Bertagnolli
Die Destillerie Bertagnolli wird bis heute von der Familie geführt, mit Livia und Beppe Bertagnolli als vierter Generation. Traditionelle, diskontinuierliche Dampfdestillation und größte Sorgfalt im Umgang mit den Trestern prägen den eleganten Stil der Grappe aus Trient. Entscheidend ist jedoch die Leidenschaft, die jede Phase von Rohstoff bis Reifung begleitet.
Bertagnolli
Grappa K24 Riserva Barrique 0,7l
Der Grappa Riserva K24 ist ein Grappa von einer aromatischen Fülle, die ihresgleichen sucht. Reizvolle Anklänge an Beeren, Kirschen und Vanille, elegant strukturiert mit samtig-weichem Charakter.
Inhalt: 0.70 l (45.57 € / l)
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Sofort versandfertig. Lieferzeit 1-3 Werktage.
Wissenswertes über den Grappa K24 Riserva
Reichhaltiger und einhüllender Chor von Aromen und Düften, die über 24 Monate lang in kleinen Eichenfässern harmonisiert werden.
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Ca. 16°C.
So entsteht der Grappa K24 Riserva
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Trentino
Anbau: konventionell
Boden: Die Gärung der reinen Trester wird täglich kontrolliert, damit 24°C nicht überschritten werden. Auf diesen Prozess folgt umgehend die Destillierphase. In einer genauen, strengen und äußerst selektiven Analyse werden die besten Posten ausgesucht, die sich für die Zubereitung dieses besonderen Grappa eignen.
Herstellungsverfahren
Die Distilleria Bertagnolli verwendet sechs diskontinuierliche Destillierkolben "im Heizbad" mit Dampfbetrieb und einem Fassungsvermögen von max. 10 hl. Der Ausbau wird in kleinen Barriques aus französischer Limousine-, Tronché- und Allier-Eiche mit einem Fassungsvermögen von 220 Liter über einen Mindestzeitraum von 24 Monaten ausgebaut.
So schmeckt der Grappa K24 Riserva
Farbe
Bernsteinfarbenes Gelb.
Bukett
Aromatisch, beständig und nach Vanille, mit Noten von roten Beeren, Kirschen und Waldbeeren.
Geschmack
Raffiniert und elegant, samtig, weich, nach Vanille.
Jahrgang :
Bewertung abgeben
Das Weingut: Bertagnolli
Noch heute wird die Destillerie sorgsam von der Familie Bertagnolli geführt. Die Cousins Livia und Beppe Bertagnolli stellen die vierte Generation der Bertagnolli-Dynastie dar. Mit Stolz und Ehrgeiz geben sie die antike Tradition dieses Grappa aus Trient an die Welt weiter, welcher edel von Geburt an und aristokratisch im Geschmack ist.
Es sind die Details, die die Destillation der Grappe von Bertagnolli auszeichnen. Die Destillierkolben sind dampfbetrieben und die Trester werden konstant gemischt, um sie während dem Kochvorgang nicht zu verbrennen und unangenehme Veränderungen im Geruch und Geschmack zu vermeiden. Die Destillierkolben sind diskontinuierlich. Sie werden nach jedem Einkochen sorgfältig geleert und gereinigt, um Geschmacksreste zwischen einem und dem nächsten Trester zu entfernen.
Jedoch kann keine technische Maßnahme die wirkliche Geheimzutat der Grappe und Destillate von Bertagnolli ersetzen: die Leidenschaft.
Eine Liebe für Grappa und für jede Phase seiner Zubereitung. Von der Kontrolle der Trester und der Rohmaterialien bis zu der Geduld bei der Reifung. Eine Leidenschaft, die sich auch außerhalb des Unternehmens ausdrückt.
Der Ursprung der Premiata Distilleria Bertagnolli geht auf das Jahr 1870 zurück, als Giulia de Kreutzenberg, eine wohlhabende Grundbesitzerin und Eigentümerin einer der größten Betriebe der Rotaliana-Ebene, Edoardo Bertagnolli heiratete, den Stammvater der Familie und Erben einer langen Apothekertradition. Die Leidenschaft Giulias und die Kenntnisse Edoardos bei der Verwendung des Destillierkolbens für die Destillation im Heizbad ließen Destillate von unvergleichlicher Qualität entstehen. Innerhalb kürzester Zeit wurde die Distilleria Bertagnolli so zum offiziellen Lieferanten des Kaiserhauses Habsburg.
Das wertvolle Erbe Giulias und Edoardos wurde von deren Nachkommen mit unveränderter Leidenschaft, Hingabe und Kompetenz weitergeführt. Franco und Mario Bertagnolli führten den Betrieb in der zweiten Generation erfolgreich fort und setzten innovative Neuerungen ein. Herausragend war im Jahre 1951 die Entwicklung eines Tresterrührsystems, das die Trestermasse im Kessel ständig rührt und somit für eine verbesserte Extraktion des Aromas und des Alkohols aus der Trestermasse sorgt. Ebenso revolutionär war der Übergang vom Ölheizbad zum Dampfheizbad im Jahre 1952. Da der Trester bei diesem Verfahren nie über 100°C erhitzt wird, erfolgt die Destillation wesentlich schonender, so dass alle Duft- und Aromastoffe der Herkunftstraube erhalten bleiben.