Eine Klasse für sich: Cambrugiano Verdicchio di Matelica - der erste Riserva Verdicchio di Matelica! Komplex im organoleptischen Erbe, komplex in der Produktion. Und das riecht und schmeckt man. Eine Harmonie aus reifen Früchten kombiniert mit einer attraktiven mineralischen Textur, mit Aromen von Trockenfrüchten und einem Hauch Vanille. Der würzige Charakter dominiert den Gaumen und wiederholt sich im langanhaltenden Finish. Perfekt und einnehmend!
Anbaugebiet: Marken
Boden: Kalkhaltige und mineralische Böden.
Lese der Verdicchio Trauben in Körben im September, wenn sie den optimalen Reifegrad erreicht haben. Kryomazeration bei 0°C für 18 Stunden. Anschließend sanftes Pressen und Gärung bei kontrollierter Temperatur von 14-15°C für die Dauer von ca. 25 Tagen. Der Weißwein reift minestens 1 Jahr teilweise im Stahltank und teilweise in getoasteten Eichenfässern. Und wird weitere 12 Monate in der Flasche verfeinert.
Bereits den Etruskern war Verdicchio bekannt. Der Legende nach soll Westgotenkönig Alarich I. seinem Heer im Jahr 410 vor der Eroberung Roms Verdicchio-Wein zur Stärkung gegeben haben. Erste urkundliche Nachweise für den Anbau der Rebsorte in Marken stammen aus dem 14. Jahrhundert.
Der Anbau von Verdicchio Reben gilt als anspruchsvoll. Sie brauchen das vom Meer geschützte Mikroklima, reagieren aber empfindlich auf zu große Hitze. Der Qualitätssprung der Verdicchio Weine ist vor allem dem Engagement der Winzer in den Marken zu verdanken. Und Belisario spielt dabei eine herausragende Rolle. Die Kellerei vinifiziert ihren Cambrugiano seit 1988 ausschließlich aus Verdicchio-Trauben. Und sorgte mit dem ersten Riserva DOCG dieser Rebsorte für Aufsehen.
Die wichtigsten Anbaugebiete für die grünen Beeren (verde=grün) sind die Gebiete Castelli di Jesi und Matelica. Während rund um das malerische Städtchen Jesi sandige und lehmige Böden vorherrschen, bietet Matelica eher kalkhaltige und mineralische Böden und ein raueres Mikroklima eingebettet in die Apenninen. Dies verleiht dem Wein eine elegantere Säure, mehr Mineralik und größeres Reifepotential.