Die Trauben für den Pinot Grigio Fallwind wachsen in warmen, sonnigen Weinbergen. Die lehmigen Kalkschotterböden und die großen Temperaturunterschiede durch den abendlichen Wind machen den Unterschied. Auch die Traubenselektion und der teilweise Ausbau im Holz machen sich bemerkbar. Dieser Weißwein von St.Michael-Eppan überzeugt am Gaumen mit edler Struktur, schöner Balance, extremer Eleganz und feiner, knackiger Säure. Ein Wein mit einladender, saftiger Trinkigkeit.
Anbaugebiet: Südtirol
Boden: Kalkschotter- und Moränenschuttböden.
Lese und Selektion der Pinot Grigio Trauben von Hand Mitte September. Der größte Teil (80%) wird im Stahltank vergoren, der Rest im Holzfass mit anschließendem biologischem Säureabbau. Erst im März werden die beiden Weine zusammengeführt.
Das Leitmotiv der Weinlinie Fallwind der Kellerei St. Michael-Eppan: Ventus ferat, ventus creat (der Wind weht, der Wind schafft)! Und das trifft ganz besonders auf den abendlichen Fallwind zu, der vom Mendelgebirge das Terroir der Weinberge rund um Eppan prägt. So spiegeln die Fallwind -Weine die Stärken des Anbaugebiets wider: Herausragende Frucht, unverwechselbare Frische und besondere Langlebigkeit. Zudem sorgen strenge Qualitätsrichtlinien, die Reduktion der Erträge sowie der individuelle Ausbau im Keller für einzigartige Aromatik und präzise Charakteristik.
Auch die Etiketten der Fallwind-Linie unterstreichen den unmittelbaren Bezug zum Anbaugebiet. Ein alter Stich zeigt den Gantkofel als Teil des Mendelgebirges, das für die prägenden Winde sorgt. Darüber das Wappen der Gemeinde Eppan, das auf das frühe Mittelalter zurückzuführen ist: ein goldener halber Achtzackenstern mit angeschlossener offener Mondsichel, Die starke Symbolik der verwendeten Abbildungen sollen verdeutlichen, welche Kraft und Ausdrucksstärke in den Weinen der Linie Fallwind steckt.
Noch im letzten Jahrhundert Jahren wurde aus Pinot Grigio, den "grauen" Trauben vorwiegend "Ramato" produziert. Ein kupferfarbener Wein, welcher einem Rosé ähnelt. Rotwein zu keltern war aufgrund der geringen Farbpigmente in den blauen Schalen nicht möglich. Da der Wein mit dieser Kupferfarbe aber nicht gut ankam, hat man beschlossen, die Trauben im Weißweinverfahren zu keltern.
Die 2. Heimat des Pinot Grigio nach dem Burgund ist inzwischen Südtirol. Hier avancierte die Rebe ab Mitte des 20. Jahrhunderts zur meistangebauten Weißweinsorte. Auch die Kellerei St. Michael Eppan hat zu dieser Entwicklung beigetragen. Dabei nimmt der Fallwind Pinot Grigio eine herausragende Stellung ein. Er profitiert ganz besonders von diesen abendlichen Winden, sorgen sie doch für die entscheidenden Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht.