Rocca Bernarda
Die Kellerei Rocca Bernarda liegt in den Hügeln des Colli Orientali del Friuli. Auf 40 ha „Ponca“-Böden entstehen überwiegend charakterstarke Weißweine aus Pinot Grigio, Sauvignon, Friulano, Ribolla Gialla und Picolit. Ökologischer Anbau, alte Reben und kühle Alpen-Adria-Einflüsse prägen den vielfach ausgezeichneten Stil.
Rocca Bernarda
Durantino Pinot Grigio Colli Orientali Del Friuli DOC 2025
In den Colli Orientali bringt die Rebsorte Pinot Grigio ihr ganzes Potential zum Ausdruck! Ein wunderbar lieblicher Duft, der an Blumen und Akazienblüten erinnert. Am Gaumen reizvoll reichhaltig und angenehm trocken. Nicht nur Weinkritiker bescheinigen diesem Weißwein ein sehr hohes Niveau!
Inhalt: 0.75 l (13.20 € / l)
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Wissenswertes über den Durantino Pinot Grigio
Die Colli Orientali del Friuli, die „östlichen Hügel des Friaul“, liegen nahe der slowenischen Grenze. Ihre charakteristischen Ponca-Böden aus Mergel und kalkhaltigem Sandstein prägen die terrassierte Weinlandschaft. Sie verleihen den Weinen intensive Aromen, feine florale Noten und eine elegante Mineralität. Die mehrmonatige Reifung auf der Feinhefe sorgt zusätzlich für Tiefe und ein ausdrucksstarkes Bouquet.
Pinot Grigio stammt vermutlich aus dem Burgund und ist in Deutschland als Grauburgunder oder Ruländer bekannt. Trotz der graurosa Beeren zählt er zu den weißen Rebsorten. Früher wurde daraus häufig der kupferfarbene „Ramato“ erzeugt, heute wird Pinot Grigio meist im Weißweinverfahren vinifiziert. Besonders die Weine aus den Colli Orientali und dem Collio zeigen eindrucksvoll das große Potenzial dieser Rebsorte.
Auch der Name „Durantino“ ist bewusst gewählt: Er erinnert an die lange maritime Geschichte des Malteserordens, in dessen Besitz sich das traditionsreiche Weingut Rocca Bernarda befindet. Über Jahrhunderte unterhielt der Orden eigene Schiffe und eine bedeutende Flotte, die im Mittelmeer für Schutz, Versorgung und Handel eingesetzt wurde. Der Name schlägt damit eine Brücke zwischen der historischen Schifffahrt des Ordens und der Weintradition von Rocca Bernarda, die bis in das Jahr 1559 zurückreicht. So steht „Durantino“ nicht nur für einen charaktervollen Pinot Grigio, sondern zugleich für Herkunft, Geschichte und das stolze Erbe der Malteserritter.
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Weißwein bei 10-12°C.
Lagerung: Der Durantino Pinot Grigio Colli Orientali del Friuli kann noch 2-3 Jahre nach der Weinlese reifen.
Serviervorschlag
Der Durantino Pinot Grigio Friuli Colli Orientali DOC passt ausgezeichnet zu allen Fischgerichten, Vorspeisen, zu frischem Käse und hellem Fleisch.
So entsteht der Durantino Pinot Grigio
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Friaul
Anbau: Hügelgebiet der Colli Orientali del Friuli. Höhenlage: 130m ü.M. Erziehungsform: Guot mit 5400 Rebstöcken/ha.
Boden: Kalkreiche Mergel- und Schwemmlandböden.
Herstellungsverfahren
Der Pinot Grigio wird in der Regel als erste Traube geerntet und dann sanft gepresst. Die alkoholische Gärung erfolgt in Edelstahltanks bei kontrollierter Temperatur. Nach Abschluss des Gärungsprozesses verbleibt der Wein ca. 5 Monate auf der Feinhefe. Es folgen noch mindestens 2 Monate Lagerung in der Flasche, um die Verfeinerung abzuschließen.
Traubensorte
Pinot Grigio 100%.
So schmeckt der Durantino Pinot Grigio
Farbe
Strohgelb, leicht kupferfarben.
Bukett
Lieblich, erinnert an Akazien.
Geschmack
Trocken, komplex, voll und leicht, aber angenehm bitter.
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Das Weingut: Rocca Bernarda
Die Kellerei Rocca Bernarda befindet sich inmitten einer traumhaften Hügellandschaft im Friaul in der Weinregion Friaul-Julisch-Venetien. Dass die Zone für den Weinanbau prädestiniert ist, liegt zum einen an den Böden "Ponca" mit ihrem merkeligen und gleichzeitig sand- und tonhaltigen Aufbau. Dazu kommt die Lage zwischen den Alpen mit den kühlen Winden und dem adriatischen Meer im Süden und den daraus resultierenden Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht.
