Aus den renommiertesten Lagen: Brunello di Montalcino DOCG. Dazu ein ausgeklügelter Ausbau und Reifeprozess in verschiedenen Hölzern im Weingut Poggio il Castellare. Das Ergebnis: Schon im Glas eine Farbe, die zu Granatrot tendiert. In der Nase eine ganze Sinfonie von Früchten und Gewürzen, intensiv und komplex. Und am Gaumen körperreich und samtig mit langer aromatischer Persistenz. Ein lukullischer Genuss, der Kenner und Kritiker gleichermaßen überzeugt.
Anbaugebiet: Toskana
Boden: Die lehmig-tonhaltigen Böden entstanden in verschiedenen Erdzeitaltern und sind reich an Mineralien.
Nach der sorgfältigen Auslese mit einem Höchstertrag von 35hl/ha wird eine 10-12tg. Maischegärung angesetzt bei 26°C. Malolaktische Gärung in Stahlfässern. Es folgt eine mindestens 2-jährige Reifung in großen französischen Eichenholzfässern, dann in Barriques und Tonneaux. Der Rotwein ruht anschließend noch 4 Monate in der Flasche.
Neben dem Barolo und dem Amarone della Valpolicella zählt der Brunello die Montalcino zu den italienischen Rotweinen mit höchstem Renomée. Für seine Herstellung gelten strenge DOCG Regeln. Als einzige Rebe ist nur eine Spielart der Sangiovese Traube erlaubt, die auch als Sangiovese grosso oder Brunello bezeichnet wird. Anbau und Vinifikation muss in Montalcino stattfinden. Ein begrenzter Ertrag ist ebenso vorgeschrieben wie die Mindestausbauzeiten in Holz und Glas. Am 1. Juli 1980 erhielt die Produktionszone um Montalcino als erstes Anbaugebiet in ganz Italien den Status einer kontrollierten und garantierten Herkunftsbezeichnung (DOCG).