Aiola
Die Fattoria della Aiola ist ein historisches Weingut im Chianti Classico nahe Siena, dessen Erfolg auf hochgelegenen Lagen und einem 100 Hektar großen, vielfältigen Besitz basiert. Unter der Leitung des renommierten Önologen Paolo Salvi liegt der klare Fokus auf Sangiovese, der die Chianti Classico Weine mit außergewöhnlicher Qualität prägt. Ergänzt wird das Sortiment durch charaktervolle IGT-Weine, die Tradition und moderne Stilistik gekonnt verbinden.
Aiola
Chianti Classico Aiola DOCG 2021
Seit 1947 der Klassiker aus dem Hause Aiola: Chianti Classico Aiola DOCG. Im Glas erfreut dieser Chianti durch kräftiges Rubinrot, in der Nase zeigt er sich weinig mit floralen und würzigen Noten. Am Gaumen dicht, ausgewogen, samtig und lange anhaltend. Der trockene Rotwein aus der Toskana schafft es jedes Jahr in die Hitlisten namhafter italienischer Weinführer!
Inhalt: 0.75 l (18.67 € / l)
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Wissenswertes über den Aiola Chianti Classico
Die Fattoria Aiola vinifizierte diesen Chianti Classico erstmals 1947. Er gehört seither zu den "Schlüsselweinen" des Weinguts und trägt natürlich den "Schwarzen Hahn". Das historische Symbol garantiert einen Mindestanteil von 80% Sangiovese und bis zu 20% einheimische Rebsorten wie Canaiolo und Colorino oder auch internationale Sorten wie Cabernet Sauvignon und Merlot. Die einheimische Rebsorte Colorino verdankt ihren Namen der dunkelroten Farbe der Beeren. Von dieser Eigenschaft profitiert der Chianti. Bereits kleine Mengen Colorino Trauben geben dem Verschnitt eine tiefdunkle Färbung. Vollmundig und voluminös dominiert der Geschmack nach reifen Blaubeeren und Brombeeren. Colorino wird fast ausschließlich als Teinturier (Farbgeber) eingesetzt.
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Rotwein bei 18°C.
Lagerung: Der Chianti Classico Aiola DOCG kann noch 6-8 Jahre nach der Weinlese reifen.
Serviervorschlag
Der Chianti Classico Aiola DOCG passt besonders gut zu rotem Fleisch, Grillspezialitäten, Geflügel, Wild und reifem Käse.
So entsteht der Aiola Chianti Classico
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Toskana
Anbau: konventionell
Boden: Trocken, kalk- und tonhaltig.
Herstellungsverfahren
Traditionelle Rotweinbereitung mit einem langen Schalenkontakt und häufigem Umwälzen. Anschließend reift der Rotwein zwölf Monate in großen Eichenholzfässern und schließlich noch 3 Monate in der Flasche.
Traubensorte
Sangiovese 90%, Merlot 5%, Colorino 5%.
So schmeckt der Aiola Chianti Classico
Farbe
Intensives Rubinrot.
Bukett
Intensiv und weinig. Mit Noten von Sauerkirschen, Granatapfel, Veilchen und Gewürzen.
Geschmack
Trocken und samtig. Mit feinen Tanninen und einer schönen Persistenz.
Kundenbewertungen (4)
Aiola war eine sehr alte Verbindung
Aiola war eine sehr alte Verbindung, jetzt neu entdeckt, macht uns ganz glücklich.
Veröffentlicht von Gast am 01.02.2026Chianti Classico DOPG
dieser Chianti Classico kommt aus dem Weingut Aiola es liegt 10km von Siena in der Toskana. Ich habe dieses Weingut 2023 besucht und konnte mich von der ausgezeichneten Qualität der Chianti Classico DOPG Weinen überzeugen. Produktion und Alterung erfolgen unter Kontrolle des Konsortiums Chianti Classico, bei dem Aiola seit 1947 Mitglied ist.
Veröffentlicht von Gast am 01.02.2026typischer Chianti Classico
typischer Chianti Classico, etwas rauher Bursche
Veröffentlicht von Gast am 01.02.2026Aiola, immer eine Bank
Der Chianti Classico vom den von mir geliebten Nachfolgejahrgängen 2017/2019 der Fattoria della Aiola bietet die typische Sangiovesefrucht mit weichen Tanninen und Veilchenaroma, saftig, lang mit guter Säure und nicht zu hohem Alkohol, gekauft habe ich den Wein bei Televino.
