Pighin
Die Cantina Pighin wird von Fernando Pighin geführt und bewirtschaftet 200 ha in der DOC Friuli Grave sowie 30 ha im Collio. Mineralische Böden und das alpine-mediterrane Klima prägen frische, elegante Weine. Der Fokus liegt auf Chardonnay, Pinot Grigio, Sauvignon und autochthonen Sorten wie Friulano und Ribolla – handwerklich, klar und terroirbetont.
Pighin
Friulano Collio DOC 2025
Der Friulano DOC Collio von Pighin ist Emotion pur. Ein schnörkelloser Wein, der die einzelne Parzelle perfekt in tausende feinster Aromen umsetzt. Dabei zeigen sich im komplexen und vielschichtigen Bukett deutliche Noten von Melone und Brennnessel. Und trotz des hohen Alkoholgehalts kommt dieser Bianco ungemein frisch daher mit dezenter Säure. Auch nach 3 oder 4 Jahren noch spürbar fein und vielfältig!
Inhalt: 0.75 l (15.93 € / l)
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Wissenswertes über den Friulano Collio
Friulano ist die typischste Weissweinrebe des Friaul. Bis 2007 firmierte die Rebsorte als Tocai Friulano. Einen langjähriger Rechtsstreit zwischen Ungarn und Italien entschied die EU aber zugunsten der Ungarn. die Italiener nannten ihren "Tocai" daraufhin kurz nur Friulano. Damit ist die Rebsorte zwar nicht autochthon, läuft aber gerade im Friaul im Collio zu Hochform auf und wird sowohl trocken als auch süß vinifiziert. Die Rebstöcke dieses Friuliano wachsen im schon legendären Collio. Hier befinden sich 30 Hektar Weinberge der Kellerei Pighin, dem Juwel der Kellerei. Auf diesem Hügel mit seinen kargen Böden bilden die Weinreben die Stufen eines natürlichen Amphitheaters, beste Voraussetzungen für den Weinbau. Dazu kommt der klimatische Einfluss der nahen Alpen und der Adria. Mit den Fallwinden und den besonders wichtigen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht herrschen so ideale Bedingungen vor allem für die angebauten Weißweine.
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Friulano Collio DOC bei 8-10°C.
Lagerung: Der Friulano Collio DOC kann noch 3-4 Jahre nach der Weinlese reifen.
Serviervorschlag
Der Friulano Collio DOC ist sehr gefällig als Aperitif, perfekt zu San Daniele-Schinken, Suppen und würzigen Fischgerichten.
So entsteht der Friulano Collio
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Friaul
Anbau: konventionell
Boden: Typischer Boden des Collio, der “Ponca” genannt wird. Eine Zusammensetzung aus Mergelgestein und aus sehr spröden mineralischen Elementen. Dies garantiert eine gute Wasserspeicherkapazität.
Herstellungsverfahren
Lese und Traubenselektion von Hand. Vinifizierung für 20 Tage in Inox-Edelstahlbehältern (thermostatgesteuert) bei einer kontrollierten Temperatur von 16° bis 20°C. Der Ausbau erfolgt im Edelstahltank bei einer konstanten Temperatur von 12°C für einige Monate. Stabilisierung in Kühlzellen bis zum Moment der Flaschenabfüllung.
Traubensorte
Friulano 100%.
So schmeckt der Friulano Collio
Farbe
Strohgelb mit grünlichen Reflexen.
Bukett
Weich mit mineralischen Eindrücken, saftig.
Geschmack
Vielschichtig und komplex, erinnert an Blumenanis, Melone und Brennessel. Im Mund sehr harmonisch voll mit einem feinen Nachgeschmack von Bittermandel.
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Das Weingut: Pighin
Die Kellerei Pighin wird heute von Fernando Pighin und seiner Familie geführt. Ausgangspunkt der erfolgreich agierenden Cantina sind 200 ha beste Weinberge unweit vom Sitz der Kellerei in Risone, mitten in der geschichtsträchtigen DOC Zone Friuli Grave. Dazu kommen 30 ha Weingärten in Spesso di Capriva im renommierten DOC Gebiet Collio Goriziano. Dieser Name bezieht sich auf das Anbaugebiet im äußersten Osten der Weinbauregion Friaul unweit der slowenischen Grenze und bedeutet übersetzt Hügel von Gorizia. Der Einfachheit halber in der Weinwelt unter dem Namen Collio bekannt.
