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Feudo Croce

Feudo Croce

Feudo Croce liegt im Herzen des Salento und ist auf autochthone Rebsorten wie Negroamaro, Primitivo und Malvasia spezialisiert. Dank Investitionen und Know-how der Familie Tinazzi entstanden moderne, terroirtypische Weine. Besonders der Primitivo di Manduria, mit Ikonen wie Byzantium und Imperio LXXIV, genießt internationales Ansehen.

Feudo Croce

Feudo Croce

Byzantium Primitivo di Manduria DOP 2023

Artikel-Nr.: 6755

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Kräftiger, sehr vollmundiger Primitivo der besten Lagen! Byzantium Primitivo di Manduria DOP duftet intensiv und schmeichelt am Gaumen. Elegant und weich mit Pflaumen-, Beeren- und Mandelaromen. Langer Abgang, der mit fruchtigen und schokoladigen Noten ausklingt. Ein Traumwein für alle Primitivo Liebhaber mit erheblichem Reifungspotential.

9.50 €

Wissenswertes über den Primitivo Byzantium

Obwohl die Herkunft des Primitivo bis heute ungeklärt ist, erhielt dieser Spitzen-Primitivo di Manduria den Namen Byzantium. Nach der Hauptstadt des alten oströmischen Reiches am Bosporus(„Byzanz“). Möglicherweise stammt die Rebe von Weinbergen Dalmatiens und wurde von den Illyrern vor mehr als 2000 Jahren in Süditalien eingeführt. Es gibt genetische Übereinstimmungen mit der kroatischen Rebe Plavac mali und mit dem ungarischen Zinfandel. Dabei ist diese Rebsorte alles andere als primitiv. Vielmehr bezieht sich der Name wohl eher auf den Reifezeitpunkt. Die Traube reift relativ früh und als eine der ersten (ital. primo). In den Nehrungen von Manduria, an der Südküste der Halbinsel Salento findet die Rebsorte ideale Terroirbedingungen vor. Die Nähe zum Meer, die sandigen Böden und die intensive Sonneneinstrahlung. Dies erklärt den reichen Körper und auch den in der Regel hohen Alkoholgehalt dieser Rotweine. 1974 erhielt der Qualitätswein die kontrollierte Ursprungsbezeichnung DOC. Das DOP Siegel als geschützte Ursprungsbezeichnung (Denominazione di Origine Protetta) ersetzt seit der EU-Weinmarktreform 2009 die DOC- Klassifizierung, die aber weiterhin Gültigkeit hat.

Wir empfehlen

Serviertemperatur: Servieren Sie den Rotwein bei 16-18°C.

Lagerung: Der Primitivo di Manduria kann noch bis zu 4-5 Jahre nach der Weinlese reifen.

Serviervorschlag

Der Byzantium Primitivo di Manduria DOP liebt deftige Gerichten wie Schmorbraten und Schweinebraten. Ist aber auch ein exzellenter Rotwein zu Pastagerichten wie den typischen „Orecchiette alla cime di rapa“.

So entsteht der Primitivo Byzantium

Anbau & Boden

Anbaugebiet: Apulien

Anbau: konventionell

Boden: Tiefgründiger und durchlässiger Lehmboden, typisch für das Gebiet um Manduria.

Herstellungsverfahren

Zwischen Tagesanbruch und neun Uhr morgens, also noch bei kühleren Temperaturen, werden die Primitivo Trauben von Hand gelesen. Die temperaturgeregelte Vinifikation sieht eine etwa 2-wöchige Maischung unter häufigem Umpumpen vor. Nach dem Abschluss des biologischen Säureabbaus reift der Rotwein für 12 Monate in französischen und amerikanischen Holzfässern.

Traubensorte

100% Primitivo di Manduria.

So schmeckt der Primitivo Byzantium

Farbe

Intensives Rubinrot mit Tendenz zum Granatrot.

Bukett

Intensiv und komplex. Mit Anklängen an geröstete Mandeln und Konfitüre von Waldfrüchten.

Geschmack

Kräftig, warm und weich. Erinnert an getrocknete Pflaumen, dunkle Beeren sowie einen Hauch von Schokolade.

