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La Guardiense Janare

La Guardiense Janare

La Guardiense ist eine der wichtigsten Genossenschaftskellereien Kampaniens mit Sitz im Sannio bei Benevento. Über 1.000 Mitglieder bewirtschaften 1.500 Hektar Weinberge auf vulkanisch geprägten Böden. Der Fokus auf autochthone Rebsorten wie Falanghina, Greco und Aglianico steht für terroirtypische, charaktervolle Weine mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis.

La Guardiense Janare

La Guardiense Janare

Fiano Sannio Janare DOP 2025

Artikel-Nr.: 6522

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Der Fiano Sannio Janare DOP von der Kellerei La Guardiense zeigt schon im Glas die typische Fiano- Farbe. Intensive Aromen von weißfleischigen Früchten werden begleitet von zarten Blumennoten und mineralischen Nuancen. Am Gaumen eine bemerkenswerte Frische und eine gute Struktur, die von einer harmonischen Säure getragen wird. Schöner Essensbegleiter mit langanhaltendem Abgang, den die leichte Mandelnote noch interessanter macht.

7.90 €

Wissenswertes über den Fiano

Auf den Etiketten der Weinlinie Alphabeto stehen die Anfangsbuchstaben der Rebsorten in osko-samnitischer Schrift. Diese entstand etwa im 5.Jahrhundert und war in Kampanien parallel zur lateinischen Schrift verbreitet. Alte Funde bezeugen ihre Schreibrichtung von rechts nach links und ihre Verbreitung. Und bildliche Darstellungen bestätigen die enge Beziehung der Samniten zur Natur.

Die besten Weine der Genossenschaftskellerei werden unter dem Label Janare vermarktet. Dieser Begriff lässt sich auf die Dianare, die Anhänger von Diana zurückführen. Sie gilt als Göttin des Mondes und nächtlicher Zaubersprüche, aber auch als Beschützerin der Natur und Landwirtschaft. Über die Janare und ihr mystisches nächtliches Treiben existieren viele Legenden, die in der Magie des Mondes verwurzelt sind. Der Mond und seine Phasen beeinflussen auch heute noch den Weinbau der Sannio-Region. Es sind die traditionellen Riten, die untrennbar mit den Zyklen der Natur verbunden sind. Und die Janare-Weine sind Ausdruck dieser Verbundenheit. Der Kellerei La Guardiense gelingt es, eine alte Kultur in einem aktuellen Geschmack zu interpretieren. Und dabei gleichzeitig ihre magische Aura lebendig zu erhalten.

Wir empfehlen

Serviertemperatur: Servieren Sie den Fiano Sannio Janare DOPbei 6-8°C.

Lagerung: Wir empfehlen, den Fiano Sannio Janare DOP jung zu trinken.

Serviervorschlag

Der Fiano Sannio Janare passt perfekt zu Gerichten mit Meeresfrüchten, leichten Vorspeisen, weißen Fleischgerichten und milden Käsesorten. Der Bianco passt auch gut zu Gerichten, die eine gewisse Süße mitbringen wie Spaghetti mit Sardellen. Auch ein erfrischender Weißwein als Aperitif.

So entsteht der Fiano

Anbau & Boden

Anbaugebiet: Kampanien

Anbau: Weinberge in der Region Sannio im Gebiet Benevento in Kampanien. Höhenlage: 100 bis 400 m. Erziehungsform: Guyot mit 3500 Pflanzen/ha. Alter der Reben: 15 Jahre.

Boden: Verschiedene Terroirs der Region Sannio mit vulkanischen Böden aus Ignimbrit, Flussterrassen und Mergelhügeln.

Herstellungsverfahren

Ernte der Fiano Trauben von Ende August bis Mitte September. Weißweinbereitung unter Ausschluss von Sauerstoff. Kurze Kryomazeration bei einer Temperatur von 10°C. Gärung im Stahltank bei 13–15 °C für circa 20 Tage. Kein biologischer Säureabbau. Der Weißwein reift kurze Zeit in der Flasche.

Traubensorte

Fiano100%.

So schmeckt der Fiano

Farbe

Strohgelb mit grünen Reflexen.

Bukett

Intensives Aroma mit blumigen Noten von weißen Blumen und Kräuternuancen. Dazu eine feine mineralische Note.

Geschmack

Angenehme Eleganz und große Ausgewogenheit. Interessant: Mit leichter Mandelnote im Abgang.

Kundenbewertungen (1)

Wie immer, Preis leistung stimmt !!

Wie immer, Preis leistung stimmt !!

Veröffentlicht von Gast am 01.02.2026

Empfehlung: Ja

Preis-Leistung: Excellent

Gesamtbewertung:

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Das Weingut: La Guardiense Janare

