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Castello di Spessa

Castello di Spessa

Castello di Spessa vereint jahrhundertealte Geschichte mit einem modernen Verständnis von Weinbau. In den Weinbergen des Collio und Friuli Isonzo entstehen charaktervolle Weine, die ihre Herkunft klar widerspiegeln. Sorgfalt, Präzision und das Gespür für unterschiedliche Böden prägen den eleganten, frischen und mineralischen Stil des Weinguts.

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Yellow Hills Ribolla Gialla Collio DOC 2023

Artikel-Nr.: 5078

Der Yellow Hills Ribolla Gialla Collio DOC von Castello di Spessa bringt die lebendige Frische des Collio besonders klar zum Ausdruck. Brillantes Strohgelb, zarte Wiesenblüten, Zitrusfrüchte und feine Kräuternoten prägen sein elegantes Bukett. Am Gaumen zeigt er sich saftig, frisch und strukturiert mit viel Geschmack. Ein typischer Collio-Weißwein aus dem Friaul mit lebendigem Trinkfluss und langem Nachhall, der viele leichte Speisen perfekt begleiten kann.

18.90 €

Wissenswertes über den Yellow Hills Ribolla Gialla

Die Weinrebe Ribolla Gialla stammt vermutlich aus Griechenland und wird heute ausschließlich in der hügeligen Grenzregion zwischen Italien und Slowenien angebaut. Bereits im 13. Jahrhundert finden sich Nachweise für diese Rebsorte, auch unter vielen Synonymen. Nach der Reblaus Katastrophe Ende des 19. Jahrhunderts ging der Bestand an diesen ehemals äußerst beliebten Rebstöcken stark zurück. Mit ihrer Wiederentdeckung erlebt die Ribolla Gialla seit einigen Jahrzehnten eine bemerkenswerte Renaissance. Viele Winzer setzen dabei zunehmend auf einen reinsortigen Ausbau, um die charakteristischen Eigenschaften der Rebsorte hervorzuheben. Wie die Kellerei Castello di Spessa beim Yellow Hills aus dem Gebiet um Capriva del Friuli, eine der renommiertesten Weinlagen des Friauls.

Der Name des Weins verweist bildhaft auf die goldgelb reifenden Trauben der Rebsorte Ribolla Gialla im Herbst sowie auf die sanft geschwungenen Hügel des Friaul, wenn die Trauben in der Sonne golden leuchten. Und der Wein transportiert dieses Leuchten auch ins Glas. Dabei steht für die Kellerei die frische, geradlinige und zugleich geschmacksintensive Seite dieser Rebsorte im Mittelpunkt. So zeigt sich der Yellow Hills Ribolla Gialla als ein herausragender Vertreter der Collio-Linie mit Tiefe und ausgeprägter Terroir-Prägung.

Wir empfehlen

Serviertemperatur: Ideal bei 8-10°C genießen.

Lagerung: Der Yellow Hills Ribolla Gialla Collio DOC sollte kühl, dunkel und liegend gelagert werden. Durch seine Struktur, die Feinhefelagerung und die frische Säure besitzt er Substanz und kann auch mit etwas Flaschenreife Freude bereiten.

Serviervorschlag

Der Yellow Hills Ribolla Gialla Collio DOC passt hervorragend zu leichten Vorspeisen, Frischkäse, Aufschnitt, rohem Gemüse, Meeresfrüchten und feinen Süßwasserfischen. Auch zu Fischrisotto, Hähnchen- und Gemüsesalaten, Crostini, Canapés und Frühlingskräuter-Omeletts ist er eine ausgezeichnete Wahl.

So entsteht der Yellow Hills Ribolla Gialla

Anbau & Boden

Anbau: Eigene Weinberge im Gebiet von Capriva del Friuli im Collio. Die Reben wurden 2000 gepflanzt.
Erziehungsform: Guyot-System.
Weinbergsmanagement: kontrollierte Begrünung mit Bearbeitung der Rebzeilen.

Boden: Ponca, ein für das Collio typischer Boden aus Mergel und Sandstein. Er speichert Wärme und Wasser, ist zugleich gut durchlässig und verleiht den Weinen Struktur, Mineralität und eine elegante Spannung.

Herstellungsverfahren

Lese der Ribolla-Gialla-Trauben Mitte September von Hand. Die alkoholische Gärung erfolgt in Edelstahltanks bei kontrollierter Temperatur von 16–18 °C. Durch die temperaturkontrollierte Vergärung soll die klare Stilistik der Rebsorte bewahrt werden.

Nach Abschluss der Gärung verbleibt der Wein in Edelstahltanks und reift dort auf der Feinhefe bis März. Anschließend folgt eine weitere Verfeinerung auf der Flasche. So entwickelt der Yellow Hills Ribolla Gialla Collio DOC seine saftige Struktur und seinen langen Nachhall.

Traubensorte

Ribolla Gialla 100%.

So schmeckt der Yellow Hills Ribolla Gialla

Farbe

Brillantes Strohgelb. Klar, leuchtend und frisch im Glas.

Bukett

Charakteristisch und fein mit zarten Noten von Wiesenblüten, Zitrusfrüchten, gelben Blüten und aromatischen Kräutern. Dazu kommen fruchtige Anklänge und eine klare, elegante Frische.

