Das Destillat Filu e Ferru ist in Italien bekannt als Aquavit di Sardegna. Elio Carta verwendet dafür nur besten Trester der Rebsorte Vernaccia. Und eine Destillationstechnik, die nicht nur Zeit, sondern auch Know-how voraussetzt. Es gelingt so, nur das Herzstück des Destillats aufzufangen. Im Glas ein starker, feiner Duft, dazu der warme und weiche Geschmack der Vernaccia Traube. Dieser Aquavit ist wie sein Hersteller: einfach authentisch.
Anbaugebiet: Sardinien
Destillat aus Trester (ital. vinaccia) bester Vernaccia Trauben. Diesen lässt man gären und unterzieht ihn erst nach einem Monat einer ersten Destillation mit Passage in Dampfströmen. Nach langer Ruhezeit wird der Trester ein 2. Mal destilliert, und zwar im diskontinuierlichen Kupferkolben. Jetzt bleibt nur das Herzstücks als wertvollster Teil für die Abfüllung übrig. wird.
Der Name Filu e Ferru bedeutet wörtlich übersetzt Draht und Eisen. Zur Zeit der Prohibition war es sogar auf Sardinien verboten, privat Alkohol zu destillieren. Konsequenz: Überall auf der Insel breitete sich die Schwarzbrennerei aus. Der jahrhundertelang als Heilmittel gegen alle Übel getrunkene Aquavita ( dt. Lebenswasser) wurde in Kellern, Kammern, Gaststätten und auch in Einzelhandelsgeschäften gebrannt. Um der Finanzbehörde zu entgehen, vergrub man die kostbaren Flaschen unterirdisch und ließ nur einen oder mehrere Eisendrähte herausragen. So konnte man die Position jederzeit identifizieren und bei Bedarf wieder ausgraben. Auch der Urgroßvater des heutigen Önologen Elio Carta gehörte zu den Schwarzbrennern. Ihm zu Ehren kreierte Elio mit einer neuen Rezeptur einen Filu e Ferru, der sich deutlich von den Destillaten der Mitbewerber unterscheidet. Die ausgeklügelte Destillierungstechnik macht den Filu e Ferru zu einem herausragenden Aquavit di Sardegna.