Gilt als ausdrucksstarkes Beispiel regionaler Weinkunst: Romagna Albana Secco DOCG. Zu Beginn entfalten sich feine florale Noten von Ginster und Pfirsichblüte. Am Gaumen zeigt sich der Weißwein fruchtig mit Aromen von Pfirsich und Aprikose, begleitet von einer lebendigen Zitrusfrische. Gehaltvoll, harmonisch und mit den für die Albana typischen feinen Tanninen. Ein charaktervoller Weißwein aus der Emilia-Romagna mit eigener Identität und viel Persönlichkeit.
Anbaugebiet: Emilia-Romagna
Boden: Lehmig, teils mit kieseligen Einsprengseln.
Sorgfältige Lese der Albana di Romagna Trauben. Schonende Pressung, Vinifizierung bei kontrollierter Temperatur von 16°C. Der Weißwein wird 3 Monate im Edelstahltank ausgebaut.
Der Name ist Programm: Romagna steht für die traditionsreiche Herkunft des Weins, Albana für die charaktervolle heimische Rebsorte und Secco für seinen trockenen Ausbau. Eine klare Bezeichnung für einen Weißwein, der seine regionale Identität selbstbewusst im Namen trägt.
Lange Zeit hatte Albana ein Image als Bauernwein ohne besondere Vorzüge mit vielen klonalen Varianten. Die Trauben eignen sich sowohl für die Herstellung von Massenweinen als auch für die Produktion hochwertiger Weißweine, für Spumante und sogar für Süßweine. Einigen wenigen Winzern ist es zu verdanken, dass die weiße Rebe nicht ganz in Vergessenheit geriet. Sie macht im Weinberg viel Arbeit, ist krankheitsanfällig und erfordert im Keller das ganze Können des Winzers. Dabei könnnen Weine von großer Intensität und Struktur entstehen. Dies zeigt sich auch 1987 in der Implementierung als DOCG Status. Der erste Weißwein in Italien überhaupt, der die kontrollierte und garantierte Herkunftsbezeichnung erhielt.