Veröffentlicht von Gast am 01.02.2026Bewertung abgeben
Das Weingut: Aiola
Die Fattoria della Aiola ist ein historisches Weingut im Chianti Classico Gebiet, 14 km nördlich von Siena. Zum Grundbesitz gehören insgesamt 100 Hektar Land, die sich in einer Höhenlage zwischen 350 und 440 m über die sanften Hügel der Gemeinden Castelnuovo Berardenga und Radda in Chianti erstrecken. Davon nehmen die Rebflächen 36 Hektar ein, weitere 5 Hektar sind mit Olivenbäumen bepflanzt. Im Zentrum des Gutes befindet sich die Villa mittelalterlichen Ursprungs mit der zugehörigen modernen Kellerei.
Einer der angesehensten Önologen der Toskana, Paolo Salvi ist für die Weinbereitung verantwortlich. Er gilt als Lieblingsschüler von Giulio Gambelli, dem Magier der Sangiovese Trauben. Unter seiner Leitung und dank des Engagements des gesamten Teams erhalten Chianti Classico und IGT Weine internationales Renomée.
Der Focus liegt ganz klar auf der Rebsorte Sangiovese. Die Flaschen der Chianti Classico DOCG Linie tragen das Markenzeichen "Schwarzer Hahn", der die Kontrolle durch das Konsortium Chianti Classico bescheinigt. Über die vorgeschriebenen Mindeststandards hinaus enthalten die Rotweine 90% dieser autochthonen Rebe, der Rest sind Colorino oder internationale Rebsorten wie Merlot und Cabernet Sauvignon. Herausragend hier der Lagenweine Cancello Rosso, der als Gran Selezione nach dem Riserva die höchste Qualitätsstufe aufweist.
Das Weingut produziert auch IGT Weine. Einen Bianco aus internationalen Reben, einen Rosato aus 100% Sangiovese und den Armata Toscana Rosso IGT, alle in Edelstahl gereift und dadurch besonders frisch und lebendig. In Barriques und in der Flasche reifen der Rosso Logaiolo, eine Cuvée aus Cabernet Sauvignon mit einem guten Schuss Sangiovese. Und der Supertoskaner Rosso del Senatore, eine hommage an den Gründer von Aiola und eine gekonnte Komposition der einheimischen Rebe mit internationalen Trauben.
Das Kastell der Aiola wird in den Chroniken seit dem Mittelalter geführt und gehörte zu den wichtigsten Festungen der Sienesischen Republik im Chianti-Gebiet. Es diente als Grenzburg, um Siena gegen Florenz zu verteidigen. Im Jahre 1554 wurde die Festung von den Florentinern fast vollständig zerstört und erst viele Jahre später im Stil der Spätrenaissance wieder aufgebaut, wobei Fragmente und Charakteristika der alten militärischen Befestigung teilweise erhalten geblieben sind.
Zu Beginn des letzten Jahrhunderts ist Aiola eine große landwirtschaftliche Farm mit Feldern, Weinbergen und Olivenhainen. 1911 verschonte ein starkes Erdbeben auch nicht die prächtige Villa, die erst um 1930 wieder aufgebaut wurde.
Die jüngere Weinbaugeschichte der Aiola beginnt 1934 mit dem Kauf der Fattoria durch Giovanni Malagodi, bekannter Politiker und später Präsident des italienischen Senates. Unter seiner Leitung wurden die Weine der Aiola im In- und Ausland berühmt. "Il Senatore" baute den ersten Keller und stellte vom Fasswein auf Abfüllung um. Seiner Zeit voraus experimentierte er auch mit Blends von Sangiovese mit internationalen Rebsorten, die später unter dem Namen "Supertoskaner" Furore machten.
Im Jahr 2012 beginnt eine neue Ära. Die Nachfolger des Senators haben das Weingut an eine Gruppe Investoren verkauft. Diese investierten in den letzten Jahren nicht nur in neue Sangiovese Klonen, sondern auch in neueste Kellereitechnik sowie in den regelmäßigen Austausch der Tonneaux- und Barriquefässer.
2021 stellt die Fattoria auf biologischen Weinbau um. Der Respekt vor der Natur, die Arbeit im Weinberg und im Keller und die beeindruckende Geschichte verdeutlichen das Markenzeichen von Aiola: Hier sind Traidion und Innovation im Einklang!