Die Kellerei La Guardiense ist eine der bedeutendsten Weinkellereien in Italien und spielt eine zentrale Rolle in der Weinkultur der Region Kampanien. Sie hat ihren Sitz in Guardia Sanframondi, einer kleinen Stadt in der Provinz Benevento, mitten im Sannio-Gebiet. Der Sannio gehört nicht nur zu den weinreichsten Gegenden Italiens, sondern kann auf auch auf eine lange Weinbautradition bauen, die bis in die Zeit der alten Römer zurückreicht.
Die Genossenschaftskellerei La Guardiense zählt heute mehr als 1.000 Mitglieder, die zusammen rund 1.500 Hektar Weinberge bewirtschaften. Und es ist das von einem Vulkanausbruch vor mehr als 30 000 Jahren determinierte Terroir, das die Winzer immer wieder herausfordert. Gerade aber die vulkanischen Ignimbrit-Böden (grauer Tuffstein), die Flussterrassen und die Hügel, die mit schwarzer Mergel-Erde bedeckt sind, liefern die Basis für einzigartige Etiketten.
Schon lange hat sich die Cantina auf die autochthonen Rebsorten des Sannio konzentriert. Unterstützung findet das Unternehmen bis heute bei dem renommierten Önologen Ricardo Cotarella. Sein Credo für den Erhalt natürlicher Traubenaromen und sein favorisierter Stil mit farbtiefen, fruchtigen und säurearmen Weinen bestimmen maßgeblich den Weinstil von La Guardiense.
Falanghina, Fiano, Greco und Aglianico sind die Aushängeschilder. Deshalb widmete die Kooperativa ihnen auch eine eigene Premium-Linie: Janare. Die Legende sagt, dass geheimnisvolle Hexen sich im Zeichen des Mondes in der Gegend um Benevent versammelten. Und in ihrem nächtlichen Treiben den Einfluss der Mondphasen auf die natürlichen Zyklen beschworen. Genau diese Verbindung symbolisiert La Guardiense auf den Etiketten ihrer Cru-Linie mit der Abbildung der Mondphasen. Falangina Senete, Pietralata Greco und Aglianico Lucchero entstehen als Cru durch die Auswahl der besten Weingärten und Lagen in den Mergelhügeln des Sannio.
"Weine, deren Wurzeln im grauen Tuff versinken". So beschreibt die Genossenschaft ihre Linie Anima Lavica, die Seele der Lava. Weine mit Charakter, feiner Mineralität und gutem Trinkfluss. Und wie sehr sich die Genossenschaft Geschichte und Tradition verbunden fühlt, beweisen auch die Alphabeto-Etiketten. Mit Anfangsbuchstaben der Rebsorten in einer alten Sprache findet man hier Falanghino del Sannio und Co. in ihren ursprünglichsten Facetten.
Domizio Pigna ist der Präsident der Genossenschaft. Mit Innovationen, Investitionen und der Einführung umweltfreundlicher Praktiken im Weinberg und im Keller gelang auch der internationale Durchbruch. Die Philosophie: Weine zu produzieren, die die Eigenheit des vom Vulkan geprägten Terroirs perfekt herausarbeiten, Weine mit Charakter und Authentizität voller Lebhaftigkeit und Frische. Und Weine, denen etwas Mystisches anhaftet! Was will man mehr, zumal bei diesem überraschend guten Preis-Leistungs-Verhältnis!

Kampanien, eine Region voller Highlights. Eine Region, bei der man zuerst an Neapel, Capri, Amalfi und Pompeji denkt. An felsige Strände und an den Vesuv. Eher unbekannt, selbst für viele Italiener, ist der Sannio. Namensgeber für das Gebiet zwischen Caserta und Benevento sind die Samniten. Das kämpferischen Volk beherrschte einst ganz Kampanien, geriet aber nach vielen Kriegen schließlich völlig unter römische Herrschaft.
Schon immer galt der Sannio als Weinkeller Kampaniens. Aber auch hier richtete die Reblaus große Schäden an. Zudem gerieten kampanische Rebsorten immer mehr in Vergessenheit. Einigen Pionieren und mutigen Winzern ist es zu verdanken, das Falanghina und Co. wiederentdeckt wurden und diese die Welt der autochthonen Rebsorten bis heute bereichern.
Zu den Mutigen und Weitsichtigen gehörten auch 33 Winzer, die 1960 eine landwirtschaftliche Genossenschaft gründeten. In den ersten Jahren konzentrierte sich die Kellerei vor allem auf die Produktion von Massenweinen, die oft in großen Mengen verkauft wurden. Dies sicherte zunächst die Existenz der Kooperativa. Erst langsam setzte sich die Erkenntnis durch, welches Juwel die Weinberge der sannitischen Hügel in sich bergen.
Da sind zum einen Böden völlig vulkanischen Ursprungs mit Ignimbrit, dem grauen Tuffstein: Sandig-glasig, von dunkelgrauer Farbe, bröckelig und leicht zu bearbeiten. Zum anderen Hügel mit alluvialen Kiesböden und Tuffsteinablagerungen und Flussterrassen. Und auf diesen Terroirs fühlen sich die autochthonen Falanghina, Greco, Fiano und Aglianico besonders wohl.
In den 1990er Jahren konzentrierte sich La Guardiense auf die Qualität der Weine. Man investierte nicht nur in moderne Kellertechnik, sondern auch in die Verbesserung der Weinbergpflege. Auch die Einstellung von erfahrenen Önologen und Beratern trug dazu bei, das Potenzial der lokalen Traubensorten voll auszuschöpfen.
Trotz aller Innovationsfreude wird Kontinuität und Tradition groß geschrieben. Die Anzahl der Mitglieder in der Genossenschaft wuchs zwar ständig auf heute rund 1000, aber lediglich 3 Präsidenten gab es in mehr als 60 Jahren seit der Gründung. Engagement, Authentizität, Besinnung auf lokale Gegebenheiten und Respekt vor der Geschichte der Region Sannio gelten als Schlüssel des Erfolgs. La Guardiense gilt heute als leuchtendes Beispiel für die Stärke und den Zusammenhalt von Winzergenossenschaften weit über die Grenzen Kampaniens hinaus.