Die typischen Böden des Collio, die „Ponca“, setzen sich aus kargen, skelettreichen Mergelschichten zusammen, sind ausgesprochen mineralreich und besitzen eine gute Wasserspeicherkapazität. Dazu die klimatischen Bedingungen: die nahe Adria und die Ausläufer der Alpen als Übergangszone zwischen alpinen und mediterranen Wettereinflüssen.
Besonders hier im Collio DOC zeigt sich, wie sehr das Weingut Pighin dem Weinbau der Region Friaul verbunden ist. Die Priorität liegt auf der Arbeit im Weinberg noch vor der Arbeit im Weinkeller. Und nicht nur die Klonauswahl der Rebstöcke aus der legendären Rauscedo-Rebschule sondern auch die Kontrolle in jeder Phase der Produktionskette bezeugen die Pionierstellung der Kellerei für den Weinbau im Friaul.
Im renommierten Weinbaugebiet Grave – benannt nach dem dort vorherrschenden Kiesboden – entfalten die Reben rund um Risano, im Herzen der Region, ihr volles Potenzial. Der mineralreiche Untergrund verleiht den Weinen ihre unverwechselbare Frische und eine elegante, fein nuancierte Struktur.
Die Produktpalette des Unternehmens ist breit gefächert. Es dominieren aber ganz klar die Weißweine Chardonnay, Pinot Grigio, Malvasia und Sauvignon , die hier eine ganz eigene Charakteristik entwickeln. Besonders ursprünglich zeigen sich die weißen autochthonen Ribolla und Friulano. Ihr Anbau beschränkt sich auf die Weinregion Friaul.
Auch die roten Rebsorten Merlot und Cabernet Sauvignon gedeihen auf den spröden mineralischen Böden des Collio sowie in Grave bestens. Dabei verliert Fernando Pighin sein historisches Vermächtnis nie aus den Augen: Weine mit handwerklicher Perfektion zu kreieren, die die jeweilige Rebsorte vollendet ins Glas bringt. Weine mit Persönlichkeit!
Das Symbol des Hahns auf dem Etikett unterstreicht die Verbundenheit der Kellerei mit der Natur und der Erde eindrucksvoll. Streng nach dem Motto: „Nährt den Hahn und opfert ihn nicht, denn er ist dem Mond und der Sonne geweiht.“ (Pitagoras)
Weinberge um eine Villa aus Adelsbesitz, 3 Brüder und ein Architekt von Weltruf. So könnte man den Ursprung der Kellerei Pighin kurz beschreiben. Als die Brüder Luigi, Ercole und Fernando Pighin 1963 ein 200 ha großes Weingut in Risano erwarben, konnten sie den renommierten Archtitekten Gino Valle für die Restrukturierung des in die Jahre gekommenen Kellereianwesens gewinnen.
Die Weinberge des historischen Besitzes befinden sich in der DOC Zone Friuli Grave, einem Gebiet voller antiker weinbaulicher Tradition. Sowohl die Bodenbeschaffenheit mit den typischen Schwemmlandschaften als auch die klimatischen Bedingungen mit den großen jahreszeitlichen Schwankungen bieten optimale Voraussetzungen für charakteristische Weine der Region Friaul.
Neben der aufwendigen Neuorientierung in den Weingärten gelang den Brüdern Pighin in knapp 5-jähriger Arbeit auch die Renovierung der Kellerei sowie der venezianischen Villa aus dem 17. Jahrhundert. Gino Valle schuf ein modernes Kellereigebäude, ausgestattet mit neuester Technologie. In der Villa mit ihrem wunderschönen Park befindet sich seither der repräsentative Sitz des Unternehmens, ein Teil wurde als Gästehaus ausgebaut. Und auch die Rotweine lagern hier zur Verfeinerung in einem historischen Weinkeller.
1968 gegen Ende der gesamten Restaurierungsphase konnten die Pighins weitere 30ha Weinberge erwerben. Wie sich herausstellte, eine weitsichtige Ergänzung, liegen die Rebgärten doch in Spessa di Capriva im renommierten DOC Gebiet Collio Goriziano, das regelmäßig einfach nur Collio genannt wird.
2004 übernimmt Fernando Pighin die Kellerei. Gemeinsam mit seiner Frau Danila und seinen Kindern Roberto und Raffaela führt er die Kellerei voller Pioniergeist und Enthusiasmus. Und hat sich als würdiger Vertreter der beiden Weinbaugebiete in der Region Friaul etabliert!