Muri-Gries
Die Abtei Muri-Gries in Südtirol vereint Kloster, Kellerei und Weingut. Auf 35 ha Einzellagen entstehen terroirbetonte Weine, mit Fokus auf Lagrein. Moderne Kellertechnik verbindet sich mit klösterlicher Tradition. Hochdekorierte Riserva-Weine, nachhaltige Arbeit und jahrzehntelange Expertise prägen den Charakter dieser besonderen Kellerei.
Muri-Gries
Abtei Muri Lagrein Riserva Südtirol DOC Magnum 1,5l 2022
Ein Meisterstück der Klosterkellerei Muri-Gries. Der Lagrein Riserva Abtei Muri DOC zählt für Weinkenner und Weinkritiker zu den besten seiner Art. Er entwickelt sich im Glas zu wahrer Größe und entfaltet eine komplexe, elegant strukturierte Aromenfülle. Und glänzt durch Charakter und Finesse bis zum langen Finale. Ein Lagrein der Extraklasse mit erkennbarer Herkunft!
Inhalt: 1.50 l (39.93 € / l)
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Wissenswertes über den Lagrein Riserva Magnum
Im historischen Viertel "Moritzing" besitzt das Benediktinerkloster Muri-Gries zwei Weinberge mit einer Rebfläche von insgesamt 8,2 ha. Der "Abtei Muri" Lagrein Riserva wird ab dem Jahrgang 2014 ausschließlich mit Trauben aus diesen beiden Weinbergen produziert. Das Lagen-Prinzip erlaubt es, den Weg von der Lage bis ins Glas zur Gänze nachzuvollziehen. Der Wein selbst gibt Auskunft über den Weinberg und dessen Bodengeologie, das Mikroklima, die Anzahl der Rebstöcke und den Stock- und Hektar-Ertrag. So werden Nachhaltigkeit und Rückverfolgbarkeit des Weines garantiert.
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Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Riserva bei 16-18°C.
Lagerung: Der Lagrein Riserva kann noch bis zu 5-6 Jahre nach der Weinlese reifen.
Serviervorschlag
Dieser Lagrein Riserva DOC darf ruhig im Vordergrund stehen und große Gerichte herausfordern. Ein Rotwein zum Genießen und Entdecken. Braucht etwas Zeit im Glas, um sich voll zu entfalten.
So entsteht der Lagrein Riserva Magnum
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Suedtirol
Anbau: konventionell
Boden: Schwemmmaterial aus Bozner Quarzporphyr.
Herstellungsverfahren
Muri Gries selektioniert die besten Lagrein Trauben. Temperaturkontrollierte Vergärung im Edelstahl bei 30°C für 14 Tage. Mazeration und biologischer Säureabbau (BSA) im Edelstahltank. Der Lagrein Riserva wird 14 - 16 Monate in kleinen Barriques ausgebaut.
Traubensorte
Lagrein 100%.
So schmeckt der Lagrein Riserva Magnum
Farbe
Intensives, dunkles Granatrot.
Bukett
Komplex und vielschichtig. Duftet nach Beerenaromen mit Kirschen und Berberitzen. Würzige Noten von Tabak, Leder, etwas Lakritze und Eukalyptus.
Geschmack
Überzeugende Struktur mit Finesse und Charakter. Am Gaumen Weichheit und Samtigkeit. Gut eingebundenes Säuregerüst und griffige Gerbstoffe. wirkt frisch und einladend und lang anhaltend im Abgang.
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Das Weingut: Muri-Gries
Die südtiroler Abtei Muri Gries ist mehr als eine Kellerei! Es ist eine einmalige Symbiose von Kloster, Kellerei und Weingut! Und eine einmalige Erfolgsgeschichte der Benediktiner Abtei in Alto Adige. Das Geheimnis: Geistlich, weltlich, partnerschaftlich. Die Beziehung zwischen Mensch und Rebstock und der Umgang mit der Natur stehen im Fokus jeglicher önologischer Tätigkeit im Weingut. Dabei ist es Muri Gries gelungen, den historischen Wertekanon mit Fortschritt und Innovation in Einklang zu bringen. So definiert sich die Kellerphilosophie heute über den Einsatz hochaktueller modernster Kellertechnik. Und selbstverständlich über die Benutzung moderner Edelstahltanks und großer Holzfässer und Barriques.
