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Castello Banfi

Castello Banfi

Castello Banfi liegt südlich von Montalcino und zählt zu den Vorzeigekellereien der Toskana, mit weitläufigem Besitz aus Weinbergen, Wald und Olivenhainen. Im Fokus steht Sangiovese aus den südlichen Lagen Montalcinos, ergänzt durch internationale Rebsorten für charaktervolle Cuvées. Flaggschiff ist der Brunello di Montalcino DOCG, begleitet von Supertuscans und modern interpretierten Weinen.

Castello Banfi

Castello Banfi

Chianti Classico DOCG 2022

Artikel-Nr.: 3407

Knackig-trockener Chianti aus dem Hause Banfi: Chianti Classico DOCG. Das Aromenspiel erinnert sortentypisch an Pflaumen, Kirschen, Veilchen und Vanille. Dazu noch etwas Tabak und Leder. Dieser Rotwein verkörpert den Chianti Classico geradezu. Mit guter Konsistenz, ausgewogenem Charakter und langem und beständigem Abgang.

12.90 €

Wissenswertes über den Chianti Classico

Bei diesem Rosso dominiert der Sangiovese. Der Name ist angeblich eine Abkürzung von "sangue di Giove" (dt. Blut des Jupiter). Die rote Rebsorte ist die meist angebaute Traubensorte in Italien. Das Potential reicht vom einfachen Alltagswein bis hin zum Spitzengewächs. Genauso fächert sich die Aromenvielfalt von Frucht über Würze bis hin zu Veilchen und Vanille. Im Chianti Gebiet zwischen Siena und Florenz gibt die Rebsorte den Ton an. Reinsortig gekeltert sorgt der Sangiovese für Furore in so bekannten Spezialitäten wie Morellino, Vino Nobile und den berühmten Brunello di Montalcino.

Wir empfehlen

Serviertemperatur: Servieren Sie den Rotwein bei 16 – 18°C.

Lagerung: Der Chianti Classico DOCG kann noch 3-4 Jahre nach der Weinlese reife.

Serviervorschlag

Der Chianti Classico DOCG kann eine ganze Mahlzeit begleiten. Passt besonders gut zu Fleischgerichten.

So entsteht der Chianti Classico

Anbau & Boden

Anbaugebiet: Toskana

Anbau: konventionell

Boden: Lehmhaltig und schwach kalkhaltig.

Herstellungsverfahren

Die Maischegärung erfolgt traditionell mit Schalenkontakt und dauert 8-10 Tage bei einer Temperatur von 25 - 30°C. Nach kurzer Reifezeit im Holzfass wird der Rotwein im Sommer nach der Weinernte abgefüllt und reift dann noch kurze Zeit in der Flasche.

Traubensorte

Sangiovese 85-90%, dazu weitere rote Rebsorten der Toskana.

So schmeckt der Chianti Classico

Farbe

Rubinrot.

Bukett

Intensiv mit Anklänge an Kirschen, Pflaumen und Feilchen sowie einem Hauch von Leder und Tabak.

Geschmack

Frisch, ausgewogen und typisch.

