Lenotti vinifiziert seinen Amarone Classico DOC in streng limitierter Menge nur in den besten Jahrgängen. Er legt besonderen Wert auf die Auswahl der handgelesenen Trauben. Und deren mehrmonatige Trocknung in den Holzkisten. Auch der Gärprozess und die Reifung im Barriquekeller verlangen viel Zeit und Geduld. Was lange währt... Ein Klasse-Amarone, der auch alle namhaften Weinkritiker begeistert. Auch nach dem Essen ein besonderes Erlebnis!
Anbaugebiet: Venetien
Boden: Ton- und kalkhaltige Böden glazialen und alluvialen Ursprungs.
Lenotti lässt die handgelesenen Trauben in Obstkisten in speziell belüfteten Räumen langsam trocknen. Dies dauert mehrere Monate. Erst die teilrosinierten Trauben werden leicht gekeltert. Der Amarone erfährt dann eine sehr langsame Gärung bei kontrollierter Temperatur. Dies kann auch mehrere Monate dauern. Anschließend reift der Amarone mehrere Jahre in Eichenfässern.
Schon seit mehr als 500 Jahren wurden Trauben des Valpolicellagebiets nach der Ernte auf Holzrosten getrocknet. Der daraus gekelterte Wein konnte aufgrund seines hohen Zuckergehalts nicht vollständig durchgären. Der so entstehende Recioto gilt heute noch als überragender Süßwein. Der Legende nach wurde um 1930 ein Fass dieses Ausnahmeweins im Keller vergessen. So konnte der verbliebene Rotwein seine Fähigkeit zur vollständigen Gärung unter Beweis stellen. Er bekam den Namen Amarone als Ableitung von "amaro", zu dt. bitter.
Amarone wurde 1938 erstmalig schriftlich erwähnt und in den 50-er Jahren wurde das Verfahren systematisch angewandt und verbessert. 1986 erhielt Amarone die DOC Appellation und seit 2010 auch den Status mit garantierter Herkunftsbezeichnung DOCG. Für die Herstellung von Amarone dürfen ausschließlich in der Provinz Verona zugelassene Rebsorten verwendet werden. Dabei liegt der Focus auf Corvina und Rondinella Trauben, deren Anteil in bestimmten Bandbreiten genau festgelegt ist. Seither ist die Geschichte des Amarone eine einzige Erfolgsstory und ein riesiger Prestigegewinn für das Valpolicellagebiet.