Castello Banfi
Castello Banfi liegt südlich von Montalcino und zählt zu den Vorzeigekellereien der Toskana, mit weitläufigem Besitz aus Weinbergen, Wald und Olivenhainen. Im Fokus steht Sangiovese aus den südlichen Lagen Montalcinos, ergänzt durch internationale Rebsorten für charaktervolle Cuvées. Flaggschiff ist der Brunello di Montalcino DOCG, begleitet von Supertuscans und modern interpretierten Weinen.
Castello Banfi
Aska Bolgheri Rosso DOC 2023
Reichhaltigkeit trifft Eleganz: Aska Bolgheri Rosso DOC. Charakteristisch mit dem Duft der schwarzen Johannisbeere und einem Hauch Zedernholz. Die 18 Monate Reifung in Barriques und in der Flasche machen ihn geschmeidig mit sanftem Toasting. Dieser kraftvolle Rotwein besitzt ein gutes Lagerpotential und bereichert geschmacksintensive Gerichte. Ein Top-Gewächs der Region Bolgheri!
Inhalt: 0.75 l (26.53 € / l)
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Wissenswertes über den Aska Bolgheri Rosso
Aska bedeutet göttlich, von Gott gesegnet. Und das verbindet Banfi mit diesem Rotwein: Eleganz, kraftvolle Struktur und große Konzentration! Bolgheri DOC Weine stammen aus dem Ortsteil Bolgheri der Gemeinde Castagneto Carducci der Provinz Livorno in der Toskana. Die Weine besitzen seit 1983 die kontrollierte Herkunftsbezeichnung DOC.
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Rotwein bei 16-18 °C.
Lagerung: Der Aska Bolgheri Rosso DOC kann noch viele Jahre in einem dunklen, trockenen und frischen Raum gelagert werden.
Serviervorschlag
Der Aska Bolgheri Rosso DOC harmoniert perfekt mit sämtlichen Fleischgerichten und Wild. Ergänzt hervorragend Käsesorten mittleren Alters.
So entsteht der Aska Bolgheri Rosso
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Toskana
Anbau: konventionell
Boden: Lehmig und kalkhaltig.
Herstellungsverfahren
Sorgfältige Lese per Hand, Maischegärung bei kontrollierter Temperatur. Nach der 12-14-tägigen Gärung in Stahlbottichen wird der Wein in Barriques umgefüllt. Hier findet der biologische Säureabbau statt und hier wird der Rotwein ca. 12 Monate ausgebaut. Es folgen rund 6 Monate Reifezeit in der Flasche.
Traubensorte
Cabernet Sauvignon und ein kleiner Anteil Cabernet Franc.
So schmeckt der Aska Bolgheri Rosso
Farbe
Tiefes Rubinrot mit violetten Reflexen.
Bukett
Komplex und intensiv, mit Noten von roten Beeren, Blaubeeren und Pflaumenmarmelade, perfekt aufeinander abgestimmt mit eleganten Noten von Tabak, Holz und Lakritze.
Geschmack
Kraftvolle Struktur, voll, sehr weich, mit runden und eleganten Tanninen, sehr persistent im Abgang.
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Das Weingut: Castello Banfi
Das Weingut Castello Banfi befindet sich südlich von Montalcino, einem wohl weltweit einmaligem Weinbaugebiet. Von den 2830ha Grundbesitz ist nur etwa ein Drittel mit Weingärten angelegt, der Rest mit Olivenhainen, Getreide und vor allem mit Wald.
Cristina Mariani-May ist, gemeinsam mit ihrem Cousin James Mariani, die dritte Generation in der Leitung der Banfi Vintners. Nach ihrem Master-Studium an der Columbia University School of Business, stieg sie Anfang der 90er Jahre in das Unternehmen ein. Nur einige Jahre später koordinierte sie die Aktivitäten zwischen Italien und den USA und trug damit wesentlich zur Entwicklung der Marke bei.
Trotz unbestreitbar amerikanischer Wurzeln fühlt sich das heutige Management der Toskana und ihrem Terroir verbunden. Die wichtigsten Weine werden nach wie vor an den südlichen Hängen der Gemeinde Montalcino angebaut. Auf den ausgesprochen heterogenen Böden gibt die Rebsorte Sangiovese den Ton an. Aber auch internationale Reben wie Merlot, Cabernet Sauvignon und Syrah ergänzen den Lokalmatador und schaffen Cuvées von einzigartiger Struktur.