Heute bewirtschaftet das Unternehmen ca. 40 ha Weinberge im Colli Orientali del Friuli, den Hügeln im Osten, als dem bekanntesten Anbaugebiet Friauls. Die überwiegende Zahl der Weinstöcke ist älter als 20 Jahre. Neue Weinberge werden mit einer Dichte von ungefähr 5500 Rebstöcken pro Hektar angepflanzt und mit besonderem Augenmerk auf die Sonneneinstrahlung. Gerade in den jüngeren Weingärten hat sich Rocca Bernarda dem ökologischen Weinbau verpflichtet. Mit der Erziehungsform "Cappuccina" verzichtet die Kellerei auf chemische Zusätze jeglicher Art und ersetzt die traditionellen Bearbeitungsmethoden durch neue Beschneidungssysteme, organische Dünger u.ä.
In den terrassenartig angelegten Weinbergen um das Chateau Rocca Bernarda gedeihen heute überwiegend Weißweine. Die internationalen Rebsorten Pinot Grigio, Chardonnay und Sauvignon bekommen auf den mineralstoffarmen Böden ihren ganz eigenen Charakter. Und die autochthonen Sorten, allen voran der friaulische Tocai, der Friuliano, gedeihen hier sowieso. Die Wiederbelebung der vom Aussterben bedrohten Sorten Ribolla Gialla und Piculit ist ganz wesentlich auf die Initiativen der Kellerei Rocca Bernarda zurückzuführen.
Die Rotweine haben im Friaul etwas an Bedeutung verloren. Die Cantina vinifiziert Refosco, Cabernet Franc und 2 Merlot-Varietäten, denen sie ihren Stempel aufdrückt. Zum 900-jährigen Bestehen des Kellereieigentümers, des Malteser Ordens, kreierte die Kellerei einen reinsortigen Pignolo, der auf Anhieb mehrfach ausgezeichnet wurde.
Überhaupt, wenn man die Weinkritiker unterschiedlichster Couleur zu Wort kommen lässt, kommen diese aus dem Schwärmen für Rocca Bernarda nicht mehr heraus. Das Buch "Alle Weine Italiens" schreibt: „Wer einmal im Leben in den Genuss eines Picolit kommen möchte, der gehe auf Nummer sicher und wähle die Marke Rocca Bernarda - sofern eine Flasche davon aufzutreiben ist."
Eingebettet in eine Landschaft mit jahrhunderte alten Zypressen ganz im Nordosten Italiens im Friaul liegt das herrschaftliche Anwesen Rocco Bernarda. Das alte Herrenhaus, oder besser gesagt das "Chateau", wurde 1567 von Jakobo und Bernardo di Valvason Managio gebaut und ein prächtiger Garten im italienischen Stil angelegt. Schon damals waren die Bauherren fasziniert von dem weiten Blick über die friaulische Tiefebene. Und über die malerischen Hügel der Colli Orientali, der Hügel im Osten.
Dass der Weinbau hier schon immer eine Rolle spielte, zeigt eine Inschrift an den Außenmauern des Schlosses: "Vineis Avitis Rest et Auctis". Übersetzt: "Die Reben der Vorfahren blieben und wuchsen!" Und das ist dem einzigartigen Terroir zu verdanken. Der "Ponca", ein Boden aus Sand und Mergel-Sandstein entstand vor Millionen von Jahren aus einem Seebecken, dessen Strömungen für den heutigen Wechsel von harten und weichen Schichten verantwortlich sind.
Ende des 19. Jahrhunderts erwarb Giacomo Perusini den Besitz. Ihm ist die Wiedergeburt der Rebsorte Picolit zu verdanken. Die anspruchsvolle Rebe galt durch die Reblauskatastrophe praktisch als ausgestorben, obwohl sie vorher in ganz Europa geschätzt, ja verehrt wurde.
1976 erbte der Orden "Ritter von Malta" das Anwesen mit den Ländereien. Der Orden verband geschickt Tradition mit innovativem Management und hat wesentlich zum heutigen Ruf und Ansehen von Rocca Bernarda beigetragen. Seit 2006 verwaltet die Agrargesellschaft Sagrivit das Weingut. Das Unternehmen bewirtschaftet eine einzigartige Sammlung antiker Bauernhöfe und 3 Weingüter. Vor allem bei Rocca Bernarda hat man sich bis heute der Produktion erlesener Weine verschrieben. Als Botschafter der einzigartigen Landschaft Friaul und seiner Erzeugnisse!