Cecilia Beretta
Cecilia Beretta ist das Prestige-Weingut der Familie Pasqua im Valpolicella- und Soave-Gebiet bei Verona. In vierter Generation bewirtschaftet die Familie rund 90 Hektar Weinberge, darunter zahlreiche Einzellagen. Klassische Veroneser Weine, Spitzen-Soave und Amarone aus selektierten Lagen verbinden Tradition, Terroir und moderne Kellertechnik.
Cecilia Beretta
Chiaretto di Bardolino Classico DOC 2025
Harmonie pur in zartem Rosa: Chiaretto di Bardolino Classico DOC. Wunderbar ausbalanciert überzeugt der Rosé am Gaumen durch die Ausgewogenheit von Frische und Säure. Es dominieren zarte Fruchtaromen, die an Kirschen und rote Früchte erinnern. Ein unkomplizierter Sommerwein, perfekt für viele Gelegenheiten.
Inhalt: 0.75 l (10.00 € / l)
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Wissenswertes über den Chiaretto
Angeblich kam ein Venezianer nach einem Aufenthalt in Frankreich auf die Idee. Er wollte auch am Gardasee die Vinifizierung eines hellen (ital. chiaro) Rotweines ausprobieren. Also ließ er die gepressten roten Trauben nur kurz in Schalenkontakt. Und vinifizierte den Wein dann wie einen Weisswein.
Inzwischen hat der Chiaretto DOC-Status. Er gilt als besonders ansprechender, spritziger Roséwein. Aber als Chiaretto dürfen nur Roséweine vom Südwestufer des Gardasees und den Riviera del Garda (Bresciano) bezeichnet werden. Chiaretto Bardolino stammen vom Südostufer des Gardasees.
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie Rosato kalt bei 8-10°C.
Lagerung: Wir empfehlen, den Chiaretto Bardolino Classico DOC jung zu trinken.
Serviervorschlag
Der Chiaretto von Cecilia Beretta eignet sich besonders zu Vorspeisen und vielen leichten Gerichten. Trockener Rosé auch zu Salaten und gegrilltem Fisch.
So entsteht der Chiaretto
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Venetien
Anbau: konventionell
Boden: Aus Moränen gebildeter Steinboden.
Herstellungsverfahren
Sanfte Traubenabpressung und anschließende Mazeration auf der Schale für 5-6 Stunden bei einer kontrollierten Temperatur von 6-8°C. Dann wird der Most von den Schalen getrennt. Das teilweise geklärte Produkt wird mit ausgewählten Feinhefen bei 16-18°C vergoren. Nach Abschluss der Gärphase ruht der Wein noch einige Zeit im Stahltank.
Traubensorte
Corvina, Rondinella und Molinara.
So schmeckt der Chiaretto
Farbe
Kirschrosa.
Bukett
Fruchtig, leicht, mit zarten Fruchtaromen. Erinnert an Kirschen und rote Früchte.
Geschmack
Frisch und ausgewogen mit feiner Säure.
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Das Weingut: Cecilia Beretta
Über Cecilia Beretta: Sie war eine Muse, eine kultivierte und raffinierte Frau, die im 18. Jahrhundert lebte und sich mit Künstlern, Intellektuellen und Musikern aus ganz Europa umgab. Eine schillernde Persönlichkeit, vergleichbar mit der von Madame De Staël in Paris oder Caroline Pichler in Wien.
Kein Wunder, dass sich die Familie Pasqua bei der Namensgebung des Unternehmens von dieser schillernden Person inspirieren ließ. Zumal sich die Weinberge der Kellerei rund um die alte Villa des Grafen Beretta bei Mizzole im klassischen Valpolicellagebiet und in den prestigeträchtigen Soavehügeln befinden. Heute bewirtschaften in 4. Generation Umberto, Riccardo und Alessandro Pasqua die 90ha Weingärten, darunter mehr als 30ha Einzellagen.
Die Produktion umfasst die klassischen Veroneser Weine, die vollkommen unabhängig von den Pasqua-Weinen produziert werden. Natürlich werden aber Know-How geteilt und viele Synergieeffekte genutzt. Aber schon die Basisweine Custoza, Pinot Grigio, Bardolino und Chiaretto zeigen, was das Terroir mit seinen Kalk-und Mergelböden und den vulkanischen Ausläufern zu bieten hat.
