Corte Figaretto
Corte Figaretto ist ein familiengeführtes Weingut im Valpantena nördlich von Verona, geführt von den Brüdern Bustaggi. Auf rund 10 Hektar entstehen charaktervolle Weine aus klassischen Valpolicella-Rebsorten, geprägt von strikter Handarbeit und Ertragsbegrenzung. Das besondere Mikroklima verleiht den Weinen Eleganz, Frische und Tiefe.
Corte Figaretto
Bacca Nera Vino Rosso 2022
Nicht umsonst nennt Corte Figaretto diesen Vino Rosso Bacca Nera, schwarze Beere. Die Cuvée aus typischen Veroneser Reben und internationalen Sorten sorgt für ein fruchtiges und vollmundiges Geschmackserlebnis. Die besondere Lage des Valpantena-Tals mit seinen klimatischen Verhältnisse macht sich bemerkbar. Dazu die strenge Ertragsbegrenzung im Weinberg und die sorgfältige Vinifizierungstechnik. Ein eleganter Rotwein, ausgewogen, weich und harmonisch.
Inhalt: 0.75 l (10.80 € / l)
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Wissenswertes über den Bacca Nera
Eigentlich bedeutet Valpantena aus dem Griechischen übersetzt "Tal aller Götter". In einer eher populistischen Variation spricht man heute vom "Tal aller Weine". Schon vor der Römerzeit war das Tal als das beste Weinbaugebiet um Verona bekannt. Bodenbeschaffenheit und ein besonderes Mikroklima sorgen hier für beste Wachstumsbedingungen der typischen Veroneser Trauben. Übrigens ist das Valpantena die einzige anerkannte und klassifizierte Unterzone des Valpolicella Gebiets.
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Rotwein bei 16-18°C.
Lagerung: Der Bacca Nera Vino Rosso kann noch 3-4 Jahre nach der Weinlese reifen.
Serviervorschlag
Der Bacca Nera Vino Rosso passt optimal zu Pastagerichten mit Ragout, rotem Fleisch und mittelreifen Käsesorten.
So entsteht der Bacca Nera
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Venetien
Anbau: konventionell
Boden: Kreide- und kalkhaltige Böden vulkanischen Ursprungs.
Herstellungsverfahren
Die Lese erfolgt, wenn die Trauben ihre perfekte Reife erreicht haben. Sie werden alle handgelesen und in Kisten zur Kellerei transportiert. Es folgt die traditionelle Rotweinbereitung. Nach der 12-tägigen Gärung mit Schalenkontakt lagert der Wein zunächst in Edelstahlbehältern und wird dann ca. 3 Monate in französische Eichenfässer ausgebaut. Schließlich reift der Bacca Nera noch einige Monate in der Flasche.
Traubensorte
Corvina, Rondinella, Molinara, Croatina, Cabernet Sauvignon und Merlot.
So schmeckt der Bacca Nera
Farbe
Rubinrot mit purpurroten Reflexen.
Bukett
Fein mit typischen Fruchtnoten wie Kirschen, Sauerkirschen und Waldbeeren. Kombiniert mit einer leicht süßen Gewürznote.
Geschmack
Trocken, frisch und fruchtig, gut ausgewogen. Elegant und angenehm weich mit vollem und harmonischem Körper.
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Das Weingut: Corte Figaretto
Corte Figaretto – Winzer aus Leidenschaft! Dies ist wohl die beste Art, um den Enthusiasmus zu beschreiben, mit dem die Brüder Bustaggi ihren Beruf ausüben. Der Familienbetrieb bewirtschaftet ca. 10ha und liegt zwischen Poiano und Quinto im Valpantena-Gebiet nördlich von Verona.
Valpantena ist die einzige zugelassene Subzone im Bereich des Valpolicella und hebt sich vom restlichen Valpolicella-Gebiet ab durch ein besonderes Mikroklima. In dem nach Süden ausgerichteten Tal herrscht tagsüber ein mediterranes Klima. Nachts sorgen die Lessinihügel im Norden für kühle Fallwinde. Diese großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht bringen Weintrauben mit einem komplexen Säuregerüst hervor, die Weine gelten als körperreicher und intensiver als jene aus dem übrigen Classico-Gebiet.
