Monchiero Carbone
Die Kellerei Monchiero Carbone liegt in Canale im Roero und wird von Francesco Monchiero geführt, einem der prägenden Winzer der Region. Berühmt wurde das Weingut durch die Wiederbelebung des Arneis. In streng ausgewählten Einzellagen entstehen terroirgeprägte Weiß- und Rotweine aus Arneis, Barbera und Nebbiolo – elegant, authentisch und handwerklich vinifiziert.
Monchiero Carbone
Cecu d'la Biunda Roero Arneis DOCG 2025
Von Weinkritikern hoch bewertet, von Weinfreunden hoch geschätzt: Cecu d'la Biunda Roero Arneis DOCG. Fasziniert den Gaumen mit der Raffinesse eines komplexen und anhaltenden Geschmacks. Langer und genussvollem Abgang. Der Gambero Rosso bezeichnet diesen Arneis von Monchiero Carbone als Vorbild für die gesamte Appellation im Piemont.
Inhalt: 0.75 l (19.60 € / l)
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Wissenswertes über den Roero Arneis Cecu
Arneis heißt "die kleine Schwierige". Die Reben tragen wenig und reifen spät. Vielleicht auch deshalb war die alte autochthone Rebsorte Ende des 20. Jahrhunderts fast ausgestorben. Arneis wurde wiederentdeckt und mühsam im Piemont rekultiviert. Erst 2004 erhielt der Roero Arneis den DOCG-Status als kontrollierte und garantierte Herkunftsbezeichnung. Dieser Weißwein ist eine Hommage der Kellerei an den Großvater Francesco Carbone. Francesco war bekannt als großer Fan der Arneis-Rebe. Und als "Cecu d'la Biunda", eine Anspielung auf seinen Vornamen und seine blonde Ehefrau.
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Weißwein kalt bei bei 10-12°C.
Lagerung: Wir empfehlen, den Cecu Roero Arneis DOCG jung zu trinken. Dank seiner Fülle kann dieser Weißwein aber noch problemlos einige Jahre gelagert werden. .
Serviervorschlag
Der Cecu passt sowohl als Aperitif wie auch zu hellem Fleisch. Ergänzt aber auch ideal Risotto mit Meeresfrüchten und gebackenen Meeresfisch.
So entsteht der Roero Arneis Cecu
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Piemont
Anbau: konventionell
Boden: Besonders sandige, weiche Kalkboden.
Herstellungsverfahren
Ernte der Arneis Trauben von Hand in der zweiten Septemberhälfte. Die Weinbereitung dieses Weißweins erfolgt vollständig in Stahl. Reingärung bei kontrollierter Temperatur von 15-16°C. Der Cecu reift einige Monate in thermoklimatisierten Inoxbehältern. Sterile Kaltabfüllung.
Traubensorte
Arneis 100%.
So schmeckt der Roero Arneis Cecu
Farbe
Kräftiges Strohgelb mit grünlichen Reflexen.
Bukett
Aromatisch, intensiv und elegant. Erinnert an weiße Johannisbeeren, Macchie und Granatapfel. Intensive Aromen tropischer Früchte. Blumenduft.
Geschmack
Frisch, herzhaft fruchtig und rassig. Vollmundig mit einem komplexen und langen Finale.
Kundenbewertungen (1)
Professionelle Kaufabwicklung
Professionelle Kaufabwicklung. Schnelle Lieferung.
Veröffentlicht von Gast am 01.02.2026Bewertung abgeben
Das Weingut: Monchiero Carbone
Die Kellerei Monchiero Carbone befindet sich in Canale, mitten im Roero, dem wohl bekanntesten Weißwein Gebiet im Piemont. Francesco Monchiero führt heute die Kellerei und gehört wohl zu den bedeutendsten Winzer Persönlichkeiten des Roero. Ausschlaggebend war sicherlich auch der Siegeszug des Arneis. Die einheimische autochthone Rebsorte war fast ausgestorben, wurde wiederentdeckt und ist heute Protagonist der bekannten piemonteser Cantina.
