Sorgfältige Auswahl des Leseguts und geringe Erträge haben dem Lagrein zur wohl repräsentativsten autochthonen Rotweinsorte Südtirols verholfen. Der Lagrein Riserva Fallwind findet auf den Moränen- und Schotterböden des Bozner Beckens beste Voraussetzungen, optimiert durch die abendlichen Fallwinde aus dem naheliegenden Mendelgebirge. Eine Reifung im Holzfass unterstützt den harmonischen Charakter. Das Ergebnis ist ein komplexer Rotwein, der mit robuster Struktur und einer Vielfalt an Aromen fasziniert.
Anbaugebiet: Südtirol
Boden: Moränenschutt- und Schotterböden.
Lese und Selektion der Lagrein-Trauben von Hand Anfang Oktober. Vergärung im Stahltank. Anschließend mindestens 12-monatiger Ausbau im Barrique-Tonneau mit biologischem Säureabbau. Nach erfolgter Assemblage weitere Reifung im Stahltank.
Die abendlichen Fallwinde des Mendelgebirges geben dem gesamten Terroir der Kellerei St. Michael-Eppan ihre Charakteristik. Sie verleihen den Trauben jene außergewöhnlichen Eigenschaften, welche prägend für die Aromatik, die unverwechselbare Frische und die Langlebigkeit der Weine sind. Der Fallwind ist die natürliche Kraft, die jeden Tag über den Weinberg weht und das Klima positiv beeinflusst. Auch das Etikett des Lagrein Riserva unterstreicht den unmittelbaren Bezug zum Anbaugebiet. Ein Teil des Mendelgebirges und das darüberliegende Wappen von Eppan symbolisieren, welche Kraft und Ausdrucksstärke in diesem Vertreter der Fallwind-Linie liegt.
Die Rebsorte Lagrein ist eine der beiden autochthonen Rebsorten Südtirols. Sie wurde erstmals 1379 urkundlich erwähnt und zählt zu den Klassikern dieser beliebten Urlaubsregion. Die robuste Traube liebt ausgiebige Sonnenstrahlen und kalkhaltige Böden. Wahrscheinlich wurde sie auch deshalb im Bozener Becken heimisch. Wobei der Namen sich sowohl vom Ortsteil Gries oder auch vom Vallagarina, dem südlichen Etschtal ableiten läßt.
Die Bezeichnung Riserva darf im Alto Adige nur ein Rotwein tragen, der insgesamt 2 Jahre dem Vinifizierungsprozess unterlag. So gewinnen die Riservas ein komplexeres und tiefgründigeres Geschmacksprofil und unterscheiden sich dadurch deutlich von den jüngeren Vertretern der Lagrein- Familie.