Mit dem Monterè Valplolicella Ripasso Superiore kann man die besondere Ruhe und Kraft des Veroneser Hinterlands geschmacklich erkunden. Schonend vinifiziert und ausgeklügelt in Holz gereift beeindruckt der Rotwein durch eine üppige, komplexe Aromenstruktur. Dazu bringt der trockene, aber trotzdem saftige Rosso Superiore gut eingebundene Tannine mit. Auch Luca Maroni lobt die besondere Fruchtigkeit, die ausgewogene Balance und das genussvoll-anhaltende Finish.
Anbaugebiet: Venetien
Boden: Ton- und kalkhaltige Böden glazialen und alluvialen Ursprungs.
Die handverlesenen Trauben werden leicht gepresst. Anschließend folgt eine 6-8 Tage lange Fermentation mit Schalenkontakt unter ständiger Temperaturkontrolle bei 24-25°C. Bis Ende Dezember lagert der Wein in thermoklimatisierten Edelstahlbehältern. Im neuen Jahr überlässt man den Rotwein nach der Ripassomethode auf den Schalen des Amarone einer 2. Gärung. Schließlich reift der Montere noch ca.1 Jahr in kleinen und großen französischen und amerikanischen Fässern.
Die Weinberge Montere liegen am Fuße des Monte Baldo, dem "König der Berge" mit über 2000m. Das imposante Bergmassiv trennt auf einer Länge von 30 km das Ostufer des Gardasees vom Etschtal. Und bietet vom Valpolicella Gebiet aus eine imponierende Panoramaansicht. Die einen bezeichnen es als Trick, die anderen als uralte Tradition. Und viele betiteln den Ripasso als Amarone für Arme. Jedenfalls stand dahinter die Idee, die relativ einfachen Valpolicella Weine mit der Amarone Maische einer 2. Gärung zu unterziehen. Die Amarone Maische enthält noch genügend Zucker, so dass die Hefen nochmals aktiv werden konnten. So entstand der Ripasso, wörtlich übersetzt "erneuter Durchgang", als ein auf Amaroneschalen nachvergorener Valpolicella. Bis heute wird dieses Verfahren beibehalten. Das Ergebnis: Der Ripasso ist deutlich kräftiger und alkoholreicher als der einfache Valpolicella. Und er hat ein bisschen was von der Beerenauslese des Amarone. Und er kostet deutlich weniger als dieser.