Bei den Einstiegs-Rote gelten Col di Sasso IGT, die Centine-Linie und Collepino IGT als Blends mit echter toskanischer Persönlichkeit. Ein Novum der Cum Laude, wo 4 Rebsorten gekeltert werden. Auch die Cuvées Summus, Excelsus und Belnero beweisen die moderne Interpretation und gehören zur Riege der Supertoscans. Flaggschiff des Hauses ist und bleibt aber der Poggio alle Mura Brunello di Montalcino DOCG, begleitet von seinem kleinen Bruder, dem Rosso di Montalcino DOC.
Auch die Chianti Varietäten von Banfi schaffen es regelmäßig in die höchsten Notierungen vieler Weinkritiker. Und nicht zuletzt die Weißweine aus internationalen Rebsorten wie Sauvignon Blanc, Pinot Grigio und Chardonnay beweisen, wie frische Weine in der Toskana modern interpretiert werden können. Furore machte hier La Pettegola IGT, ein Vermentino mit süffigem Charakter, der an der toskanischen Küste wächst.
So gilt Castello Banfi heute als Vorzeigekellerei in der Toskana. Beeindruckend nicht nur die 7000 Barriques und die großen Fässer im Weinkeller der alten Burg, beeindruckend auch die Philosophie. Unaufhörliche Forschungsprojekte, Studien zur Bodenbeschaffenheit, Klonselektionen, die Untersuchungen der Hölzer beim Ausbau der Weine und nicht zuletzt Nachhaltigkeitsstudien in allen Stufen des Produktionsprozesses unterstreichen die strategische Vision de Unternehmens!
Alles begann mit Teodolinda Banfi. Die Tante des Unternehmergründers Giovanni F. Mariani Sr. wurde von der Familie Ratti aus Mailand adoptiert. Sie wächst dort zusammen mit Achille Ratti auf, dem späteren Kardinal und nach seiner Wahl Papst Pius XI. Als Haushälterin folgt sie ihm auch in den Vatikan und wird dort die erste weltliche Frau, die die Türschwelle des Papstsitzes überschreiten darf. In den Archiven des Vatikans wird sie zitiert und als kleine Frau beschrieben, die über eine außergewöhnliche Persönlichkeit verfügt. Sie gilt als äußerst resolut, besonders in der Küche, und überrascht den männlichen Klerus vor allem durch ihre umfassenden Weinkenntnisse.
Auch ihrem Neffen Giovanni F. Mariani Sr., der bei ihr aufwächst, gewährte sie Einblick in die gehobene Küche und in die Welt der Weine. Giovanni gründet 1919 Banfi Vintners, ein Unternehmen, das sich hauptsächlich dem Import von Weinen in die Vereinigten Staaten widmet. In den frühen 60er Jahren übergibt er die Firma seinen Söhnen John und Harry und findet in ihnen nicht nur erfahrene Geschäftspartner, sondern vor allem auch würdige Nachfolger.
Die beiden Mariani-Brüder kommen Mitte der 70er Jahre nach Montalcino auf der Suche nach einem Brunello für ihr Export-Portfolio. Im zu dieser Zeit eher unterentwickelten Gebiet stoßen sie auf das Weingut Poggio alle Mura. Sie erkennen das ungeheure Potential der Weinberge um die mittelalterliche Burg herum und entschließen sich, selbst Winzer und Weinmacher zu werden.
Seit dem ersten Landerwerb 1978 steigt Banfi unaufhaltsam zu den bekanntesten Produzenten des Montalcino in der Toskana auf. Das Weingut dient als Inspiration für viele kleinere Winzer und seine Rolle in der Geschichte des Brunello made in Italy ist unbestritten. Bis heute gilt die Kellerei als federführend im Hinblick auf innovative Bodenstudien, neueste Techniken und Technologien der Weinbereitung und einzigartige Interpretationen des Terroirs.
In der 3. Generation repräsentiert Christina Mariani-May heute das Unternehmen. Mit den Weingärten um die mittelalterlichen Burg Poggio alle Mura, die zum Symbol von Banfi wurde, setzt sie die Erfolgsgeschichte ihrer Väter fort. Und kreiert Weine, die das weltweit einzigartige Territorium der Toskana widerspiegeln.