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Pojer e Sandri

Pojer e Sandri

Pojer e Sandri bewirtschaftet seit 1975 am Faedo-Hügel zwischen Etsch- und Cembratal 33 ha Rebfläche. Hügellagen bis 750 m, kalkhaltige Böden und Gardaseewinde prägen authentische Weine. Autochthone und internationale Reben, innovative Cuvées, Spumante, sortenreine Grappas und Projekte wie der zusatzfreie Zero Infinito machen das Weingut zur Ideenschmiede des Trentino.

Pojer e Sandri

Pojer e Sandri

Acquavite di Albicocca 0,5l

Artikel-Nr.: 2852

Acquavite di Albicocca: Feines Destillat aus ausgesuchten Aprikosen des Vinschgaus, die für ihr besonderes Aroma bekannt sind. Diese Qualität spiegelt sich im Glas wider. In der Nase tiefgründig mit unnachahmlichem Aprikosenduft, am Gaumen niveauvoll und persistent.

39.90 €

Wissenswertes über den Acquavite Albicocca

Qualität und Auswahl sind Grundsätze, denen Pojer & Sandri auch in der Brennerei folgen, wo Grappa, Aquavite und Trentiner Brandy entstehen. Der Rohstoff ist auch hier ausschließlich regional. Nur die Quitten sind unser Eigentum. Pojer & Sandri begannen 1992 mit der Planung der Brandy-Produktion. Dabei ließen die Grappaflüsterer sich von traditionellen Methoden inspirieren und kombinierten diese mit Forschung und Technologien in Symbiose mit der Natur.

Wir empfehlen

Serviertemperatur: Bei Raumtemperatur, an heißen Tagen auch kälter.

Serviervorschlag

Acquavite di Albicocca ist ein perfekter Abschluss eines großartigen Essens.

So entsteht der Acquavite Albicocca

Anbau & Boden

Anbaugebiet: Suedtirol

Anbau: Die Aprikosen kommen aus den Dörfern Schlanders, Eyers und Laas im Vinschgau. Sie gehören wohl zu den besten in Europa und wachsen auf einer Höhe zwischen 800 und 1100m, reifen ziemlich spät und erreichen eine erstaunliche Aromenvielfalt. Geringe Niederschläge im Tal und erhebliche Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht, bedingt durch zwei Gletscher in der Gegend, begünstigen den Anbau von sicher unnachahmlichen Aprikosen.

Herstellungsverfahren

Die Gärung findet im Stahltank statt, wobei pH-Wert, Säure und Temperatur kontrolliert werden. Das Aprikosenmus vergärt am Anfang mit Steinen, die nach 2-3 Tagen entfernt werden. Für die Umformung von Zucker in Alkohol sind 4-6 Tage nötig. Destillation: Sofort nach der Gärung wird das Aprikosenmus gebrannt, d.h. es wird mittels Wasserbad in der Brennblase (alambicco) erhitzt, die nach jedem Brennvorgang neu gefüllt werden muss. Für die Destillation wird eine sehr moderne Anlage benutzt, an deren Konzeption Mario Pojer und Fiorentino Sandri selbst mitgearbeitet haben. Am Ende des Destillationsprozesses erhält man einen hochalkoholischen Brand (70°-73°), der in Stahltanks zwischengelagert wird. Die mittlere Alkoholausbeute bewegt sich zwischen 4-5%, das entspricht 70-90 gr Zucker pro kg Obst. Vor der Abfüllung wird das Produkt mit Quellwasser auf 46° verdünnt und bei 0° bis –2°C. filtriert.

So schmeckt der Acquavite Albicocca

Farbe

Kristallklar.

Bukett

Sehr intensiv, komplex und leicht süß mit herrlichem Aprikosenduft sowie einem Hauch von Mandeln.

Geschmack

Trocken, harmonisch, sehr elegant und anhaltend.

