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Cecilia Beretta

Cecilia Beretta

Cecilia Beretta ist das Prestige-Weingut der Familie Pasqua im Valpolicella- und Soave-Gebiet bei Verona. In vierter Generation bewirtschaftet die Familie rund 90 Hektar Weinberge, darunter zahlreiche Einzellagen. Klassische Veroneser Weine, Spitzen-Soave und Amarone aus selektierten Lagen verbinden Tradition, Terroir und moderne Kellertechnik.

Cecilia Beretta

Cecilia Beretta

Bardolino Classico DOC 2023

Artikel-Nr.: 1126

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Schöne Cuvee vom südlichen Gardasee. Frischer, fruchtiger und zugleich leichter Rotwein. Mit feinen Aromen roter Beeren und überzeugender Kirschnote. Am Gaumen vollmundig und harmonisch mit feinen Tanninen. Hier gelingt Cecilia Beretta ein ganz typischer Bardolino Classico DOC. Leicht gekühlt auch im Sommer ein Genuss.

6.90 €

Wissenswertes über den Bardolino

Die Assemblage aus den Traubensorten Corvina, Rondinella und Molinara wurde nach dem bekannten Seeort Bardolino benannt. Als DOC Wein muss dieser Rotwein seit 1968 in festgelegten Erzeugungszonen rund um Bardolino angebaut, gekeltert und abgefüllt werden. Nur dann erhält er das Prädikat Classico. Typisch für die Cuvée ist die intensiv hellrote Farbe und das anhaltende Kirscharoma.

Wir empfehlen

Serviertemperatur: Servieren Sie den Rotwein leicht gekühlt bei 14-16°C.

Lagerung: Wir empfehlen, den Bardolino von Cecilia Beretta jung zu trinken.

Serviervorschlag

Der Bardolino Classico eignet sich sehr gut zu italienischen Vorspeisen und Pastagerichten aller Art. Auch ein Rosso zu Fischsuppe und hellem Fleisch.

So entsteht der Bardolino

Anbau & Boden

Anbaugebiet: Venetien

Anbau: konventionell

Boden: Kalkhaltiger Boden vulkanischen Ursprungs

Herstellungsverfahren

Die besten Trauben werden geerntet, gepresst und auf den Schalen mazeriert. Die Gärung dauert 8–10 Tage bei einer kontrollierten Temperatur von 22–24°C, um die fruchtigen Aromen hervorzuheben. Sobald die alkoholische Gärung abgeschlossen ist, wird der Wein dekantiert. Es folgt die malolaktische Gärung. Anschließend reift der Wein für 5-6 Monate in Edelstahltanks, bevor er verschnitten und in Flaschen abgefüllt wird.

Traubensorte

Corvina, Rondinella und Molinara.

So schmeckt der Bardolino

Farbe

Helles Rubinrot.

Bukett

Fruchtig und leicht, erinnert an Kirschen und Johannisbeeren erinnern.

Geschmack

Vollmundig, harmonisch und würzig.

Kundenbewertungen (1)

Sehr guter

Sehr guter, angenehm milder Geschmack, im Verhältnis zur Qualität günstig.

Veröffentlicht von Gast am 01.02.2026

Empfehlung: Ja

Preis-Leistung: Excellent

Gesamtbewertung:

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Das Weingut: Cecilia Beretta

