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Castello di Spessa

Castello di Spessa

Castello di Spessa vereint jahrhundertealte Geschichte mit einem modernen Verständnis von Weinbau. In den Weinbergen des Collio und Friuli Isonzo entstehen charaktervolle Weine, die ihre Herkunft klar widerspiegeln. Sorgfalt, Präzision und das Gespür für unterschiedliche Böden prägen den eleganten, frischen und mineralischen Stil des Weinguts.

Castello di Spessa

Castello di Spessa

Sauvignon Friuli Isonzo DOC 2025

Artikel-Nr.: 5056

Der Sauvignon Friuli Isonzo DOC von Castello di Spessa zeigt die aromatische und zugleich elegante Seite des Friauls. Aprikose, tropische Früchte und die typische Note von Tomatenblatt prägen das Bukett, am Gaumen wirkt er reichhaltig, frisch und lang anhaltend. Ein charaktervoller Sauvignon mit klarer Frucht, feiner Würze und lebendiger Struktur. Ideal zu Fisch, Kräuterrisotto, Muschelsalat, Garnelenpasta und Fischsuppe.

11.90 €

Wissenswertes über den Sauvignon

Die genaue Herkunft des Sauvignon Blanc ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Vermutlich stammt die Rebsorte aus dem Bordeaux und gelangte Ende des 19. Jahrhunderts nach Südtirol. Heute ist sie weltweit verbreitet und zählt zu den bekanntesten weißen Rebsorten überhaupt. Ihr Aromenspektrum reicht von frischen Kräuter- und Grasnoten bis hin zu Zitrusfrüchten und exotischen Aromen. Entscheidend für ihren Charakter sind Boden, Klima und Lage.

Das Weinbaugebiet Friuli Isonzo wird stark vom Fluss Isonzo und seinen Ablagerungen geprägt. Kiesreiche, gut durchlässige Böden und die besonderen klimatischen Bedingungen des östlichen Friauls bieten ideale Voraussetzungen für einen Sauvignon, der auf Frische, klare Frucht und mineralischer Präzision ausgerichtet ist.

Der Sauvignon der Kellerei Castello di Spessa zeigt eine besonders ausdrucksstarke, aber dennoch elegante Stilistik. Hier verbinden sich aromatische Frucht, feine Kräuterwürze und eine lebendige Frische zu einem Weißwein mit klarer Herkunft. Ein typischer Sauvignon, aber mit eigener Charakteristik. trocken und reichhaltig und lange anhaltend.

Wir empfehlen

Serviertemperatur: Ideal bei 8-10°C genießen.

Lagerung: Der Sauvignon Friuli Isonzo DOC kann noch 1–2 Jahre nach der Weinlese reifen.

Serviervorschlag

Der Sauvignon Friuli Isonzo DOC ist ein vielseitiger Speisenbegleiter und passt hervorragend zu Fisch aller Art, kräftigem Kräuterrisotto, Muschelsalat mit Tomaten und Schnittlauch, Pasta mit Garnelen und Fischsuppe. Auch zu Meeresfrüchten, aromatischen Vorspeisen und mediterranen Gerichten mit Kräutern ist er eine ausgezeichnete Wahl.

So entsteht der Sauvignon

Anbau & Boden

Anbaugebiet: Friaul

Anbau: Eigene Weinberge im Gebiet von Cormòns im Friaul.
Alter der Reben: 20 Jahre. Erziehungsform: Guyot.
Weinbergsmanagement: kontrollierte Begrünung mit Bearbeitung der Rebzeilen.

Boden: Lehmig-sandige Böden mit Kies.

Herstellungsverfahren

Lese der Sauvignon-Trauben Ende August. Nach der Pressung wird der Most in Edelstahltanks bei einer kontrollierten Temperatur von 14–16 °C vergoren. So werden insbesondere die frische Frucht, die sortentypische Aromatik und die feinen grünen Nuancen des Sauvignon bewahrt.

Anschließend reift der Weißwein in Edelstahltanks auf der Feinhefe bis März. Der Kontakt mit der Hefe unterstützt Struktur und Ausgewogenheit, ohne die klare, frische und aromatische Stilistik des Sauvignon zu überdecken.

Traubensorte

Sauvignon 100%.

So schmeckt der Sauvignon

Farbe

Im Glas offenbart der Sauvignon Friuli Isonzo ein klares, brillantes Strohgelb mit grünen Reflexen.

Bukett

Fein und elegant mit typischen Noten von Aprikose, tropischen Früchten und Tomatenblatt. Frisch, aromatisch und klar mit einer feinen kräuterwürzigen Nuance.

Geschmack

Am Gaumen verbindet der Bianco aromatische Frucht mit feiner Würze, klarer Frische und angenehmem Trinkfluss. Reichhaltig, frisch und ausgewogen mit lebendiger Struktur und langem Finale.

