Muri-Gries
Die Abtei Muri-Gries in Südtirol vereint Kloster, Kellerei und Weingut. Auf 35 ha Einzellagen entstehen terroirbetonte Weine, mit Fokus auf Lagrein. Moderne Kellertechnik verbindet sich mit klösterlicher Tradition. Hochdekorierte Riserva-Weine, nachhaltige Arbeit und jahrzehntelange Expertise prägen den Charakter dieser besonderen Kellerei.
Muri-Gries
Chardonnay Südtirol DOC 2025
Aromatischer Chardonnay DOC der berühmten Klosterkellerei Muri Gries. Im Duft finden sich tropische Fruchtkomponenten wie Zitrus und Banane wieder. Am Gaumen voll und saftig mit weichem Charakter. Muri Gries verzichtet beim Ausbau seines Chardonnay ganz bewusst auf Holz. So wird er wunderbar neutral und trocken!
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Wissenswertes über den Chardonnay
Lange Zeit wurde zwischen den Rebsorten Weißburgunder und Chardonnay nicht unterschieden. Sie sind visuell auch nur schwer auseinanderzuhalten. Chardonnay wird in Südtirol seit etwa 150 Jahren angepflanzt. Hier entfaltet er eine prächtige Grundcharakteristik. Gehört zu den dominanten Weißweinsorten Südtirols.
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Weißwein kalt bei 8-10°C.
Lagerung: Wir empfehlen, den Chardonnay jung zu trinken. Im Laufe des ersten, höchstens des zweiten Jahres.
Serviervorschlag
Der Chardonnay DOC passt sehr gut zu Suppe, Gemüsequiche und leichten Pastagerichten. Ein schöner Weißwein auch zu gebratener Hühnerbrust und leichten Fischgerichten.
So entsteht der Chardonnay
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Suedtirol
Anbau: konventionell
Boden: Kalk-Schotterböden.
Herstellungsverfahren
Ganztraubenpressung reifer, gesunder Chardonnay Trauben. Natürliche Mostklärung. Gärung bei kontrollierter Temperatur von 20°C. Der Chardonnay reift 5 Monate auf der Feinhefe im Edelstahl.
Traubensorte
Chardonnay 100%.
So schmeckt der Chardonnay
Farbe
Intensives Strohgelb mit grünen Reflexen.
Bukett
Fruchtig mit exotischen Aromen von Bananen und Zitrusfrüchten. Etwas getrocknetes Heu, elegant und frisch.
Geschmack
Gehaltvoll und harmonisch, klar und rein. Saftig und trinkig mit weicher Fülle. Mineralisch, voll und frisch im Abgang.
Kundenbewertungen (3)
Vorzüglicher Wein für warme Tage
Probiert und begeistert
Veröffentlicht von Gast am 01.02.2026gut
gute blumennoten
Veröffentlicht von Gast am 01.02.2026Alles bestens
Alles bestens
Veröffentlicht von Gast am 01.02.2026Bewertung abgeben
Das Weingut: Muri-Gries
Die südtiroler Abtei Muri Gries ist mehr als eine Kellerei! Es ist eine einmalige Symbiose von Kloster, Kellerei und Weingut! Und eine einmalige Erfolgsgeschichte der Benediktiner Abtei in Alto Adige. Das Geheimnis: Geistlich, weltlich, partnerschaftlich. Die Beziehung zwischen Mensch und Rebstock und der Umgang mit der Natur stehen im Fokus jeglicher önologischer Tätigkeit im Weingut. Dabei ist es Muri Gries gelungen, den historischen Wertekanon mit Fortschritt und Innovation in Einklang zu bringen. So definiert sich die Kellerphilosophie heute über den Einsatz hochaktueller modernster Kellertechnik. Und selbstverständlich über die Benutzung moderner Edelstahltanks und großer Holzfässer und Barriques.
