Cecilia Beretta
Cecilia Beretta ist das Prestige-Weingut der Familie Pasqua im Valpolicella- und Soave-Gebiet bei Verona. In vierter Generation bewirtschaftet die Familie rund 90 Hektar Weinberge, darunter zahlreiche Einzellagen. Klassische Veroneser Weine, Spitzen-Soave und Amarone aus selektierten Lagen verbinden Tradition, Terroir und moderne Kellertechnik.
Cecilia Beretta
ComeMe Veneto Rosso IGT 2021
Ein Wein zum Entdecken mit unterschiedlichsten Facetten und einer unerwarteten Länge! Der ComeMe Rosso Veneto IGT zeigt schon im Glas, was in ihm steckt. Fruchtige und würzige Noten wechseln sich mit balsamischen Noten ab. Und am Gaumen dominieren die beiden Merlot-Varietäten. Unglaublich samtig und weich und mit besonders langem Nachhall!
Inhalt: 0.75 l (14.53 € / l)
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Wissenswertes über den ComeMe Veneto Rosso
Tolle Idee, einer Cuvée den Namen aus den Angangsbuchstaben ihrer Rebsorten zu verleihen: Co wie in Corvina, Me wie Merlot und nochmals Me wie Merlot. Dabei stammt der Corvina aus dem Weinberg San Felice mit 110m ü.M. Ein 30%-iger Merlot-Anteil kommt aus dem zentralen Valpantena, 200m ü.M. Und 30% Merlot wachsen in den 500m hoch gelegenen Weingärten des Illasi-Gebiets. Man könnte den Namen des Weins aber auch wörtlich nehmen: Come me, bedeutet in deutsch "wie ich". Ein Wein, der so typisch ist wie Cecilia Beretta. Voller Stärke und Persönlichkeit. Und voller Ursprünglichkeit für Geschichte und Kultur rund um Verona.
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Rotwein bei 16-18°C.
Lagerung: Der ComeMe kann noch bis zu 3-4 Jahren nach der Weinlese reifen.
Serviervorschlag
Der ComeMe Rosso Veneto passt ausgezeichnet herzhaften Nudelgerichten, rotem Fleisch und reifem Käse. Wir empfehlen den Rotwein besonders zu Lamm und Wild.
So entsteht der ComeMe Veneto Rosso
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Venetien
Anbau: konventionell
Boden: Ton- und kalkhaltige Böden glazialen und alluvialen Ursprungs.
Herstellungsverfahren
Die Ernte erfolgt von Hand Ende September/Anfang Oktober in 2 bis 3 Durchgängen, abhängig von den klimatischen Bedingungen. Nach dem sanften Pressen werden die Trauben 8–10 Stunden lang bei einer Temperatur von 10°C auf den Schalen mazeriert. Der Most gärt 15 Tage lang bei kontrollierter Temperatur. Dabei wird er häufig umgewälzt, um für eine optimale Extraktion von Polyphenolen zu sorgen. Nach Abschluss der wird der Wein in Stahltanks umgefüllt, wo die malolaktische Gärung stattfindet. Anschließend reift der Rotwein ca. 12 Monate in Barriques.
Traubensorte
Corvina aus Valpantena 40%, Merlot aus Valpantena 30%, Merlot aus Illasi 30%.
So schmeckt der ComeMe Veneto Rosso
Farbe
Rubinrot.
Bukett
Vielschichtig und komplex mit unzähligen Facetten und einer unerwarteten Tiefe. Feine Aromen von Pflaumen und Johannisbeeren kombiniert mit würzigen Noten und einem leicht balsamischen Abgang.
Geschmack
Warm, intensiv und konzentriert. Die elegante Tanninstruktur sorgt für ein weiches und samtiges Gefühl.
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Das Weingut: Cecilia Beretta
Über Cecilia Beretta: Sie war eine Muse, eine kultivierte und raffinierte Frau, die im 18. Jahrhundert lebte und sich mit Künstlern, Intellektuellen und Musikern aus ganz Europa umgab. Eine schillernde Persönlichkeit, vergleichbar mit der von Madame De Staël in Paris oder Caroline Pichler in Wien.
Kein Wunder, dass sich die Familie Pasqua bei der Namensgebung des Unternehmens von dieser schillernden Person inspirieren ließ. Zumal sich die Weinberge der Kellerei rund um die alte Villa des Grafen Beretta bei Mizzole im klassischen Valpolicellagebiet und in den prestigeträchtigen Soavehügeln befinden. Heute bewirtschaften in 4. Generation Umberto, Riccardo und Alessandro Pasqua die 90ha Weingärten, darunter mehr als 30ha Einzellagen.
