Ein lukullischer Amarone della Valpolicella Classico DOCG! Dieser außergewöhnliche Amarone mit Trauben aus dem Landgut Lena di Mezzo betört Nase und Gaumen. Hier sind Komplexität und Substanz samtig und harmonisch verpackt. Begeistert mit seiner Tiefe und seinem langen Abgang alle Weinkritiker. Und bereichert jeden besonderen Anlass.
Anbaugebiet: Venetien
Boden: Ton- und kalkhaltig.
Die Trauben werden in der zweiten Dekade im Oktober geerntet, nachdem sie bereits an der Pflanze ein wenig eingeschrumpelt sind. Diese Traubentrocknung wird in temperatur- und feuchtigkeitskontrollierten Räumen (Fruttaio) fortgesetzt. Die geschrumpelten Trauben werden, abhängig vom Jahrgang, Ende Januar bis Anfang März sanft gepresst. Die alkoholische Vergärung geschieht in kleinen Edelstahlfässern. Dank der langen Mazeration auf der Schale wird das Maximale an Extrakten, Aromen und Polyphenolen herausgelöst. Im Anschluss an die malolaktische Gärung kommt der Rotwein mindestens 24 Monate in Holfässer von 20 bis 30 hl. Nach der Abfüllung in Flaschen reift der Amarone della Valpolicella Classico DOCG noch mindestens sechs Monate bis er in den Verkauf kommt.
Monte del Fra vinifiziert seinen Amarone della Valpolicella nur in den besten Jahrgängen. Und natürlich nur von bestem Lesegut der Tenuta Lena di Mezzo, das mitten im Herzen von Fumane liegt. Die Weinberge von Lena di Mezzo ermöglichen eine maximale Ausgewogenheit zwischen Terroir und autochthonen Trauben. Schon seit mehr als 500 Jahren wurden Trauben des Valpolicellagebiets nach der Ernte auf Holzrosten getrocknet. Der daraus gekelterte Wein konnte aufgrund seines hohen Zuckergehalts nicht vollständig durchgären. Der so entstehende Recioto gilt heute noch als überragender Süßwein. Der Legende nach wurde um 1930 ein Fass dieses Ausnahmeweins im Keller vergessen. So konnte der verbliebene Rotwein seine Fähigkeit zur vollständigen Gärung unter Beweis stellen. Er bekam den Namen Amarone als Ableitung von "amaro", zu dt. bitter. Amarone wurde 1938 erstmalig schriftlich erwähnt und in den 50-er Jahren wurde das Verfahren systematisch angewandt und verbessert. 1986 erhielt Amarone die DOC Appellation und seit 2010 auch den Status mit garantierter Herkunftsbezeichnung DOCG. Für die Herstellung von Amarone dürfen ausschließlich in der Provinz Verona zugelassene Rebsorten verwendet werden. Dabei liegt der Focus auf Corvina und Rondinella Trauben, deren Anteil in bestimmten Bandbreiten genau festgelegt ist. Seither ist die Geschichte des Amarone eine einzige Erfolgsstory und ein riesiger Prestigegewinn für das Valpolicellagebiet.