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Pojer e Sandri

Pojer e Sandri

Pojer e Sandri bewirtschaftet seit 1975 am Faedo-Hügel zwischen Etsch- und Cembratal 33 ha Rebfläche. Hügellagen bis 750 m, kalkhaltige Böden und Gardaseewinde prägen authentische Weine. Autochthone und internationale Reben, innovative Cuvées, Spumante, sortenreine Grappas und Projekte wie der zusatzfreie Zero Infinito machen das Weingut zur Ideenschmiede des Trentino.

Pojer e Sandri

Pojer e Sandri

Cuvee Extra Brut Metodo Classico Cuvee '17-'18 2018

Artikel-Nr.: 2824

Von den Kunsthandwerkern des Weins im Trentino: Pojer e Sandri Cuveè Extra Brut Metodo Classico. Chardonnay und Pinot Noir gären und reifen nach der Champagnermethode. Dabei hat dieser außergewöhnliche Schaumwein mindestens 36 Monate Flaschenreifung auf der Hefe hinter sich. Begeistert mit sehr feiner Perlage, genussvoll-vielschichtigem Aroma und großartigem Alterungspotential.

33.90 €

Wissenswertes über den Metodo Classico Brut

Bereits 1978 gab es den ersten Versuch, nach der Metodo Classico einen Schaumwein mit raffinierter Perlage zu vinifizieren. Die erste Cuvée dann aus den Jahren 83-84. Sie wurde zunächst noch in Edelstahl vinifiziert. Heute finden Gärung und Reifung zunächst vollständig in Holz, dann in der Flasche statt. Degorgierdatum Sommer 2022.

Wir empfehlen

Serviertemperatur: Servieren Sie den Schaumwein bei 8-9°C.

Lagerung: Die Cuvee Extra Brut Metodo Classico Cuvee '15 & 16' kann ohne Probleme 5-6 Jahre gelagert werden.

Serviervorschlag

Der Schaumwein passt perfekt als Aperitif, ist aber auch ein sehr guter Essensbegleiter zu Vorspeisen auf Fisch- oder Gemüsebasis. Kann vortrefflich bei allen Gängen serviert werden.

So entsteht der Metodo Classico Brut

Anbau & Boden

Anbaugebiet: Suedtirol

Anbau: In den Zonen Pianezzi auf 500 m mit Südwest-Ausrichtung und Palai auf 700m mit Süd-Ausrichtung. Der regionale Wind Ora del Garda sorgt für ideale Durchlüftung. Erziehungssystem: kleine offene trentinische Pergel mit 6000 Reben pro ha.

Boden: Faedo liegt zwischen einer Porphyrplatte (Vulkangestein) aus der Permzeit und Sandstein-Ablagerungen der Werfen-Formation. In einer Tiefe von 30 –100cm finden sich unterschiedliche lehm- und kalkhaltige Erdschichten, die auf einem Mergelkonglomerat liegen.

Herstellungsverfahren

Gärung und Reifung in kleinen Eichenfässern. Der Wein reift hier auf der eigenen Hefe, die jede Woche aufgerührt wird, indem die Fässer um 180° gedreht werden. Die zweite Gärung in der Flasche vollzieht sich im Frühjahr mit einer Cuvée aus zwei frischen und zwei einjährigen Sektgrundweinen. Die Degorgierung erfolgt erst nach mindestens 36 Monaten Lagerung auf der Hefe.

Traubensorte

Chardonnay 65% und Pinot Nero 35%.

So schmeckt der Metodo Classico Brut

Farbe

Strohgelb mit sehr feiner und anhaltender Perlage.

Bukett

Reifer Duft mit typischem Chardonnay-Charakter. Im Verlauf der Lagerung entwickeln sich Nuancen von Vanille, Mandel, Nuss, Heu, Moschus und Feuerstein.

Geschmack

Trocken, charaktervoll und gut strukturiert.