Bei den Brüdern Alberto und Mauro Bustaggi gibt es keine Kompromisse. Die Arbeit im Weinberg ist gekennzeichnet von unermüdlicher Pflege der Weinstöcke, strikter Ertragsbegrenzung und der Lese ausschließlich von Hand in kleine Kisten. Auch im Keller setzt Corte Figaretto auf Individualität. Man lässt die Trauben je nach Sorte einige Zeit ruhen, der Beförderungsablauf erfolgt durch ein ausgeklügeltes Gravitationssystem und der Ausbau in einzeln bereitgestellten Behältern, Eichenfässern und Barriques.
Wichtigste Rebsorten sind auch bei Corte Figaretto die klassischen Valpolicella-Trauben Corvina, Rondinella, Molinara, Corvinone und Croatina. Obwohl mit dem Bianco Secco di Corte ein sulfidfreier Weißwein im Sortiment ist, liegt der Focus eindeutig auf den roten Varietäten. Mit dem Le More Merlot Veneto IGT, dem Sentoarte Cabernet Sauvignon Veneto IGT und der Cuvée Baca Nera beweist die Cantina ihr Gespür auch für internationale Rebsorten.
Beeindruckend aber die Valpantena-Etiketten. Der Valpolicella Altarol, der Ripasso Acini Ameni und die Amarone Brolo del Figaretto und der überragende Graal DOCG unterscheiden sich deutlich von den klassischen Vertretern dieser Genres. Die Weine können durch die besondere Lage der Weinberge und durch die individuelle Vinifizierung eleganter und komplexer ausgebaut werden und fallen wohltuend auf mit ihrer herb-fruchtigen Frische. Der kleine Weinkeller der Gebrüder Bustaggi gilt als echtes Juwel mit ganz besonderer Atmosphäre.
Um die Bedeutung der Kellerei Corte Figaretto zu verstehen, muss man sich mit der Geschichte des Valpolicella befassen.
Die Hügel nördlich von Verona in Norditalien gaben dem Valpolicella-Wein seinen Namen.
Ein leichter, etwas herber, aber süffiger Tropfen mit wenig Alkohol und ausgeprägt beeriger Frucht - ein ausgesprochener Massenwein. Dies änderte sich schlagartig mit der Einführung der kontrollierten Herkunftsbezeichnung 1968. Jetzt mussten die Winzer sich wortwörtlich auf das DOC beschränken und konsequenterweise die Produktion von Valpolicella stark reduzieren. Viele Winzer der Region ziehen es deshalb vor, ihren Valpolicella mit Amarone-Trester nach der Ripasso Methode anzureichern. Der Wein hat dann mehr Wucht und Fülle. Nur noch wenige Winzer füllen heute hochwertigen Valpolicella ab.
In diese Lücke stieß der landwirtschaftliche Betrieb Corte Figaretto. Der Familienbetrieb liegt mitten im Tal Valpantena im Norden von Verona. Das Seitental gehört zu den Top-Lagen im Valpolicella, das schon von den Römern als herausragendes Rebengebiet mit wertvollen Weinstöcken bepflanzt wurde. Hier hat die Familie Bustaggi schon seit Generationen Landbesitz, der aber immer landwirtschaftlich genutzt wurde mit Obst, Gemüse und Oliven. Auch Wein wurde angebaut. Allerdings nur für den Eigenverbrauch und einen evtl. Überschuss lieferte man bei der Genossenschaft ab.
Das änderte sich schlagartig im Jahr 2002. Mauro Bustaggi kam zurück in den Familienbetrieb und führt seither zusammen mit seinem Bruder Alberto das Weingut. Inzwischen besitzen die Brüder mehr als 14ha Land, von denen ca. 10ha mit Reben bepflanzt sind. 2004 haben sie ein neues Betriebsgebäude erstellt mit einem im Valpolicella-Tal unüblichen Gravitationssystem für die Weinbeförderung.
Bis heute unterscheiden sich die Weine dieser Kellerei von vielen anderen Valpolicellas, Ripassos oder Amarone. „Die Qualität des Weins entsteht im Weinberg“! Nach diesem Motto entstehen trinkige Weine mit herb-fruchtiger Frische und wunderbarer Eleganz, die das Potential der eigenen Weinberge widerspiegeln.