Hier schmeckt man die Traube und das Holz: Grappa di Vernaccia Invecchiata. Silvio Carta verwendet nach traditioneller Art nur aus die besten Vernaccia-Trester. Dazu die sorgfältige Destillation und der lange Reifeprozess in wertvollen sardischen Kastanienfässern. Das Ergebnis ist ein weicher, harmonischer Grappa mit feinem Mandel- und Kastanienduft und elegantem und harmonischem Geschmack.
Anbaugebiet: Sardinien
Dieser Grappa wird ausschließlich aus den besten Vernaccia-Trestern gewonnen. Die Destillation erfolgt nach der traditionelle Methode mit diskontinuierlichem Dampf. Der Grappa ruht anschließend
mindestens 18 Monate in kleinen Fässern aus Kastanienholz. Von diesen sind einige mehr als 100 Jahre alt und wurden für die Reifung der legendären Vernaccia Weine verwendet.
Vom arme-Leute-Schnaps zum Edelgetränk. So könnte man die Geschichte des Grappa kurz beschreiben. Urkundlich erstmalig erwähnt um 1500 zählt Grappa zu den ältesten Spirituosen weltweit. Der Name wurde vom italienischen grappolo (dt. Traube) abgeleitet. Unter diesem Namen ist die Herstellung bis heute auf Italien beschränkt. Im Gegensatz zu anderen Destillaten darf Grappa nur direkt aus Trester gebrannt werden, nicht wie viele andere Brände aus Weinen oder Säften. Gerade diesem Tatbestand verdankt der Grappa seinen unverwechselbaren Charakter. Die Traubenschalen enthalten den größten Anteil an Geschmacksstoffen und verleihen dem Grappa die unvergleichliche Geschmacksfülle. Nach der Destillation des vergorenen Tresters ruht der Grappa mindestens 6 Monate im Stahltank. Mindestens weitere 6 Monate im Holzfass benötigt ein Grappa mit dem Zusatz Invecchiata, Stravecchia oder Riserva. Inzwischen produzieren viele Destillerien auch reinsortige Grappas, d.h. es wird nur der Trester einer Rebsorte verwendet. Wie hier aus Vernaccia Trauben gelangen so die besonderen aromatischen Bestandteile in den Edelbrand. Eine einzige Erfolgsstory!