Typischer Toskaner: Chianti Colli Senesi DOCG. Der Sangiovese bringt viel Frucht und Mineralik, ergänzt durch einen kleinen Anteil Canaiolo. Das dichte Aroma erinnert an reife Pflaumen, Kirschen und einen Hauch Leder. Schöner Allrounder mit samtiger Tanninstruktur. Der trockene Rotwein ist sofort trinkfertig, etwas Reifezeit schadet aber nicht.
Anbaugebiet: Toskana
Boden: Trocken, kalt- und tonhaltig.
Sorgfältige Traubenlese in der 1. Septemberhälfte. Gärung mit Mazeration bei kontrollierter Temperatur von 24-26 °C mit täglichem Umpumpen. Nach dem Abstich wird der Rotwein mindestens 4 Monate im großen Holzfass ausgebaut.
Heute noch befindet sich auf dem Gelände des Weinguts eine Puteneiche (it. Cerro). Sie ist nicht nur uralt, sondern hat auch imposante Ausmaße. Eine Inspiration zur Namensgebung: Fattoria del Cerro. Das Weinbaugebiet Colli Senesi umfasst die südlichste Chianti-Zone nordöstlich von Siena. Die größte Unterzone des Chianti DOCG Gebiets zeichnet sich durch eine malerische Hügellandschaft mit bis zu 300m Höhe aus. Die Weine gelten als kompakt und dicht. Kraftvoll, aber mit runden und warmen Aromen.
Die Rebsorte Canaiolo ist in Mittelitalien bereits seit der Antike bekannt. Aufgrund der hohen Anteile von Bitterstoffen wird sie heute äußerst selten reinsortig vinifiziert, harmoniert aber hervorragend mit Sangiovese Reben. Hier überzeugt sie mit starkem Duft, dunkler Farbe und intensivem Körper. Canaiolo Nero ist in 15 DOC Weinen als Verschnittpartner zugelassen.