maria Micozzi auf einem Gewölbe des alten Weinkellers.