EXPERTISE

Villa Santera Primitivo di Manduria DOC 2023

Weingut: Leone de Castris Artikel-Nr.: 6658
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Villa Santera Primitivo di Manduria DOC

STECKBRIEF

  • Rebsorte: Primitivo di Manduria 100%.
  • Region: Apulien
  • Alkohol: 15,0 % vol.
  • Inhalt: 0.75
  • Säure: 6,50 g/l
  • Restzucker: 8,50 g/l
  • Verschluss: Diamkork
  • Bio: Nein

SENSORIK

  • Farbe: Dunkelrot mit Tendenz zum Violettrot.
  • Bukett: Reich und vielschichtig mit fruchtigen Aromen wie Pflaume und Sauerkirsche. Aber auch würzige Noten wie Ingwer und Vanille.
  • Geschmack: Samtweich, mit ausgewogener Struktur und herrlicher Balance. Wunderbar füllig und rund mit feiner Extraktsüße.

KURZE BESCHREIBUNG

Der Weinberg in Manduria gibt diesem Rotwein den Namen: Villa Santera Primitivo di Manduria DOC. Die sortentypischen Aromen wie Sauerkirsche, Pflaume und Brombeere sind reichhaltig vertreten. Ergänzt durch würzige Noten, eine ausgewogene Struktur und ein weiches, rundes Mundgefühl. Nach 6 Monaten in Barriques zeigt sich ein dezentes Toastaroma. Ein üppiger, verführerischer Rotwein mit langem Abgang.

ANBAU & BODEN

Anbaugebiet: Apulien
Boden: Lehm-, kalk- und kieselhaltig.

HERSTELLUNG

Lese der Primitivo Trauben Anfang September. Maischegärung für circa 20 Tage bei kontrollierten 20-22°C unter häufigem Umpumpen. Die malolaktische Gärung findet ebenfalls im Stahltank statt. Es folgen 6 Monate Reifezeit in Barriques aus Eichenholz unterschiedlicher Röstung. Schließlich reift der Rotwein noch einige Monate im Stahltank.

EMPFEHLUNG

  • Serviertemperatur: Servieren Sie den Rotwein bei 16-18°C.
  • Lagerung: Der Villa Santera Primitivo di Manduria DOC kann noch 5-6 Jahre nach der Weinlese reifen.
  • Speisen: Der Villa Santera Primitivo di Manduria DOC ist ein optimaler Begleiter zu gegrilltem Fleisch, Lasagne und überbackenen Nudeln. Auch ein schöner Rotwein zu Parmaschinken und gereiften Käsesorten.

WISSENSWERTES

Die Herkunft des Primitivo di Manduria ist ungeklärt. Möglicherweise stammt er von Weinbergen Dalmatiens und wurde von den Illyrern vor mehr als 2000 Jahren in Süditalien eingeführt. Es gibt genetische Übereinstimmungen mit der kroatischen Rebe Plavac mali und mit dem ungarischen Zinfandel. Dabei ist diese Rebsorte alles andere als primitiv. Vielmehr bezieht sich der Name wohl eher auf den Reifezeitpunkt. Die Traube reift relativ früh und als eine der ersten (ital. primo). In den Nehrungen von Manduria, an der Südküste der Halbinsel Salento findet die Rebsorte ideale Terroirbedingungen vor. Die Nähe zum Meer, die sandigen Böden und die intensive Sonneneinstrahlung. Dies erklärt den reichen Körper und auch den in der Regel hohen Alkoholgehalt dieser Rotweine. 1974 erhielt der Qualitätswein die kontrollierte Ursprungsbezeichnung DOC.

DAS WEINGUT: Leone de Castris

  • Gründung: 1665
  • Standort: Salice Salentino
  • Besitzer/Präsident: Piernicola Leone de Castris
  • Önologe: Marco Mascellani und Riccardo Cotarella
  • Weinberge: 300 ha
  • Produzierte Flaschen: 2.500.000

ÜBER DAS WEINGUT

Leone de Castris zählt mit 2,5 Mio. Flaschen zu den bedeutendsten Weingütern Apuliens und ist eng mit der Geschichte des regionalen Weinbaus verbunden. Berühmt wurde das Haus durch Pionierleistungen wie den ersten italienischen Rosé „Five Roses“. Autochthone Rebsorten wie Negroamaro und Primitivo prägen das vielfach ausgezeichnete Sortiment.