Geschmack

Saftig, frisch und vollmundig mit guter Struktur und lebendigem Trinkfluss. Am Gaumen zeigt sich der Yellow Hills Ribolla Gialla Collio DOC geschmacksintensiv, ausgewogen und anhaltend, mit fruchtigen Anklängen und langem Finale.

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Das Weingut: Castello di Spessa

Castello di Spessa liegt in Capriva del Friuli im Herzen einer der traditionsreichsten Weinlandschaften Friaul-Julisch Venetiens. Das Weingut verbindet die historische Kulisse des Castello mit einem modernen und präzisen Weinbaustil.

Die Weinberge verteilen sich auf zwei bedeutende Anbaugebiete: den hügeligen Collio und die vom Fluss Isonzo geprägten Ebenen. Beide Gebiete besitzen einen eigenen Charakter. Während im Collio die als „Ponca“ bezeichneten Mergel- und Sandsteinböden vorherrschen, prägen im Isonzo mineralreiche, kiesige und lehmige Böden die Weine.

Die klassische Linie des Weinguts stammt aus dem DOC-Gebiet Friuli Isonzo. Die Weine dieser Linie sind auf Frische, Mineralität, klare Frucht und eine unkomplizierte Trinkbarkeit ausgerichtet. Angebaut werden die klassischen Weißen des Friaul, Pinot Grigio, Ribolla Gialla und die ureigene Friuliano-Traube. Internationale Reben wie Sauvignon Blanc und Chardonnay bekommen als Friuli Isonzo DOC eine ganz eigene Ausprägung.


Auch wenn das Friaul vor allem für seine Weißweine bekannt ist, entstehen hier mit Merlot und Cabernet Sauvignon auch ausdrucksstarke Rotweine.Die einzelnen Weinberge werden differenziert betrachtet und die Trauben sorgfältig verarbeitet, um die Eigenschaften von Rebsorte und Herkunft möglichst klar herauszuarbeiten.


Seit 2014 verfolgt Castello di Spessa unter der Leitung von Loretto Pali gemeinsam mit dem Önologen Enrico Paternoster einen Stil, bei dem Eleganz, Frische und Mineralität mit Struktur und Lagerfähigkeit verbunden werden. Dies zeigt sich vor allem in den Weinen der Collio-Linie. Diese Lagenweine profitieren besonders von den Mergelböden und entwickeln dabei ihre eigene Mineralität. Die Kellerei Castello di Spessa widmet  diese Weine historischen Familien und Persönlichkeiten, die das Schloss und seine Ländereien im Laufe der Jahrhunderte prägten: Rassauer, Santarosa, Segré, Casanova, Torriani. Eine hommage an die jahrhundertalte Geschichte, die auf eindrucksvolle Weise mit dem modernen friulischen Weinbau verbunden wird.

Die Geschichte des Castello di Spessa reicht weit über die Geschichte des heutigen Weinguts hinaus. Bereits in römischer Zeit befanden sich an diesem Ort eine Beobachtungsanlage und weitere Siedlungsspuren. Das heutige Schloss geht in seinen Ursprüngen auf das 13. Jahrhundert zurück.

Über Jahrhunderte wechselte das Anwesen zwischen verschiedenen bedeutenden Familien des Friauls. Besonders eng ist die Geschichte des Schlosses mit der Familie della Torre verbunden, die sich rühmte, von Karl dem Großen abzustammen. Diese Familie, von den Einheimischen auch Torriani genannt, prägt das Anwesen ab dem 16. Jahrhundert über mehrere Jahrhunderte. Zu den berühmtesten Gästen des Castello di Spessa gehörte Giacomo Casanova. Er hielt sich 1773 auf dem Schloss auf. Wenige Jahre später, 1779 und 1780, war auch Lorenzo Da Ponte, der später als Librettist von Wolfgang Amadeus Mozart berühmt wurde, zu Gast. 


Anfang des 19. Jahrhunderts muss die Familie della Torre das Schloss verkaufen. Es folgen mehrere Eigentümerwechsel. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ging der Besitz an die Familie Segré über. Sie stellte auch während des 1. Weltkriegs den unterirdischen Teil des Schlosses italienischen Soldaten als Unterschlupf zur Verfügung.


Von 1925 bis 1949 dann der große Umbruch. Die Familie Segré adoptiert Giogio Stavro di Santarosa, der auf dem Anwesen bedeutende Weinbauaktivitäten entwickelt und 1939 das Weingut Castello di Spessa gründet. Kurz vor Ausbruch des 2. Weltkriegs wird ein Bunker gebaut, der zunächst von deutschen und später von amerikanischen Soldaten benutzt wird. Bis heute dient er als Reifekeller für die herausragenden Etiketten des Weinguts. 


Ende der 1980er-Jahre ging das Castello di Spessa in den Besitz der Familie Pali über, der es bis heute gehört. In den folgenden Jahrzehnten wurde das historische Anwesen weiterentwickelt und Weinbau, Gastronomie, Hotellerie und weitere Angebote miteinander verbunden.
Einen wichtigen Schritt für die heutige Weinstilistik setzte Loretto Pali im Jahr 2014 mit der Zusammenarbeit mit dem Önologen Enrico Paternoster. Ziel war es, die Weine stärker auf Eleganz, Frische, Mineralität und Trinkbarkeit auszurichten und gleichzeitig die unterschiedlichen Eigenschaften von Collio und Isonzo klar herauszuarbeiten.