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Cecilia Beretta

Cecilia Beretta

Cecilia Beretta ist das Prestige-Weingut der Familie Pasqua im Valpolicella- und Soave-Gebiet bei Verona. In vierter Generation bewirtschaftet die Familie rund 90 Hektar Weinberge, darunter zahlreiche Einzellagen. Klassische Veroneser Weine, Spitzen-Soave und Amarone aus selektierten Lagen verbinden Tradition, Terroir und moderne Kellertechnik.

Cecilia Beretta

Cecilia Beretta

Custoza DOC 2025

Artikel-Nr.: 1122

Der authentische Weißwein vom südlichen Gardasee: Custoza DOC aus dem Hause Cecilia Beretta. Feine Komposition aus 4 verschiedenen Rebsorten. Der Bianco überzeugt mit zartem Aromenspiel und leicht mineralischen Noten. Wunderbar leichte und frische Cuvée und ein schöner Allrounder.

6.90 €

Wissenswertes über den Custoza

Das DOC- Gebiet Custoza befindet sich am südöstlichen Ufer des Gardasees. Es umfasst nur rund 1000 ha. Die Rebsorten und deren max. Anteile sind für die Vinifizierung des Custoza DOC genau festgelegt. So entsteht eine leichte und frische Cuvée mit mildem Aromenspiel. Wohl auch deshalb wird der Custoza in Italien manchmal als "vino delle dame“ (dt. Wein der Damen) bezeichnet.

Wir empfehlen

Serviertemperatur: Servieren Sie den Custoza bei 8-10°C.

Lagerung: Wir empfehlen, den Custoza DOC jung zu trinken.

Serviervorschlag

Der Custoza von Cecilia Beretta passt ausgezeichnet zu Shrimps-Antipasti, Meeresfrüchten und gegrilltem Fisch sowie auch als Aperitif.

So entsteht der Custoza

Anbau & Boden

Anbaugebiet: Venetien

Anbau: konventionell

Boden: Aus Moränen entstandene Böden, die typische Gesteinsablagerungen aufweisen.

Herstellungsverfahren

Die zerkleinerten Trauben werden 6-7 Stunden lang bei einer Temperatur von 8-10°C auf der Schale mazeriert. Es folgt eine 12-stündige statische Klärung bei einer konstanten Temperatur von 8°C. Die Gärung beginnt unter Zugabe ausgewählter Hefen bei einer Temperatur von 16-18°C. Nach Abschluss der Gärphase lagert der Weißwein bis zur Abfüllung in Stahltanks.

Traubensorte

Trebbiano Toscano, Garganega, Bianca Fernanda (Synonym Cortese) und Malvasia.

So schmeckt der Custoza

Farbe

Leuchtendes Strohgelb.

Bukett

Ausgeprägt mit zarten Aromen von Blumen und Früchten. Dazu eine leicht mineralische Note.

Geschmack

Weich, gut strukturiert und harmonisch.

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Das Weingut: Cecilia Beretta