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Das Weingut: Castello Banfi

Das Weingut Castello Banfi befindet sich südlich von Montalcino, einem wohl weltweit einmaligem Weinbaugebiet. Von den 2830ha Grundbesitz ist nur etwa ein Drittel mit Weingärten angelegt, der Rest mit Olivenhainen, Getreide und vor allem mit Wald.
Cristina Mariani-May ist, gemeinsam mit ihrem Cousin James Mariani, die dritte Generation in der Leitung der Banfi Vintners. Nach ihrem Master-Studium an der Columbia University School of Business, stieg sie Anfang der 90er Jahre in das Unternehmen ein. Nur einige Jahre später koordinierte sie die Aktivitäten zwischen Italien und den USA und trug damit wesentlich zur Entwicklung der Marke bei.
Trotz unbestreitbar amerikanischer Wurzeln fühlt sich das heutige Management der Toskana und ihrem Terroir verbunden. Die wichtigsten Weine werden nach wie vor an den südlichen Hängen der Gemeinde Montalcino angebaut. Auf den ausgesprochen heterogenen Böden gibt die Rebsorte Sangiovese den Ton an. Aber auch internationale Reben wie Merlot, Cabernet Sauvignon und Syrah ergänzen den Lokalmatador und schaffen Cuvées von einzigartiger Struktur.
Bei den Einstiegs-Rote gelten Col di Sasso IGT, die Centine-Linie und Collepino IGT als Blends mit echter toskanischer Persönlichkeit. Ein Novum der Cum Laude, wo 4 Rebsorten gekeltert werden. Auch die Cuvées Summus, Excelsus und Belnero beweisen die moderne Interpretation und gehören zur Riege der Supertoscans. Flaggschiff des Hauses ist und bleibt aber der Poggio alle Mura Brunello di Montalcino DOCG, begleitet von seinem kleinen Bruder, dem Rosso di Montalcino DOC.
Auch die Chianti Varietäten von Banfi schaffen es regelmäßig in die höchsten Notierungen vieler Weinkritiker. Und nicht zuletzt die Weißweine aus internationalen Rebsorten wie Sauvignon Blanc, Pinot Grigio und Chardonnay beweisen, wie frische Weine in der Toskana modern interpretiert werden können. Furore machte hier La Pettegola IGT, ein Vermentino mit süffigem Charakter, der an der toskanischen Küste wächst.
So gilt Castello Banfi heute als Vorzeigekellerei in der Toskana. Beeindruckend nicht nur die 7000 Barriques und die großen Fässer im Weinkeller der alten Burg, beeindruckend auch die Philosophie. Unaufhörliche Forschungsprojekte, Studien zur Bodenbeschaffenheit, Klonselektionen, die Untersuchungen der Hölzer beim Ausbau der Weine und nicht zuletzt Nachhaltigkeitsstudien in allen Stufen des Produktionsprozesses unterstreichen die strategische Vision de Unternehmens!

Alles begann mit Teodolinda Banfi. Die Tante des Unternehmergründers Giovanni F. Mariani Sr. wurde von der Familie Ratti aus Mailand adoptiert. Sie wächst dort zusammen mit Achille Ratti auf, dem späteren Kardinal und nach seiner Wahl Papst Pius XI. Als Haushälterin folgt sie ihm auch in den Vatikan und wird dort die erste weltliche Frau, die die Türschwelle des Papstsitzes überschreiten darf. In den Archiven des Vatikans wird sie zitiert und als kleine Frau beschrieben, die über eine außergewöhnliche Persönlichkeit verfügt. Sie gilt als äußerst resolut, besonders in der Küche, und überrascht den männlichen Klerus vor allem durch ihre umfassenden Weinkenntnisse.
Auch ihrem Neffen Giovanni F. Mariani Sr., der bei ihr aufwächst, gewährte sie Einblick in die gehobene Küche und in die Welt der Weine. Giovanni gründet 1919 Banfi Vintners, ein Unternehmen, das sich hauptsächlich dem Import von Weinen in die Vereinigten Staaten widmet. In den frühen 60er Jahren übergibt er die Firma seinen Söhnen John und Harry und findet in ihnen nicht nur erfahrene Geschäftspartner, sondern vor allem auch würdige Nachfolger.
Die beiden Mariani-Brüder kommen Mitte der 70er Jahre nach Montalcino auf der Suche nach einem Brunello für ihr Export-Portfolio. Im zu dieser Zeit eher unterentwickelten Gebiet stoßen sie auf das Weingut Poggio alle Mura. Sie erkennen das ungeheure Potential der Weinberge um die mittelalterliche Burg herum und entschließen sich, selbst Winzer und Weinmacher zu werden.
Seit dem ersten Landerwerb 1978 steigt Banfi unaufhaltsam zu den bekanntesten Produzenten des Montalcino in der Toskana auf. Das Weingut dient als Inspiration für viele kleinere Winzer und seine Rolle in der Geschichte des Brunello made in Italy ist unbestritten. Bis heute gilt die Kellerei als federführend im Hinblick auf innovative Bodenstudien, neueste Techniken und Technologien der Weinbereitung und einzigartige Interpretationen des Terroirs.
In der 3. Generation repräsentiert Christina Mariani-May heute das Unternehmen. Mit den Weingärten um die mittelalterlichen Burg Poggio alle Mura, die zum Symbol von Banfi wurde, setzt sie die Erfolgsgeschichte ihrer Väter fort. Und kreiert Weine, die das weltweit einzigartige Territorium der Toskana widerspiegeln.