35ha eigene Weingärten bewirtschaftet Muri Gries in Südtirol ausschließlich nach dem Prinzip der Einzel-Lagen. Dieses Prinzip erlaubt, Herkunft, Güte und Charkter eines Jahrgangs zu bestimmen von der Rebe bis zum Glas. Dabei ist die große Stärke die Rotwein Produktion mit ca. 80%. Hier setzt die Kellerei ganz auf die autochthone Rebsorte Lagrein, die optimal dem Terroir entspricht. Aber auch der Riserva Abtei DOC neben Blauburgunder und Vernatsch mit St. Magdalener und Grauvernatsch werden vinifiziert. Bei den Weißweinen stehen Terlaner Weissburgunder, Pinot Grigio, Chardonnay und Gewürztraminer im Mittelpunkt.
Walter Bernard ist seit 1990 verantwortlich für den Weinbau im südtiroler Kloster. Ihm entgeht keine Wachstumsphase vom ersten Austrieb bis zur Reife. Besonders am Herzen liegen ihm die Weingärten Klosteranger und Gries Moritzing mit ihren wertvollen alten Rebbeständen. Alles beste Lagrein Einzellagen, wo das Potenzial der Traube optimal zur Geltung kommt. Hier wachsen auch die hochdekorierten Riserva Kredenzen, Riserva Abtei Muri DOC und Riserva Weingarten Klosteranger DOC sowie der Blauburgunder Riserva.
Nach über 36 Jahren engagierter Tätigkeit übergibt Christian Werth zum Jahreswechsel 2025 die Leitung der traditionsreichen Klosterkellerei an Manfred Bernard. Der gebürtige Kalterer, Jahrgang 1985, stammt aus einer Wein- und Obstbaufamilie und bringt umfassende fachliche Erfahrung mit.
Seine Ausbildung führte ihn nach der landwirtschaftlichen Oberschule in Auer zunächst an das Landesversuchszentrum Laimburg, danach sammelte er wertvolle Praxis in der Kellerei Girlan. Parallel dazu absolvierte er ein anspruchsvolles Önologiestudium in San Michele und Udine. Nach 18 Jahren bei der Kellerei Girlan sieht er sich nun bestens vorbereitet, um das Erbe von Christian Werth fortzuführen
Die Grafen von Bozen sind es, die gegen Ende des 11. Jahrhunderts im Zentrum des einstigen Cheller, des heutigen Gries, einen befestigten Stützpunkt errichten. Als Gegenpol zur damals von den Trentiner Bischöfen beherrschten Stadt Bozen. Der Name Gries taucht um 1185 erstmals auf.
1845 schlägt die Geburtsstunde von Muri-Gries. Die aus ihrem 1027 gestifteten Kloster Muri im Schweizer Kanton Aargau vertriebenen Benediktiner ziehen in das inzwischen aufgehobene Augustinerchorherrenstift Gries ein. Mit der Ankunft der Benediktinerpatres aus Muri beginnt ein neuer Abschnitt in der Weinbaugeschichte des Klosters zu Gries. Die Mönche nehmen ihre Ordensregel ora et labora auch in den klösterlichen Weinbergen ernst. So können zu Beginn des 20. Jahrhunderts die ersten größeren Weinverkäufe über den Brenner getätigt werden. St. Magdalener und Malvasier, Kretzer (Rosè), Ruländer und Weissburgunder sind es vor allem, die in den alten Kellern heranreifen. Sie finden als offene Weine auch in den nördlichen deutschsprachigen Ländern großen Anklang.
Im Jahre 1968 kommt es zu einer einschneidenden Wende. Zum ersten Mal werden die eigenen Weine in größerem Stil in der Kellerei selbst in Flaschen abgefüllt. Das klassische Offenweingeschäft behauptet sich vor allem auf dem lokalen Markt im Alto Adige noch einige Jahre. Immer mehr setzt sich aber ein konsequentes Qualitätsdenken durch. Man erkennt die Werte der alten einheimischen und oft vernachlässigten Rebsorten. Der Lagrein beginnt, sein wahres Profil zu zeigen und kann sich so seit 1985 endgültig als die Nr. 1 in der Weinhierarchie positionieren. Die Focussierung auf heimische Rebsorten und der Einsatz eigener Ressourcen und deren Ausbau werden zum Erfolgsgeheimnis des Unternehmens. Viele nationale und internationale Auszeichnungen belegen dies eindrucksvoll.