Über Cecilia Beretta: Sie war eine Muse, eine kultivierte und raffinierte Frau, die im 18. Jahrhundert lebte und sich mit Künstlern, Intellektuellen und Musikern aus ganz Europa umgab. Eine schillernde Persönlichkeit, vergleichbar mit der von Madame De Staël in Paris oder Caroline Pichler in Wien.
Kein Wunder, dass sich die Familie Pasqua bei der Namensgebung des Unternehmens von dieser schillernden Person inspirieren ließ. Zumal sich die Weinberge der Kellerei rund um die alte Villa des Grafen Beretta bei Mizzole im klassischen Valpolicellagebiet und in den prestigeträchtigen Soavehügeln befinden. Heute bewirtschaften in 4. Generation Umberto, Riccardo und Alessandro Pasqua die 90ha Weingärten, darunter mehr als 30ha Einzellagen.
Die Produktion umfasst die klassischen Veroneser Weine, die vollkommen unabhängig von den Pasqua-Weinen produziert werden. Natürlich werden aber Know-How geteilt und viele Synergieeffekte genutzt. Aber schon die Basisweine Custoza, Pinot Grigio, Bardolino und Chiaretto zeigen, was das Terroir mit seinen Kalk-und Mergelböden und den vulkanischen Ausläufern zu bieten hat.
Die Schmuckstücke der Cantina sind die Einzellagen Etiketten. Der Soave Classico vom Weinberg Brognoligo wird seit einigen Jahren biologisch angebaut und erhält regelmäßig Höchstbewertungen. Mit den Cuvées Soraie, ComeMe und dem authentischen Valpolicella Superiore Terre di Cariano stellt Önologe Carlo Olivari seine Kreativität unter Beweis. Gerade hier unterstreicht die Produktion den typischen Charakter der Reben und des Gebiets und nutzt traditionelle Techniken wie das Trocknen der Trauben. Der Amarone della Valpolicella Classico Riserva aus der Einzellage Terre di Cariano gilt als Flagschiff von Cecilia Beretta. Auch der opulente Rotwein zeigt auf eindrucksvolle Weise die Verbindung von alter veroneser Weinerzeugung und moderner Technologie.
Das Ergebnis des Prestige-Weinguts der Familie Pasqua ist Jahr für Jahr beeindruckend. Eine Folge von strengen Selektionsvorgaben und eine Begrenzung der hochwertigen Einzellagen-Weine auf ca. 200 000 Flaschen. Damit ist es der Familie Pasqua gelungen, die Stärke und Persönlichkeit des einzigartigen Valpolicella- und Soavegebiets in ihren Weinen einzufangen.

Die Villa Beretta wurde im 17. Jahrhundert vom Grafen Giuseppe Beretta in Mizzole erbaut. Sie liegt im östlichen Teil der Valpolicella Region im Veneto und diente viele Jahre als Landsitz des Grafen. Er war nicht nur Bürgermeister von Verona, sondern auch ein angesehener Agronom, Archäologe und Publizist.
Ende der 40er Jahre erwarb die Familie Pasqua das Anwesen sowie die dazugehörigen Weinberge Mizzole, Mattaranetta und San Felice. Aber erst nachdem sich die Pasquas mit den Weinen vom Stammhaus in Verona erfolgreich an den Weltmärkten etabliert hatten, widmete man den Weingärten in den Hügeln des Valpolicella Gebiets mehr Aufmerksamkeit.
Jetzt stand umfangreichen Investitionen nichts mehr im Wege. Die 2.Pasqua-Generation gründete 1980 die Cantina Cecilia Beretta, immer mit dem Ziel, die Qualität und das Potential der Veroneser Weine voll auszuschöpfen. Dass als Namensgeber nicht nur der Landsitz, sondern auch eine der schillerndsten weiblichen Mitglieder der Familie Beretta Pate stand, unterstreicht den Anspruch der Eigenständigkeit dieser Weinlinie.
Alle Weinberge wurden unter sorgfältiger Auswahl autochtoner Klone neu angelegt. Die Prämisse: bestmögliche Qualitäten auf den ton- und kalkhaltigen Böden des Valpolicellagebiets ohne Rücksicht auf quantitative Ergebgnisse. Die erste Ernte Anfang der 90er war mehr als vielversprechend. Im Jahr 1998 wurde ein kleiner Teil der Weinberge aufgrund der ausgezeichneten Produktionscharakteristiken der Universität Mailand zu Forschungszwecken zur Verfügung gestellt. Zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen folgten.
Neuer Schwung kam 2002 durch den Eintritt von Carlo Olivari als Önologe in das Unternehmen. Zudem wurde Graziana Grassini ins Önologen-Team geholt. Sie gilt als eine der ersten Winzerinnen Italiens und hat mit ihrer Erfahrung wesentlich dazu beigetragen, die Cecilia Beretta Weine neu zu interpretieren.
So ist es der Familie Pasqua gelungen, ihre Verwurzelung im Valpolicella- und Soavegebiet zu beweisen. Und der Innovationsdrang setzt sich fort: Inzwischen wird Nachhaltigkeit groß geschrieben. Nicht nur durch die Umstellung auf Bio-Anbau in vielen Weinbergen, sondern auch im Hinblick auf den Energieverbrauch sowie auf die Minimierung des gesamten Abfallsystems.