Der Weinberg in Manduria gibt diesem Rotwein den Namen: Villa Santera Primitivo di Manduria DOC. Die sortentypischen Aromen wie Sauerkirsche, Pflaume und Brombeere sind reichhaltig vertreten. Ergänzt durch würzige Noten, eine ausgewogene Struktur und ein weiches, rundes Mundgefühl. Nach 6 Monaten in Barriques zeigt sich ein dezentes Toastaroma. Ein üppiger, verführerischer Rotwein mit langem Abgang.
Anbaugebiet: Apulien
Boden: Lehm-, kalk- und kieselhaltig.
Lese der Primitivo Trauben Anfang September. Maischegärung für circa 20 Tage bei kontrollierten 20-22°C unter häufigem Umpumpen. Die malolaktische Gärung findet ebenfalls im Stahltank statt. Es folgen 6 Monate Reifezeit in Barriques aus Eichenholz unterschiedlicher Röstung. Schließlich reift der Rotwein noch einige Monate im Stahltank.
Die Herkunft des Primitivo di Manduria ist ungeklärt. Möglicherweise stammt er von Weinbergen Dalmatiens und wurde von den Illyrern vor mehr als 2000 Jahren in Süditalien eingeführt. Es gibt genetische Übereinstimmungen mit der kroatischen Rebe Plavac mali und mit dem ungarischen Zinfandel. Dabei ist diese Rebsorte alles andere als primitiv. Vielmehr bezieht sich der Name wohl eher auf den Reifezeitpunkt. Die Traube reift relativ früh und als eine der ersten (ital. primo). In den Nehrungen von Manduria, an der Südküste der Halbinsel Salento findet die Rebsorte ideale Terroirbedingungen vor. Die Nähe zum Meer, die sandigen Böden und die intensive Sonneneinstrahlung. Dies erklärt den reichen Körper und auch den in der Regel hohen Alkoholgehalt dieser Rotweine. 1974 erhielt der Qualitätswein die kontrollierte Ursprungsbezeichnung DOC.