Ein großer Nebbiolo, der Srü Roero DOCG von Monchiero Carbone. Dieser Rotwein überzeugt durch reiche Primäraromen, durch große, aber nicht voluminöse Struktur und samtige Tannine. Weinkritiker feiern regelmäßig den facettenreicher Roero Srü mit seiner fruchtig-blumigen Eleganz. Das wunderbare Gleichgewicht von Tannin und Körper macht den Srü schon im 2. Jahr zu einem Hochgenuss! Hat trotzdem noch gutes Reifungspotential.
Anbaugebiet: Piemont
Boden: Sand-, muschel- und tonhaltig.
Lese der Nebbiolo Trauben von Hand Mitte Oktober. Diese werden nach dem traditionellen Verfahren des Piemont vergoren. Dies bedeutet eine mindestens 15 Tage dauernde Mazeration auf den Schalen mit maximaler Extraktion der Beerenfrucht. Beim Abstechen wird der Rotwein in mehreren Schritten in kleine Holzfässer gefüllt. Hier schließt er die Gärung ab und reift mindestens 18 Monate. Schließlich ruht der Roero Srü DOCG noch ein Jahr in der Flasche in den antiken Weinkellern von Monchiero Carbone.
Die Rebsorte Nebbiolo wird vermutlich seit der Antike im Langhe angebaut. Sie verdankt ihren Namen dem weißen Belag auf den Beeren, der sich bei Vollreife bildet (nebbia = dt. Nebel). Außerdem durchziehen bei dem späten Lesetermin häufig Nebelschwaden die Hügel der Weinberge. Der Nebbiolo gehört zu den anspruchsvollsten Rebsorten, was Boden und Lage betrifft. Er gedeiht praktisch nur auf kalkhaltigen Mergelböden und verlangt steile Süd- oder Südwestlagen. Auch hier bestimmt die Lage den Namen des Weins. Srü bedeutet im Piemon Cru und bezeichnet die Einzellage des Weinbergs in der Gemeinde Canale im Roero Gebiet. Seit 2017 können die Winzer im Piemont durch den Zusatz MGA (Menzioni Geografiche Aggiunte) ergänzende geografische Angaben machen. Und so besonders wertvolle Einzellagen herausheben.