Die Produktion umfasst die klassischen Veroneser Weine, die vollkommen unabhängig von den Pasqua-Weinen produziert werden. Natürlich werden aber Know-How geteilt und viele Synergieeffekte genutzt. Aber schon die Basisweine Custoza, Pinot Grigio, Bardolino und Chiaretto zeigen, was das Terroir mit seinen Kalk-und Mergelböden und den vulkanischen Ausläufern zu bieten hat.
Die Schmuckstücke der Cantina sind die Einzellagen Etiketten. Der Soave Classico vom Weinberg Brognoligo wird seit einigen Jahren biologisch angebaut und erhält regelmäßig Höchstbewertungen. Mit den Cuvées Soraie, ComeMe und dem authentischen Valpolicella Superiore Terre di Cariano stellt Önologe Carlo Olivari seine Kreativität unter Beweis. Gerade hier unterstreicht die Produktion den typischen Charakter der Reben und des Gebiets und nutzt traditionelle Techniken wie das Trocknen der Trauben. Der Amarone della Valpolicella Classico Riserva aus der Einzellage Terre di Cariano gilt als Flagschiff von Cecilia Beretta. Auch der opulente Rotwein zeigt auf eindrucksvolle Weise die Verbindung von alter veroneser Weinerzeugung und moderner Technologie.
Das Ergebnis des Prestige-Weinguts der Familie Pasqua ist Jahr für Jahr beeindruckend. Eine Folge von strengen Selektionsvorgaben und eine Begrenzung der hochwertigen Einzellagen-Weine auf ca. 200 000 Flaschen. Damit ist es der Familie Pasqua gelungen, die Stärke und Persönlichkeit des einzigartigen Valpolicella- und Soavegebiets in ihren Weinen einzufangen.
Die Villa Beretta wurde im 17. Jahrhundert vom Grafen Giuseppe Beretta in Mizzole erbaut. Sie liegt im östlichen Teil der Valpolicella Region im Veneto und diente viele Jahre als Landsitz des Grafen. Er war nicht nur Bürgermeister von Verona, sondern auch ein angesehener Agronom, Archäologe und Publizist.
Ende der 40er Jahre erwarb die Familie Pasqua das Anwesen sowie die dazugehörigen Weinberge Mizzole, Mattaranetta und San Felice. Aber erst nachdem sich die Pasquas mit den Weinen vom Stammhaus in Verona erfolgreich an den Weltmärkten etabliert hatten, widmete man den Weingärten in den Hügeln des Valpolicella Gebiets mehr Aufmerksamkeit.
Jetzt stand umfangreichen Investitionen nichts mehr im Wege. Die 2.Pasqua-Generation gründete 1980 die Cantina Cecilia Beretta, immer mit dem Ziel, die Qualität und das Potential der Veroneser Weine voll auszuschöpfen. Dass als Namensgeber nicht nur der Landsitz, sondern auch eine der schillerndsten weiblichen Mitglieder der Familie Beretta Pate stand, unterstreicht den Anspruch der Eigenständigkeit dieser Weinlinie.
Alle Weinberge wurden unter sorgfältiger Auswahl autochtoner Klone neu angelegt. Die Prämisse: bestmögliche Qualitäten auf den ton- und kalkhaltigen Böden des Valpolicellagebiets ohne Rücksicht auf quantitative Ergebgnisse. Die erste Ernte Anfang der 90er war mehr als vielversprechend. Im Jahr 1998 wurde ein kleiner Teil der Weinberge aufgrund der ausgezeichneten Produktionscharakteristiken der Universität Mailand zu Forschungszwecken zur Verfügung gestellt. Zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen folgten.
Neuer Schwung kam 2002 durch den Eintritt von Carlo Olivari als Önologe in das Unternehmen. Zudem wurde Graziana Grassini ins Önologen-Team geholt. Sie gilt als eine der ersten Winzerinnen Italiens und hat mit ihrer Erfahrung wesentlich dazu beigetragen, die Cecilia Beretta Weine neu zu interpretieren.
So ist es der Familie Pasqua gelungen, ihre Verwurzelung im Valpolicella- und Soavegebiet zu beweisen. Und der Innovationsdrang setzt sich fort: Inzwischen wird Nachhaltigkeit groß geschrieben. Nicht nur durch die Umstellung auf Bio-Anbau in vielen Weinbergen, sondern auch im Hinblick auf den Energieverbrauch sowie auf die Minimierung des gesamten Abfallsystems.