35ha eigene Weingärten bewirtschaftet Muri Gries in Südtirol ausschließlich nach dem Prinzip der Einzel-Lagen. Dieses Prinzip erlaubt, Herkunft, Güte und Charkter eines Jahrgangs zu bestimmen von der Rebe bis zum Glas. Dabei ist die große Stärke die Rotwein Produktion mit ca. 80%. Hier setzt die Kellerei ganz auf die autochthone Rebsorte Lagrein, die optimal dem Terroir entspricht. Aber auch der Riserva Abtei DOC neben Blauburgunder und Vernatsch mit St. Magdalener und Grauvernatsch werden vinifiziert. Bei den Weißweinen stehen Terlaner Weissburgunder, Pinot Grigio, Chardonnay und Gewürztraminer im Mittelpunkt.
Walter Bernard ist seit 1990 verantwortlich für den Weinbau im südtiroler Kloster. Ihm entgeht keine Wachstumsphase vom ersten Austrieb bis zur Reife. Besonders am Herzen liegen ihm die Weingärten Klosteranger und Gries Moritzing mit ihren wertvollen alten Rebbeständen. Alles beste Lagrein Einzellagen, wo das Potenzial der Traube optimal zur Geltung kommt. Hier wachsen auch die hochdekorierten Riserva Kredenzen, Riserva Abtei Muri DOC und Riserva Weingarten Klosteranger DOC sowie der Blauburgunder Riserva.
Nach über 36 Jahren engagierter Tätigkeit übergibt Christian Werth zum Jahreswechsel 2025 die Leitung der traditionsreichen Klosterkellerei an Manfred Bernard. Der gebürtige Kalterer, Jahrgang 1985, stammt aus einer Wein- und Obstbaufamilie und bringt umfassende fachliche Erfahrung mit.
Seine Ausbildung führte ihn nach der landwirtschaftlichen Oberschule in Auer zunächst an das Landesversuchszentrum Laimburg, danach sammelte er wertvolle Praxis in der Kellerei Girlan. Parallel dazu absolvierte er ein anspruchsvolles Önologiestudium in San Michele und Udine. Nach 18 Jahren bei der Kellerei Girlan sieht er sich nun bestens vorbereitet, um das Erbe von Christian Werth fortzuführen
Die Grafen von Bozen sind es, die gegen Ende des 11. Jahrhunderts im Zentrum des einstigen Cheller, des heutigen Gries, einen befestigten Stützpunkt errichten. Als Gegenpol zur damals von den Trentiner Bischöfen beherrschten Stadt Bozen. Der Name Gries taucht um 1185 erstmals auf.
1845 schlägt die Geburtsstunde von Muri-Gries. Die aus ihrem 1027 gestifteten Kloster Muri im Schweizer Kanton Aargau vertriebenen Benediktiner ziehen in das inzwischen aufgehobene Augustinerchorherrenstift Gries ein. Mit der Ankunft der Benediktinerpatres aus Muri beginnt ein neuer Abschnitt in der Weinbaugeschichte des Klosters zu Gries. Die Mönche nehmen ihre Ordensregel ora et labora auch in den klösterlichen Weinbergen ernst. So können zu Beginn des 20. Jahrhunderts die ersten größeren Weinverkäufe über den Brenner getätigt werden. St. Magdalener und Malvasier, Kretzer (Rosè), Ruländer und Weissburgunder sind es vor allem, die in den alten Kellern heranreifen. Sie finden als offene Weine auch in den nördlichen deutschsprachigen Ländern großen Anklang.
Im Jahre 1968 kommt es zu einer einschneidenden Wende. Zum ersten Mal werden die eigenen Weine in größerem Stil in der Kellerei selbst in Flaschen abgefüllt. Das klassische Offenweingeschäft behauptet sich vor allem auf dem lokalen Markt im Alto Adige noch einige Jahre. Immer mehr setzt sich aber ein konsequentes Qualitätsdenken durch. Man erkennt die Werte der alten einheimischen und oft vernachlässigten Rebsorten. Der Lagrein beginnt, sein wahres Profil zu zeigen und kann sich so seit 1985 endgültig als die Nr. 1 in der Weinhierarchie positionieren. Die Focussierung auf heimische Rebsorten und der Einsatz eigener Ressourcen und deren Ausbau werden zum Erfolgsgeheimnis des Unternehmens. Viele nationale und internationale Auszeichnungen belegen dies eindrucksvoll.