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Das Weingut: Pojer e Sandri

Das Weingut Pojer e Sandri blickt seit der Gründung im Jahr 1975 auf eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Zwischen dem Etschtal und Cembratal auf dem Faedo-Hügel bewirtschaftet die Azienda Agricola im Einklang mit der Natur insgesamt 33 Hektar Rebfläche. Hier gedeihen hochwertige Weine mit unverwechselbar authentischem Charakter. Charakter haben auch die Etiketten, die Motive von Dürer zieren, der diese Gegend selbst bereiste. Sie bilden das "passende Gewand für ein authentisches, innovatives und autochthones Produkt", so Fiorentino Sandri.
Die Weinberge liegen in Hügellagen zwischen 250 und 750 Meter Höhe und zeichnen sich durch lehm- und kalkhaltige Böden aus. Mit einem Alter von 25-30 Jahren sind gerade die älteren Rebanlagen in den Steilhängen echte Herausforderungen für die Winzer. Alle Weingärten aber profitieren von den Winden des nahegelegenen nördlichen Gardasees.
Während in den tiefen Lagen die roten Rebsorten Cabernet, Merlot und Lagrein wachsen, sind die höher gelegenen Weinberge mit weißen Reben bestückt: Nosiola, Traminer, Chardonnay, Riesling und Müller Thurgau finden hier ideale Bedingungen vor. Auch der Pinot Nero wächst hier, aus dessen Trauben ein exzellenter Spumante Classico entsteht.
Von Anfang an haben die Freunde zudem in der hauseigenen Destillerie feine Grappa aus einzelnen Rebsorten gebrannt und zählten damit zu den ersten im Trentino. Wenig überraschend, denn Pojer e Sandri gelten als Ideenschmiede und sind bekannt dafür, unkonventionelle Wege zu gehen. Im Cembratal bspw. wachsen jeweils 5 weiße und 5 rote Rebsorten für die Cuvée Besler Biank und Besler ross, ausgebaut im alten Holzfass.
Das jüngste Projekt ist der Zero Infinito – die unendliche Null. Ein Wein, der ohne künstliche Eingriffe entsteht, weder im Weinberg noch im Weinkeller: null Schwefel, null gefriergetrocknete kommerzielle Hefen, null Klärmittel, null Filtrationen, null Antioxidantien, voller Geschmack! So überrascht die Azienda Agricola durch natürliche Anbautechniken und innovative Ideen immer wieder mit trinkigen Weißweinen, vollmundigen Rotweinen und Schaumweinen. Wir sind gespannt auf die nächste Rarität.

Die beiden Jungwinzer Mario Pojer und Fiorentino Sandri gründeten 1975 das Weingut Pojer und Sandri. Sandri hatte gerade zwei Hektar Weinberge geerbt, während Pojer sein Studium an der Weinbauschule in San Michele All’Adige abgeschlossen hatte. Also taten sich beide zusammen, um eine Vision umzusetzen: Naturnaher Anbau hochwertiger Weine in einer Zone im Trentino, die bis dahin nicht gerade berühmt für den Anbau von Qualitätsweinen war.
Schon der erste Wein setzte Maßstäbe. Ein 75er außergewöhnlicher Palai Müller-Thurgau mit duftigem Bouquet und finessenreicher Aromatik. Auch die darauf folgenden Chardonnay und Nosiola Kredenzen ließen aufhorchen und begeisterten Weinfreunde und Weinkritiker gleichermaßen. Gleichzeitig bildeten sich die beiden, im positivsten Sinne, Weinverrückten kontinuierlich fort und blickten weit über ihren Tellerrand hinaus. Sie besuchten andere Weingüter und Weinregionen, um neue Techniken und Denkweisen kennenzulernen, die dann an die Trentiner Verhältnisse angepasst wurden.
Dank der schnellen Erfolge konnten die beiden Weinpioniere ihre Cantina kontinuierlich ausbauen. Viele innovative Ideen wurden umgesetzt, um technische und naturbedingte Herausforderungen zu bewältigen. So entwickelten sie ein inzwischen patentiertes Verfahren, das die Trauben in sauerstofffreier Atmosphäre verarbeitet. Alles ist darauf ausgerichtet, den Sortencharakter der einzelnen Reben zu bewahren.
Inzwischen ist die 2. Generation bei der Azienda Agricola eingestiegen. Gemeinsam bewirtschaften sie 33 Hektar Weinberge in verschiedenen Gemeinden in Faedo und im Cembratal. Neben der Weinbereitung verstehen sich Mario und Fiorentino auch auf die Herstellung raffinierter Grappa, die sie rebsortenrein destillieren. Die Brennerei wurde im Laufe der Jahrzehnte mehrfach erneuert und ist heute ein wichtiges zweites Standbein.
Pojer e Sandri haben die Entwicklung des Weins in den Dolomiten maßgeblich geprägt. Und obwohl sie mittlerweile eine Fangemeinde auf der ganzen Welt haben, kann das Weingut noch als Geheimtipp gelten.