Über Cecilia Beretta: Sie war eine Muse, eine kultivierte und raffinierte Frau, die im 18. Jahrhundert lebte und sich mit Künstlern, Intellektuellen und Musikern aus ganz Europa umgab. Eine schillernde Persönlichkeit, vergleichbar mit der von Madame De Staël in Paris oder Caroline Pichler in Wien.
Kein Wunder, dass sich die Familie Pasqua bei der Namensgebung des Unternehmens von dieser schillernden Person inspirieren ließ. Zumal sich die Weinberge der Kellerei rund um die alte Villa des Grafen Beretta bei Mizzole im klassischen Valpolicellagebiet und in den prestigeträchtigen Soavehügeln befinden. Heute bewirtschaften in 4. Generation Umberto, Riccardo und Alessandro Pasqua die 90ha Weingärten, darunter mehr als 30ha Einzellagen.
Die Produktion umfasst die klassischen Veroneser Weine, die vollkommen unabhängig von den Pasqua-Weinen produziert werden. Natürlich werden aber Know-How geteilt und viele Synergieeffekte genutzt. Aber schon die Basisweine Custoza, Pinot Grigio, Bardolino und Chiaretto zeigen, was das Terroir mit seinen Kalk-und Mergelböden und den vulkanischen Ausläufern zu bieten hat.
Die Schmuckstücke der Cantina sind die Einzellagen Etiketten. Der Soave Classico vom Weinberg Brognoligo wird seit einigen Jahren biologisch angebaut und erhält regelmäßig Höchstbewertungen. Mit den Cuvées Soraie, ComeMe und dem authentischen Valpolicella Superiore Terre di Cariano stellt Önologe Carlo Olivari seine Kreativität unter Beweis. Gerade hier unterstreicht die Produktion den typischen Charakter der Reben und des Gebiets und nutzt traditionelle Techniken wie das Trocknen der Trauben. Der Amarone della Valpolicella Classico Riserva aus der Einzellage Terre di Cariano gilt als Flagschiff von Cecilia Beretta. Auch der opulente Rotwein zeigt auf eindrucksvolle Weise die Verbindung von alter veroneser Weinerzeugung und moderner Technologie.
Das Ergebnis des Prestige-Weinguts der Familie Pasqua ist Jahr für Jahr beeindruckend. Eine Folge von strengen Selektionsvorgaben und eine Begrenzung der hochwertigen Einzellagen-Weine auf ca. 200 000 Flaschen. Damit ist es der Familie Pasqua gelungen, die Stärke und Persönlichkeit des einzigartigen Valpolicella- und Soavegebiets in ihren Weinen einzufangen.

Die Villa Beretta wurde im 17. Jahrhundert vom Grafen Giuseppe Beretta in Mizzole erbaut. Sie liegt im östlichen Teil der Valpolicella Region im Veneto und diente viele Jahre als Landsitz des Grafen. Er war nicht nur Bürgermeister von Verona, sondern auch ein angesehener Agronom, Archäologe und Publizist.
Ende der 40er Jahre erwarb die Familie Pasqua das Anwesen sowie die dazugehörigen Weinberge Mizzole, Mattaranetta und San Felice. Aber erst nachdem sich die Pasquas mit den Weinen vom Stammhaus in Verona erfolgreich an den Weltmärkten etabliert hatten, widmete man den Weingärten in den Hügeln des Valpolicella Gebiets mehr Aufmerksamkeit.
Jetzt stand umfangreichen Investitionen nichts mehr im Wege. Die 2.Pasqua-Generation gründete 1980 die Cantina Cecilia Beretta, immer mit dem Ziel, die Qualität und das Potential der Veroneser Weine voll auszuschöpfen. Dass als Namensgeber nicht nur der Landsitz, sondern auch eine der schillerndsten weiblichen Mitglieder der Familie Beretta Pate stand, unterstreicht den Anspruch der Eigenständigkeit dieser Weinlinie.
Alle Weinberge wurden unter sorgfältiger Auswahl autochtoner Klone neu angelegt. Die Prämisse: bestmögliche Qualitäten auf den ton- und kalkhaltigen Böden des Valpolicellagebiets ohne Rücksicht auf quantitative Ergebgnisse. Die erste Ernte Anfang der 90er war mehr als vielversprechend. Im Jahr 1998 wurde ein kleiner Teil der Weinberge aufgrund der ausgezeichneten Produktionscharakteristiken der Universität Mailand zu Forschungszwecken zur Verfügung gestellt. Zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen folgten.
Neuer Schwung kam 2002 durch den Eintritt von Carlo Olivari als Önologe in das Unternehmen. Zudem wurde Graziana Grassini ins Önologen-Team geholt. Sie gilt als eine der ersten Winzerinnen Italiens und hat mit ihrer Erfahrung wesentlich dazu beigetragen, die Cecilia Beretta Weine neu zu interpretieren.
So ist es der Familie Pasqua gelungen, ihre Verwurzelung im Valpolicella- und Soavegebiet zu beweisen. Und der Innovationsdrang setzt sich fort: Inzwischen wird Nachhaltigkeit groß geschrieben. Nicht nur durch die Umstellung auf Bio-Anbau in vielen Weinbergen, sondern auch im Hinblick auf den Energieverbrauch sowie auf die Minimierung des gesamten Abfallsystems.