Wie seine Vorfahren legt auch Francesco größten Wert auf die Lage der Weinberge. Deren Auswahl nimmt fast schon rituellen Charakter an. So wächst heute Arneis auf dem Hügel Renesio, Nebbiolo in Anime, und Barbera auf dem Weinberge Monbirone (von seiner Urgroßmutter). Und nicht zu vergessen einen der Arneis Weine, der „Cecu DOCG“, der noch im Weinberg Tanon seines Großvaters angebaut wird und diesem gewidmet ist.
Mit seinem Portfolio an Weinvarietäten gehört Monchiero Carbone zu den wegweisenden Weingütern im Roero Gebiet. Die Philosophie: Eine vollkommene Symbiose von Terroir und Wein. Es ist die Verbindung von Gebietscharakter mit Vielschichtigkeit, Eleganz und großer Aromaeinheit. Neben den Weißweinen Recit Arneis DOC und Gavi di Gavi DOCG konnte die Kellerei auch mit den roten Rebsorten Barbera und Nebbiolo große Erfolge verzeichnen. Die Rotweine und stehen zwar etwas im Schatten ihrer berühmten Nachbarn Barolo und Barbaresco. Doch Weinkenner entdeckten bald die Authentizität der Barbera d'Alba Etiketten Pelisa und MonBirone und die der Nebbiolo Kreationen Regret, Printi und Srü.
Zum Erfolg des Unternehmens trug maßgeblich auch das know-how des Önologen bei. Er setzte dem Mainstream im Piemont die Besonderheiten der eigenen Weingärten und die handwerkliche Weinbereitung entgegen. Und die Leidenschaft des Winemakers offenbart sich auch im faszinierenden unterirdischen Weinkeller mit seinen weitläufigen Gewölben. So hat sich Monchiero Carbone vom Geheimtip zum anerkannten Roero Spezialisten etabliert und sich als herausragender Arneis Produzent positioniert.
Auch wenn die Geschichte der Cantina Monchiero Carbone offiziell erst im Jahr 1987 mit dem Erwerb eines großen Hofes in Roero beginnt, so reichen die Ursprünge und Traditionen doch viel weiter zurück. Und sind in der fernen Vergangenheit der Mitglieder der beiden Familien zu suchen.
Schon 1918 investierte Clotilde Valente, die Urgroßmutter der Familie Monchiero, ihre Mitgift in den Weinberg Monbirone. Diesen bebaute Clotilde ihr ganzes Leben lang selbst. Auch durch zwei Kriege hindurch und unter Inkaufnahme mancher familiärer Unannehmlichkeiten. Monbirone hat einen harten, kalkigen, fast lehmigen Boden, der sich nur mühsam bearbeiten lässt. Dafür ist er ideal für die Struktur und den noblen Charakter des Barbera. Noch heute gibt dieser Weinberg dem Barbera seinen Namen.
Ebenfalls zu Beginn des 20. Jahrhunderts heiratete Enrico Carbone die wohlhabende Lucia. Deren Mitgift wurde genauso für den Erwerb von Weinbergen eingesetzt. So auch für den Hügel Tanon in der Gemeinde Alba mit sandigen, stets trockenen und leichten Böden. Diese sind einfach zu bearbeiten und bieten ein ideales Habitat für den Arneis.
Marco Monchiero, ein anerkannter Önologe, vereinte durch die Heirat mit Lucia Carbone die Linien der beiden Familien. 1990 nahm er die eigene Weinproduktion wieder auf. Ausschlaggebend dafür war der Einstieg seines Sohnes Francesco in das Familienunternehmen, der damals sein Önologiestudium absolvierte. Dieser erweiterte sukzessive die Kellerei durch den Zukauf ausgewählter Weinberge in bester Lage. Und durch die Inbetriebnahme des beeindruckenden unterirdischen Weinkellers mit seinen Holzfässern und Barriques. Bis heute führt er das Unternehmen in dem von seinen Vorfahren gezeichneten Weg.