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Das Weingut: Pojer e Sandri

Das Weingut Pojer e Sandri blickt seit der Gründung im Jahr 1975 auf eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Zwischen dem Etschtal und Cembratal auf dem Faedo-Hügel bewirtschaftet die Azienda Agricola im Einklang mit der Natur insgesamt 33 Hektar Rebfläche. Hier gedeihen hochwertige Weine mit unverwechselbar authentischem Charakter. Charakter haben auch die Etiketten, die Motive von Dürer zieren, der diese Gegend selbst bereiste. Sie bilden das "passende Gewand für ein authentisches, innovatives und autochthones Produkt", so Fiorentino Sandri.
Die Weinberge liegen in Hügellagen zwischen 250 und 750 Meter Höhe und zeichnen sich durch lehm- und kalkhaltige Böden aus. Mit einem Alter von 25-30 Jahren sind gerade die älteren Rebanlagen in den Steilhängen echte Herausforderungen für die Winzer. Alle Weingärten aber profitieren von den Winden des nahegelegenen nördlichen Gardasees.
Während in den tiefen Lagen die roten Rebsorten Cabernet, Merlot und Lagrein wachsen, sind die höher gelegenen Weinberge mit weißen Reben bestückt: Nosiola, Traminer, Chardonnay, Riesling und Müller Thurgau finden hier ideale Bedingungen vor. Auch der Pinot Nero wächst hier, aus dessen Trauben ein exzellenter Spumante Classico entsteht.
Von Anfang an haben die Freunde zudem in der hauseigenen Destillerie feine Grappa aus einzelnen Rebsorten gebrannt und zählten damit zu den ersten im Trentino. Wenig überraschend, denn Pojer e Sandri gelten als Ideenschmiede und sind bekannt dafür, unkonventionelle Wege zu gehen. Im Cembratal bspw. wachsen jeweils 5 weiße und 5 rote Rebsorten für die Cuvée Besler Biank und Besler ross, ausgebaut im alten Holzfass.
Das jüngste Projekt ist der Zero Infinito – die unendliche Null. Ein Wein, der ohne künstliche Eingriffe entsteht, weder im Weinberg noch im Weinkeller: null Schwefel, null gefriergetrocknete kommerzielle Hefen, null Klärmittel, null Filtrationen, null Antioxidantien, voller Geschmack! So überrascht die Azienda Agricola durch natürliche Anbautechniken und innovative Ideen immer wieder mit trinkigen Weißweinen, vollmundigen Rotweinen und Schaumweinen. Wir sind gespannt auf die nächste Rarität.

Die beiden Jungwinzer Mario Pojer und Fiorentino Sandri gründeten 1975 das Weingut Pojer und Sandri. Sandri hatte gerade zwei Hektar Weinberge geerbt, während Pojer sein Studium an der Weinbauschule in San Michele All’Adige abgeschlossen hatte. Also taten sich beide zusammen, um eine Vision umzusetzen: Naturnaher Anbau hochwertiger Weine in einer Zone im Trentino, die bis dahin nicht gerade berühmt für den Anbau von Qualitätsweinen war.
Schon der erste Wein setzte Maßstäbe. Ein 75er außergewöhnlicher Palai Müller-Thurgau mit duftigem Bouquet und finessenreicher Aromatik. Auch die darauf folgenden Chardonnay und Nosiola Kredenzen ließen aufhorchen und begeisterten Weinfreunde und Weinkritiker gleichermaßen. Gleichzeitig bildeten sich die beiden, im positivsten Sinne, Weinverrückten kontinuierlich fort und blickten weit über ihren Tellerrand hinaus. Sie besuchten andere Weingüter und Weinregionen, um neue Techniken und Denkweisen kennenzulernen, die dann an die Trentiner Verhältnisse angepasst wurden.
Dank der schnellen Erfolge konnten die beiden Weinpioniere ihre Cantina kontinuierlich ausbauen. Viele innovative Ideen wurden umgesetzt, um technische und naturbedingte Herausforderungen zu bewältigen. So entwickelten sie ein inzwischen patentiertes Verfahren, das die Trauben in sauerstofffreier Atmosphäre verarbeitet. Alles ist darauf ausgerichtet, den Sortencharakter der einzelnen Reben zu bewahren.
Inzwischen ist die 2. Generation bei der Azienda Agricola eingestiegen. Gemeinsam bewirtschaften sie 33 Hektar Weinberge in verschiedenen Gemeinden in Faedo und im Cembratal. Neben der Weinbereitung verstehen sich Mario und Fiorentino auch auf die Herstellung raffinierter Grappa, die sie rebsortenrein destillieren. Die Brennerei wurde im Laufe der Jahrzehnte mehrfach erneuert und ist heute ein wichtiges zweites Standbein.
Pojer e Sandri haben die Entwicklung des Weins in den Dolomiten maßgeblich geprägt. Und obwohl sie mittlerweile eine Fangemeinde auf der ganzen Welt haben, kann das Weingut noch als Geheimtipp gelten.