Rocca Bernarda
Die Kellerei Rocca Bernarda liegt in den Hügeln des Colli Orientali del Friuli. Auf 40 ha „Ponca“-Böden entstehen überwiegend charakterstarke Weißweine aus Pinot Grigio, Sauvignon, Friulano, Ribolla Gialla und Picolit. Ökologischer Anbau, alte Reben und kühle Alpen-Adria-Einflüsse prägen den vielfach ausgezeichneten Stil.
Rocca Bernarda
Cercamare Ribolla Gialla Colli Orientali del Friuli DOC 2025
Rocca Bernarda gehörte zu den ersten Kellereien im Friaul, die der traditionsreichen Rebsorte Ribolla Gialla zu neuer Blüte verhalfen. Dabei wird sie konsequent nach ökologischen Grundsätzen angebaut. Der Cercamare Ribolla Gialla Friuli Colli Orientali DOC begeistert mit feiner Frucht und einem an frische Äpfel erinnernden Aroma. Am Gaumen zeigt er sich trocken, frisch und geschmeidig. Ein vielseitiger Begleiter zu Vorspeisen, Fisch und leichten mediterranen Gerichten.
Inhalt: 0.75 l (13.20 € / l)
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Wissenswertes über den Cercamare Ribolla Gialla
Die Ribolla Gialla ist eine traditionsreiche Rebsorte, die heute vor allem in der hügeligen Grenzregion zwischen Friaul und Slowenien angebaut wird. Bereits im 13. Jahrhundert wurde sie urkundlich erwähnt. Nach der Reblauskatastrophe ging ihr Bestand stark zurück, bevor sie im Friaul wiederentdeckt wurde. Rocca Bernarda gehörte zu den ersten Weingütern, die erneut konsequent auf diese charaktervolle Rebsorte setzten. Mit großem Erfolg.
Im Weinberg gelten die Grundsätze des ökologischen Anbaus. Chemische Düngemittel, Herbizide und Pestizide sind tabu. Stattdessen setzt das Gut auf organische Düngung, Begrünung zwischen den Rebzeilen und schonende Schnittsysteme. Die Maßnahmen werden vom Zertifizierungsinstitut BIOS kontrolliert.
Der Name Cercamare erinnert an die historische Schifffahrt des Malteserordens, mit dem Rocca Bernarda bis heute verbunden ist. Als Cercamare wurde ein ranghoher Offizier auf den Galeeren des Ordens bezeichnet. Er hielt Ausschau nach feindlichen Schiffen und trug die Verantwortung für Artillerie und Munition.
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Weißwein bei 10-12°C.
Lagerung: Der Cercamare Ribolla Gialla Colli Orientali del Friuli DOC kann noch 2-3 Jahre nach der Weinlese reifen.
Serviervorschlag
Der Cercamare Ribolla Gialla Colli Orientali del Friuli DOC eignet sich zu fast allen Fischgerichten, auch im Ofen gebackene. Ein trockener weißer sowohl als Aperitif wie auch zu warmen Vorspeisen.
So entsteht der Cercamare Ribolla Gialla
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Friaul
Anbau: Hügelgebiet der Colli Orientali del Friuli. Höhenlage: 120m mit Süd-West-Ausrichtung. Erziehungssystem: Cappuccina und Guyot mit 5400 Stöcken/ha.
Herstellungsverfahren
Aufgrund ihrer späten Reife wird die Ribolla Gialla erst spät und behutsam in Kisten gelesen. Die Trauben werden unmittelbar nach der Ernte gepresst und erzielen einen Mostertrag von etwa 55 Prozent. Die Gärung erfolgt mit ausgewählten Hefen bei konstanten 20 Grad Celsius. Noch vor den ersten Winterfrösten beginnt der biologische Säureabbau. Während der Wintermonate gewinnt der Wein an Reife, Harmonie und Geschmeidigkeit, bevor er im darauffolgenden Mai abgefüllt wird.
Traubensorte
Ribolla Gialla 100%.
So schmeckt der Cercamare Ribolla Gialla
Farbe
Strohgelb mit grünlichen Reflexen.
Bukett
Fein, Fruchtig, erinnert an grüne ÄpfelÄpfel.
Geschmack
Frisch und trocken mit geschmeidigen Tönen.
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Das Weingut: Rocca Bernarda
Die Kellerei Rocca Bernarda befindet sich inmitten einer traumhaften Hügellandschaft im Friaul in der Weinregion Friaul-Julisch-Venetien. Dass die Zone für den Weinanbau prädestiniert ist, liegt zum einen an den Böden "Ponca" mit ihrem merkeligen und gleichzeitig sand- und tonhaltigen Aufbau. Dazu kommt die Lage zwischen den Alpen mit den kühlen Winden und dem adriatischen Meer im Süden und den daraus resultierenden Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht.
