Ein Riserva in seiner traditionellsten Version: Sangiovese di Romagna Riserva DOC. Die lange Maischstandzeit und der Ausbau in Holz machen sich bemerkbar. Schon im Glas intensiv rubinrot mit Veilchen- und Röstnoten. Am Gaumen vielschichtig, voll und raumgreifend. Im Finale machen sich gut eingebundene Tannine bemerkbar. Ein echter Klassiker von Umberto Cesari.
Anbaugebiet: Emilia-Romagna
Boden: Lehmig, mittellockere Textur.
Sorgfältige Lese der Sangiovese Trauben. Die Vinifizierung erfolgt in vertikalen Edelstahlfermentern mit Temperaturkontrolle bei 14 bis 20-tägiger Maischestandzeit. Der Rotwein wird 18 Monate in 30 hl-Fässern aus italienischer und slawonischer Eiche ausgebaut. Schließlich reift der Riserva noch 6 Monate in Stahltanks.
Dieser Riserva ist eine von 3 reinsortigen Sangiovese di Romagna Interpretationen von Umberto Cesari. Er beweist, dass Sangiovese nicht nur im Chianti Gebiet für Furore sorgen, sondern sich auch im Terroir der Romagna bestens entfalten kann. Schriftlich erwähnt wurde die Rebsorte in der Romagna jedenfalls erstmalig 1651. Der Rotwein Sangiovese Riserva DOC begleitet das Unternehmen seit seiner Gründung. Auch sein Produktionsprozess blieb unverändert der Gleiche. Dabei ist die Sangiovese Rebe die meist angebaute Traubensorte in Italien. Alter und Herkunft liegen jedoch im Dunkeln. Auch die etymologische Bedeutung des Namens ist umstritten und wird regional unterschiedlich ausgelegt. Präferiert wird häufig die Abkürzung von "sangue di Giove" (dt. Blut des Jupiter). Das Potential dieser roten Trauben reicht vom einfachen Alltagswein bis hin zum Spitzengewächs. Genauso fächert sich die Aromenvielfalt von Frucht über Würze bis hin zu Veilchen.