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Bertagnolli

Bertagnolli

Die Destillerie Bertagnolli wird bis heute von der Familie geführt, mit Livia und Beppe Bertagnolli als vierter Generation. Traditionelle, diskontinuierliche Dampfdestillation und größte Sorgfalt im Umgang mit den Trestern prägen den eleganten Stil der Grappe aus Trient. Entscheidend ist jedoch die Leidenschaft, die jede Phase von Rohstoff bis Reifung begleitet.

Bertagnolli

Bertagnolli

Grappa di Gewürztraminer Trentino 0,7l

Artikel-Nr.: 9212

Dieser besondere Grappa Gewürztraminer ist eine aromatische Finesse. Beste Gewürztraminer Trentino Trester aus dem Etschtal werden von Bertagnolli gekonnt zum Destillat verarbeitet. Feine Aromatik mit würzigen Noten, erinnert an Rosen und gelben Pfirsich.

26.90 €

Wissenswertes über den Grappa Gewürztraminer

Die Trester werden in unvergorenem Zustand angeliefert. Sie werden in kleine Wannen gegeben und mit ausgewählten Hefen versetzt, damit sich der enthaltene Zucker in Alkohol umwandeln kann. Danach folgt eine 15 bis 20-tägige Gärphase. Die korrekte Gärung ist die Basis, um einen perfekten, einwandfreien, an feinen, delikaten Primäraromen reichen Rohstoff zu erzielen, der frei ist von Nebengärungen, die dem Erzeugnis einen falschen Geschmack verleihen.

Wir empfehlen

Serviertemperatur: Zwischen 12° und 14 °C, an heißen Tagen auch kälter.

So entsteht der Grappa Gewürztraminer

Anbau & Boden

Anbaugebiet: Trentino

Anbau: konventionell

Herstellungsverfahren

Die Distilleria Bertagnolli verwendet sechs diskontinuierliche Destillierkolben "im Heizbad" mit Dampfbetrieb und einem Fassungsvermögen von max. 10 hl.

Traubensorte

Gewürztraminer Trentino an den Hängen des Etschtals angebaut.

So schmeckt der Grappa Gewürztraminer

Farbe

Brillant und transparent.

Bukett

Intensiv aromatisch und würzig, erinnert an Rosen und gelben Pfirsich.

Geschmack

Fein, aromatisch, angenehm ausgewogen und anhaltend.

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Das Weingut: Bertagnolli

Noch heute wird die Destillerie sorgsam von der Familie Bertagnolli geführt. Die Cousins Livia und Beppe Bertagnolli stellen die vierte Generation der Bertagnolli-Dynastie dar. Mit Stolz und Ehrgeiz geben sie die antike Tradition dieses Grappa aus Trient an die Welt weiter, welcher edel von Geburt an und aristokratisch im Geschmack ist.
Es sind die Details, die die Destillation der Grappe von Bertagnolli auszeichnen. Die Destillierkolben sind dampfbetrieben und die Trester werden konstant gemischt, um sie während dem Kochvorgang nicht zu verbrennen und unangenehme Veränderungen im Geruch und Geschmack zu vermeiden. Die Destillierkolben sind diskontinuierlich. Sie werden nach jedem Einkochen sorgfältig geleert und gereinigt, um Geschmacksreste zwischen einem und dem nächsten Trester zu entfernen.
Jedoch kann keine technische Maßnahme die wirkliche Geheimzutat der Grappe und Destillate von Bertagnolli ersetzen: die Leidenschaft.
Eine Liebe für Grappa und für jede Phase seiner Zubereitung. Von der Kontrolle der Trester und der Rohmaterialien bis zu der Geduld bei der Reifung. Eine Leidenschaft, die sich auch außerhalb des Unternehmens ausdrückt.

Der Ursprung der Premiata Distilleria Bertagnolli geht auf das Jahr 1870 zurück, als Giulia de Kreutzenberg, eine wohlhabende Grundbesitzerin und Eigentümerin einer der größten Betriebe der Rotaliana-Ebene, Edoardo Bertagnolli heiratete, den Stammvater der Familie und Erben einer langen Apothekertradition. Die Leidenschaft Giulias und die Kenntnisse Edoardos bei der Verwendung des Destillierkolbens für die Destillation im Heizbad ließen Destillate von unvergleichlicher Qualität entstehen. Innerhalb kürzester Zeit wurde die Distilleria Bertagnolli so zum offiziellen Lieferanten des Kaiserhauses Habsburg.
Das wertvolle Erbe Giulias und Edoardos wurde von deren Nachkommen mit unveränderter Leidenschaft, Hingabe und Kompetenz weitergeführt. Franco und Mario Bertagnolli führten den Betrieb in der zweiten Generation erfolgreich fort und setzten innovative Neuerungen ein. Herausragend war im Jahre 1951 die Entwicklung eines Tresterrührsystems, das die Trestermasse im Kessel ständig rührt und somit für eine verbesserte Extraktion des Aromas und des Alkohols aus der Trestermasse sorgt. Ebenso revolutionär war der Übergang vom Ölheizbad zum Dampfheizbad im Jahre 1952. Da der Trester bei diesem Verfahren nie über 100°C erhitzt wird, erfolgt die Destillation wesentlich schonender, so dass alle Duft- und Aromastoffe der Herkunftstraube erhalten bleiben.