Heute bewirtschaftet das Unternehmen ca. 40 ha Weinberge im Colli Orientali del Friuli, den Hügeln im Osten, als dem bekanntesten Anbaugebiet Friauls. Die überwiegende Zahl der Weinstöcke ist älter als 20 Jahre. Neue Weinberge werden mit einer Dichte von ungefähr 5500 Rebstöcken pro Hektar angepflanzt und mit besonderem Augenmerk auf die Sonneneinstrahlung. Gerade in den jüngeren Weingärten hat sich Rocca Bernarda dem ökologischen Weinbau verpflichtet. Mit der Erziehungsform "Cappuccina" verzichtet die Kellerei auf chemische Zusätze jeglicher Art und ersetzt die traditionellen Bearbeitungsmethoden durch neue Beschneidungssysteme, organische Dünger u.ä.
In den terrassenartig angelegten Weinbergen um das Chateau Rocca Bernarda gedeihen heute überwiegend Weißweine. Die internationalen Rebsorten Pinot Grigio, Chardonnay und Sauvignon bekommen auf den mineralstoffarmen Böden ihren ganz eigenen Charakter. Und die autochthonen Sorten, allen voran der friaulische Tocai, der Friuliano, gedeihen hier sowieso. Die Wiederbelebung der vom Aussterben bedrohten Sorten Ribolla Gialla und Piculit ist ganz wesentlich auf die Initiativen der Kellerei Rocca Bernarda zurückzuführen.
Die Rotweine haben im Friaul etwas an Bedeutung verloren. Die Cantina vinifiziert Refosco, Cabernet Franc und 2 Merlot-Varietäten, denen sie ihren Stempel aufdrückt. Zum 900-jährigen Bestehen des Kellereieigentümers, des Malteser Ordens, kreierte die Kellerei einen reinsortigen Pignolo, der auf Anhieb mehrfach ausgezeichnet wurde.
Überhaupt, wenn man die Weinkritiker unterschiedlichster Couleur zu Wort kommen lässt, kommen diese aus dem Schwärmen für Rocca Bernarda nicht mehr heraus. Das Buch "Alle Weine Italiens" schreibt: „Wer einmal im Leben in den Genuss eines Picolit kommen möchte, der gehe auf Nummer sicher und wähle die Marke Rocca Bernarda - sofern eine Flasche davon aufzutreiben ist."
Eingebettet in eine Landschaft mit jahrhunderte alten Zypressen ganz im Nordosten Italiens im Friaul liegt das herrschaftliche Anwesen Rocco Bernarda. Das alte Herrenhaus, oder besser gesagt das "Chateau", wurde 1567 von Jakobo und Bernardo di Valvason Managio gebaut und ein prächtiger Garten im italienischen Stil angelegt. Schon damals waren die Bauherren fasziniert von dem weiten Blick über die friaulische Tiefebene. Und über die malerischen Hügel der Colli Orientali, der Hügel im Osten.
Dass der Weinbau hier schon immer eine Rolle spielte, zeigt eine Inschrift an den Außenmauern des Schlosses: "Vineis Avitis Rest et Auctis". Übersetzt: "Die Reben der Vorfahren blieben und wuchsen!" Und das ist dem einzigartigen Terroir zu verdanken. Der "Ponca", ein Boden aus Sand und Mergel-Sandstein entstand vor Millionen von Jahren aus einem Seebecken, dessen Strömungen für den heutigen Wechsel von harten und weichen Schichten verantwortlich sind.
Ende des 19. Jahrhunderts erwarb Giacomo Perusini den Besitz. Ihm ist die Wiedergeburt der Rebsorte Picolit zu verdanken. Die anspruchsvolle Rebe galt durch die Reblauskatastrophe praktisch als ausgestorben, obwohl sie vorher in ganz Europa geschätzt, ja verehrt wurde.
1976 erbte der Orden "Ritter von Malta" das Anwesen mit den Ländereien. Der Orden verband geschickt Tradition mit innovativem Management und hat wesentlich zum heutigen Ruf und Ansehen von Rocca Bernarda beigetragen. Seit 2006 verwaltet die Agrargesellschaft Sagrivit das Weingut. Das Unternehmen bewirtschaftet eine einzigartige Sammlung antiker Bauernhöfe und 3 Weingüter. Vor allem bei Rocca Bernarda hat man sich bis heute der Produktion erlesener Weine verschrieben. Als Botschafter der einzigartigen Landschaft Friaul und seiner Erzeugnisse!