Kundenbewertungen (1)

Erstklassig, dieser Wein hat mich positiv überrascht

Mein Lieblingswein aus der gleichen Kellerei Feido di Santa Croce ist der Megale. Den Byzantium Primitivo di Manduria hab ich mir rein aus Interesse gekauft. In der Farbe schwer tiefrot, im Geschmack sehr ähnlich zum günstigeren Bruder. Doch insgesamt um einiges vollmundiger, um Klassen besser. Ohne der im Vordergrund stehenden Gerbsäure wäre dieser Wein ein echtes Highlight. Für eine sehr gute Bewertung reicht es dennoch.

Veröffentlicht von Gast am 01.02.2026

Empfehlung: Ja

Preis-Leistung: Excellent

Gesamtbewertung:

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Das Weingut: Feudo Croce

Die Kellerei Feudo Croce liegt mitten im klassischen Anbaugebiet des Salento und ist bekannt für die autochtonen Rebsorten Negroamaro, Primitivo und Malvasia. Diese finden in den mehr als 60ha Weinbergen der Kellerei beste Voraussetzungen.
Die Kellerei hat in den letzten Jahren ungemein vom Know-How der Familie Tinazzi und deren Investitionen profitiert. Auch der Önologe der Kellerei Tinazzi, Giusppe Gallo, hat viel zum Erfolg des Unternehmens beigetragen.
Denn die Investitionen der Familie Tinazzi in Apulien haben sich gelohnt! Die Masseria bietet Besuchern die Möglichkeit, Rebsorten, Techniken der Weinbereitung und die großen Weinkeller kennenzulernen. Und natürlich kann man hier auch alle Weiß- und Rotweine verkosten! Feudo Croce ist es gelungen, seinen Ruf als Spezialist für regionaltypische Weine zu bewahren und die Eigenständigkeit vor allem beim Rosso hervorzuheben.
Neben den Negroamarovarietäten Amarose und Megale finden sich im Sortiment auch interessante Marvasia Etiketten wie Alea und Malnera. Das Hauptaugenmerk der Masseria aber liegt auf dem Primitivo di Manduria. Aushängeschilder sind der Byzantium, der Traum aller Primitivo-Liebhaber (Weinwelt) und der Imperio LXXIV, eine Hommage an die Etablierung des Primitivo di Manduria als DOC Wein 1974. Nicht umsonst war dieser Rotwein wiederholt unter den besten 100 Weinen weltweit (Wine Spectator) zu finden.

Das Weingut Feudo Croce ist ein alter landwirtschaftlicher Betrieb, der 60m ü.d.M. in den sanften Hügelgebiet zwischen Grottaglie, San Giorgio Ionico und Taranto liegt. In diesem Gebiet mit dem klimatischen Einflusses des Golfes von Taranto und dem ionischem Meer haben die Rebsorten Negroamaro, Primitivo und Malvasia ihr ideales Habitat gefunden!
Lange Zeit firmierte das Weingut Feudo Croce unter Feudo di Santa Croce, hatte nur regionale Bedeutung und verkaufte das meiste Traubengut an umliegende Kellereien. Auf der Suche nach einem Weingut in Apulien stieß Gian Andrea Tinazzi auf Feudo di Santa Croce und erwarb es im Jahr 2001. Seither ist es der Familie Tinazzi gelungen, mit ihrem Weinportfolio Weine zu präsentieren, die die Charakteristika der Landschaft widerspiegeln.
Nach wie vor pflegen einheimische Mitarbeiter, die bestens mit dem Klima und den Bodenverhältnissen vertraut sind, die Weinberge. Und nach wie vor setzt man bei der Aufzucht der Weinreben auf das typische apulische Bäumchen. Vinifizierung und Abfüllung erfolgt mit modernster Technik in der im Jahr 2010 neu errichteten Kellerei. Darüber hinaus konnte die Kellerei einen wesentlichen Fortschritt auch mit neuen Techniken im Bereich der Wassersammlung und der Beregnungsanlagen erzielen, die eine Bewässerung während langer Trockenperioden ermöglichen.