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Das Weingut: Castello di Spessa

Castello di Spessa liegt in Capriva del Friuli im Herzen einer der traditionsreichsten Weinlandschaften Friaul-Julisch Venetiens. Das Weingut verbindet die historische Kulisse des Castello mit einem modernen und präzisen Weinbaustil.

Die Weinberge verteilen sich auf zwei bedeutende Anbaugebiete: den hügeligen Collio und die vom Fluss Isonzo geprägten Ebenen. Beide Gebiete besitzen einen eigenen Charakter. Während im Collio die als „Ponca“ bezeichneten Mergel- und Sandsteinböden vorherrschen, prägen im Isonzo mineralreiche, kiesige und lehmige Böden die Weine.

Die klassische Linie des Weinguts stammt aus dem DOC-Gebiet Friuli Isonzo. Die Weine dieser Linie sind auf Frische, Mineralität, klare Frucht und eine unkomplizierte Trinkbarkeit ausgerichtet. Angebaut werden die klassischen Weißen des Friaul, Pinot Grigio, Ribolla Gialla und die ureigene Friuliano-Traube. Internationale Reben wie Sauvignon Blanc und Chardonnay bekommen als Friuli Isonzo DOC eine ganz eigene Ausprägung.


Auch wenn das Friaul vor allem für seine Weißweine bekannt ist, entstehen hier mit Merlot und Cabernet Sauvignon auch ausdrucksstarke Rotweine.Die einzelnen Weinberge werden differenziert betrachtet und die Trauben sorgfältig verarbeitet, um die Eigenschaften von Rebsorte und Herkunft möglichst klar herauszuarbeiten.


Seit 2014 verfolgt Castello di Spessa unter der Leitung von Loretto Pali gemeinsam mit dem Önologen Enrico Paternoster einen Stil, bei dem Eleganz, Frische und Mineralität mit Struktur und Lagerfähigkeit verbunden werden. Dies zeigt sich vor allem in den Weinen der Collio-Linie. Diese Lagenweine profitieren besonders von den Mergelböden und entwickeln dabei ihre eigene Mineralität. Die Kellerei Castello di Spessa widmet  diese Weine historischen Familien und Persönlichkeiten, die das Schloss und seine Ländereien im Laufe der Jahrhunderte prägten: Rassauer, Santarosa, Segré, Casanova, Torriani. Eine hommage an die jahrhundertalte Geschichte, die auf eindrucksvolle Weise mit dem modernen friulischen Weinbau verbunden wird.

Die Geschichte des Castello di Spessa reicht weit über die Geschichte des heutigen Weinguts hinaus. Bereits in römischer Zeit befanden sich an diesem Ort eine Beobachtungsanlage und weitere Siedlungsspuren. Das heutige Schloss geht in seinen Ursprüngen auf das 13. Jahrhundert zurück.

Über Jahrhunderte wechselte das Anwesen zwischen verschiedenen bedeutenden Familien des Friauls. Besonders eng ist die Geschichte des Schlosses mit der Familie della Torre verbunden, die sich rühmte, von Karl dem Großen abzustammen. Diese Familie, von den Einheimischen auch Torriani genannt, prägt das Anwesen ab dem 16. Jahrhundert über mehrere Jahrhunderte. Zu den berühmtesten Gästen des Castello di Spessa gehörte Giacomo Casanova. Er hielt sich 1773 auf dem Schloss auf. Wenige Jahre später, 1779 und 1780, war auch Lorenzo Da Ponte, der später als Librettist von Wolfgang Amadeus Mozart berühmt wurde, zu Gast. 


Anfang des 19. Jahrhunderts muss die Familie della Torre das Schloss verkaufen. Es folgen mehrere Eigentümerwechsel. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ging der Besitz an die Familie Segré über. Sie stellte auch während des 1. Weltkriegs den unterirdischen Teil des Schlosses italienischen Soldaten als Unterschlupf zur Verfügung.


Von 1925 bis 1949 dann der große Umbruch. Die Familie Segré adoptiert Giogio Stavro di Santarosa, der auf dem Anwesen bedeutende Weinbauaktivitäten entwickelt und 1939 das Weingut Castello di Spessa gründet. Kurz vor Ausbruch des 2. Weltkriegs wird ein Bunker gebaut, der zunächst von deutschen und später von amerikanischen Soldaten benutzt wird. Bis heute dient er als Reifekeller für die herausragenden Etiketten des Weinguts. 


Ende der 1980er-Jahre ging das Castello di Spessa in den Besitz der Familie Pali über, der es bis heute gehört. In den folgenden Jahrzehnten wurde das historische Anwesen weiterentwickelt und Weinbau, Gastronomie, Hotellerie und weitere Angebote miteinander verbunden.
Einen wichtigen Schritt für die heutige Weinstilistik setzte Loretto Pali im Jahr 2014 mit der Zusammenarbeit mit dem Önologen Enrico Paternoster. Ziel war es, die Weine stärker auf Eleganz, Frische, Mineralität und Trinkbarkeit auszurichten und gleichzeitig die unterschiedlichen Eigenschaften von Collio und Isonzo klar herauszuarbeiten.