Die Schmuckstücke der Cantina sind die Einzellagen Etiketten. Der Soave Classico vom Weinberg Brognoligo wird seit einigen Jahren biologisch angebaut und erhält regelmäßig Höchstbewertungen. Mit den Cuvées Soraie, ComeMe und dem authentischen Valpolicella Superiore Terre di Cariano stellt Önologe Carlo Olivari seine Kreativität unter Beweis. Gerade hier unterstreicht die Produktion den typischen Charakter der Reben und des Gebiets und nutzt traditionelle Techniken wie das Trocknen der Trauben. Der Amarone della Valpolicella Classico Riserva aus der Einzellage Terre di Cariano gilt als Flagschiff von Cecilia Beretta. Auch der opulente Rotwein zeigt auf eindrucksvolle Weise die Verbindung von alter veroneser Weinerzeugung und moderner Technologie.
Das Ergebnis des Prestige-Weinguts der Familie Pasqua ist Jahr für Jahr beeindruckend. Eine Folge von strengen Selektionsvorgaben und eine Begrenzung der hochwertigen Einzellagen-Weine auf ca. 200 000 Flaschen. Damit ist es der Familie Pasqua gelungen, die Stärke und Persönlichkeit des einzigartigen Valpolicella- und Soavegebiets in ihren Weinen einzufangen.
Die Villa Beretta wurde im 17. Jahrhundert vom Grafen Giuseppe Beretta in Mizzole erbaut. Sie liegt im östlichen Teil der Valpolicella Region im Veneto und diente viele Jahre als Landsitz des Grafen. Er war nicht nur Bürgermeister von Verona, sondern auch ein angesehener Agronom, Archäologe und Publizist.
Ende der 40er Jahre erwarb die Familie Pasqua das Anwesen sowie die dazugehörigen Weinberge Mizzole, Mattaranetta und San Felice. Aber erst nachdem sich die Pasquas mit den Weinen vom Stammhaus in Verona erfolgreich an den Weltmärkten etabliert hatten, widmete man den Weingärten in den Hügeln des Valpolicella Gebiets mehr Aufmerksamkeit.
Jetzt stand umfangreichen Investitionen nichts mehr im Wege. Die 2.Pasqua-Generation gründete 1980 die Cantina Cecilia Beretta, immer mit dem Ziel, die Qualität und das Potential der Veroneser Weine voll auszuschöpfen. Dass als Namensgeber nicht nur der Landsitz, sondern auch eine der schillerndsten weiblichen Mitglieder der Familie Beretta Pate stand, unterstreicht den Anspruch der Eigenständigkeit dieser Weinlinie.
Alle Weinberge wurden unter sorgfältiger Auswahl autochtoner Klone neu angelegt. Die Prämisse: bestmögliche Qualitäten auf den ton- und kalkhaltigen Böden des Valpolicellagebiets ohne Rücksicht auf quantitative Ergebgnisse. Die erste Ernte Anfang der 90er war mehr als vielversprechend. Im Jahr 1998 wurde ein kleiner Teil der Weinberge aufgrund der ausgezeichneten Produktionscharakteristiken der Universität Mailand zu Forschungszwecken zur Verfügung gestellt. Zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen folgten.
Neuer Schwung kam 2002 durch den Eintritt von Carlo Olivari als Önologe in das Unternehmen. Zudem wurde Graziana Grassini ins Önologen-Team geholt. Sie gilt als eine der ersten Winzerinnen Italiens und hat mit ihrer Erfahrung wesentlich dazu beigetragen, die Cecilia Beretta Weine neu zu interpretieren.
So ist es der Familie Pasqua gelungen, ihre Verwurzelung im Valpolicella- und Soavegebiet zu beweisen. Und der Innovationsdrang setzt sich fort: Inzwischen wird Nachhaltigkeit groß geschrieben. Nicht nur durch die Umstellung auf Bio-Anbau in vielen Weinbergen, sondern auch im Hinblick auf den Energieverbrauch sowie auf die Minimierung des gesamten Abfallsystems.