Silvio Carta
Die Destillerie Silvio Carta ist ein traditionsreicher Familienbetrieb auf Sardinien. Mit Vernaccia di Oristano als Ursprung entstehen Grappa, Aquavit und Liköre nach überlieferten Methoden. Besonders bekannt sind Mirto Rosso und Bianco sowie Limoncino. Geduld, alte Fässer und sardische Aromen verleihen allen Produkten ihren unverwechselbaren Inselcharakter.
Silvio Carta
Filu e Ferru Acquavite di Vinaccia 0,7l
Das Destillat Filu e Ferru ist in Italien bekannt als Aquavit di Sardegna. Elio Carta verwendet dafür nur besten Trester der Rebsorte Vernaccia. Und eine Destillationstechnik, die nicht nur Zeit, sondern auch Know-how voraussetzt. Es gelingt so, nur das Herzstück des Destillats aufzufangen. Im Glas ein starker, feiner Duft, dazu der warme und weiche Geschmack der Vernaccia Traube. Dieser Aquavit ist wie sein Hersteller: einfach authentisch.
Inhalt: 0.70 l (17.90 € / l)
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Wissenswertes über den Filu e Ferru
Der Name Filu e Ferru bedeutet wörtlich übersetzt Draht und Eisen. Zur Zeit der Prohibition war es sogar auf Sardinien verboten, privat Alkohol zu destillieren. Konsequenz: Überall auf der Insel breitete sich die Schwarzbrennerei aus. Der jahrhundertelang als Heilmittel gegen alle Übel getrunkene Aquavita ( dt. Lebenswasser) wurde in Kellern, Kammern, Gaststätten und auch in Einzelhandelsgeschäften gebrannt. Um der Finanzbehörde zu entgehen, vergrub man die kostbaren Flaschen unterirdisch und ließ nur einen oder mehrere Eisendrähte herausragen. So konnte man die Position jederzeit identifizieren und bei Bedarf wieder ausgraben. Auch der Urgroßvater des heutigen Önologen Elio Carta gehörte zu den Schwarzbrennern. Ihm zu Ehren kreierte Elio mit einer neuen Rezeptur einen Filu e Ferru, der sich deutlich von den Destillaten der Mitbewerber unterscheidet. Die ausgeklügelte Destillierungstechnik macht den Filu e Ferru zu einem herausragenden Aquavit di Sardegna.
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Aquavit bei 12°-14°C. An heißen Tagen auch gut gekühlt.
Serviervorschlag
Den Filu e Ferru Acquavite di Vinaccia genießt man am besten als Digestif.
So entsteht der Filu e Ferru
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Sardinien
Anbau: konventionell
Herstellungsverfahren
Destillat aus Trester (ital. vinaccia) bester Vernaccia Trauben. Diesen lässt man gären und unterzieht ihn erst nach einem Monat einer ersten Destillation mit Passage in Dampfströmen. Nach langer Ruhezeit wird der Trester ein 2. Mal destilliert, und zwar im diskontinuierlichen Kupferkolben. Jetzt bleibt nur das Herzstücks als wertvollster Teil für die Abfüllung übrig. wird.
So schmeckt der Filu e Ferru
Farbe
klar.
Bukett
Wohlduftend und intensiv.
Geschmack
Angenehm trocken, frisch und ausgeglichen.
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Das Weingut: Silvio Carta
Die Brennerei Silvio Carta ist nach wie vor ein Familienbetrieb und heute eine echte Institution auf Italiens schönster Insel Sardinien. Elio Carta und seine Söhne arbeiten erfolgreich im Unternehmen mit und haben nicht unwesentlich zum heutigen Erfolg der Destilleria beigetragen. Die von Generation zu Generation überlieferten Produktionstechniken und –geheimnisse bleiben somit gewahrt und garantieren die Herstellung der typisch sardischen Produkte.
Protagonist ist der bernsteinfarbene Weißwein, mit dem alles begann. Der Vernaccia di Oristano wird als Riserva ausgebaut und benötigt mit dem Florhefeverfahren viel Zeit beim Ausbau. Zeit ist auch der entscheidende Parameter für die Herstellung der Destillate. So ruht der Grappa di Vernaccia Invechiata mindestens 18 Monate in 100 Jahre alten Kastanienfässern. Und der Aquavit Filu e Ferru erfährt nach langer Ruhezeit eine 2. Destillation.
Berühmtheit erlangte die Destilleria auch mit ihren Likören. Der Limoncino aus sardischen Zitronenschalen überzeugt mit seinem zitronigen Geschmack. Schon legendär der Myrtenlikör, der Sardinien verkörpert wie kein anderes Getränk. Ob Mirto Rosso aus den Beeren des Myrtestocks oder Mirto Bianco aus dessen Blättern, beide Liquori di Sardegna sind Kultprodukte und bestechen schon äußerlich durch das ausgefallene Flaschendesign.
Aber ob Grappa, Mirto, Liqu, Limoncino Aquavit oder Gin- Varietäten, Silvio Carta gelingt es, jedem Produkt seine unnachahmlich sardische Note mitzugeben. Es ist die Sonne der Insel, der Duft der mediterranen Macchia, die salzige Luft und es ist die Geduld und Erfahrung aller Familienmitglieder.
Schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts galt die Familie Carta als Weinbauer und Kleinbrenner. Alles für den Eigenbedarf und für das familiäre und freundschaftliche Umfeld. Im Jahre 1952 gründete Silvio Carta dann das gleichnamige Unternehmen in Baratili San Pietro. Voller Überzeugung widmete er sich der traditionsreichsten lokalen Weinproduktion, dem Vernaccia. Die ausgefallene Rebsorte fand im Gebiet von Oristano ihr bestes Habitat.
Silvio experimentierte und erforschte die optimalen Ausbaubedingungen. Lange Reifezeiten in abgelagerten Kastanienfässer erwiesen sich als ideale Voraussetzungen für die Produktion des sherryartigen Getränks. Und so gelang ein bernsteinfarbener Weißwein, der im Gegensatz zu Sherry ohne Zusatz von Zucker und Alkohol auskommt.
Inzwischen leitet Silvios Sohn Elio das Unternehmen und auch die nächste Generation arbeitet schon im Betrieb mit. Elio hatte bereits 1972 das Weinbau-Studium an der Hochschule von Conegliano erfolgreich abgeschlossen. Unter seiner Führung begann man neben der Vinifizierung von Vernaccia di Oristano auch mit der Herstellung typisch sardischer Destillate. Auch hier ließ der Erfolg nicht lange auf sich warten.
1984 legte man den Grundstein für ein neues Brennereigebäude mit deutlich erweiterten Kapazitäten. Eines allerdings blieb: Der Respekt vor mehr als 100 Jahren sardischer Geschichte, die Anwendung alter Rezepturen und die Focussierung auf die Essenzen Sardiniens mit Vernaccia, Mirto, Aquavit, Limoncino und Co.